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==Beschreibungder Frucht==
 
==Beschreibungder Frucht==
Die Grüne Pichelbirne weist eine mittelgroße, rundliche, eiförmige Gestalt auf, wobei zwei Früchte 65 g auf die Waage bringen. Die Frucht hat eine glänzend dunkelgrüne Schale, die, wenn die Birne reif ist, in das Gelbliche wechselt, wobei aber ein grünlicher Grundton erhalten bleibt. Die Frucht ist dabei von zahllosen weißen Punkten bedeckt. Der Fruchtstiel ist lang und dünn, glänzend grün und ist etwas zur Seite geneigt. Das Fruchtfleisch ist grobkörnig, gelblichweiß. Reif ist es eher gelblich und saftreich und schmeckt eher herb. Das Kernhaus ist schwach hohlachsig und enthält vollkommene, dunkelbraune Kerne.
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Die Grüne Pichelbirne weist eine mittelgroße, rundliche, eiförmige Gestalt auf, wobei zwei Früchte 65 g auf die Waage bringen. Die Frucht hat eine glänzend dunkelgrüne Schale, die, wenn die Birne reif ist, in das Gelbliche wechselt, wobei aber ein grünlicher Grundton erhalten bleibt. Die Frucht ist dabei von zahllosen weißen Punkten bedeckt. Der Fruchtstiel ist lang und dünn, glänzend grün und etwas zur Seite geneigt. Das Fruchtfleisch ist grobkörnig, gelblichweiß. Reif ist es eher gelblich und saftreich und schmeckt eher herb. Das Kernhaus ist schwach hohlachsig und enthält vollkommene, dunkelbraune Kerne.
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==Beschreibung des Baumes==
 
==Beschreibung des Baumes==
 
Er zeichnet sich in der Baumschule durch langsamen Wuchs aus und muss daher in der Krone veredelt werden. Das Holz ist graubraun und schwach punktiert. Die Blätter sind fein gezahnt, glatt und schwach glänzend. Im Freistand erreicht der Baum eine Riesengröße, wobei die oberen Äste hängend erscheinen. Der Baum wird als mittelguter Träger beschrieben, tritt spät in den Frucht-Ertrag, erreicht aber ein hohes Alter. Die Fruchtbarkeit tritt durchschnittlich alle zwei bis drei Jahre auf. Der Baum benötigt fecuchte und tiefgründige Böden in eher günstigeren Lagen. In hohen Lagen gedeiht der Baum nicht. Der Fachmann schließt den Punkt ''Ansprüche und Eignung des Baumes'' mit den Worten: ''Bei Neupflanzungen wird man diese alte Sorte durch wertvollere neue leicht ersetzen können.'' Man kann also davon ausgehen, dass diese Mostbirnensorte im Bundesland Salzburg heute gar nicht mehr oder nur mehr sehr selten und dabei am ehesten im [[Flachgau]] vorkommt.
 
Er zeichnet sich in der Baumschule durch langsamen Wuchs aus und muss daher in der Krone veredelt werden. Das Holz ist graubraun und schwach punktiert. Die Blätter sind fein gezahnt, glatt und schwach glänzend. Im Freistand erreicht der Baum eine Riesengröße, wobei die oberen Äste hängend erscheinen. Der Baum wird als mittelguter Träger beschrieben, tritt spät in den Frucht-Ertrag, erreicht aber ein hohes Alter. Die Fruchtbarkeit tritt durchschnittlich alle zwei bis drei Jahre auf. Der Baum benötigt fecuchte und tiefgründige Böden in eher günstigeren Lagen. In hohen Lagen gedeiht der Baum nicht. Der Fachmann schließt den Punkt ''Ansprüche und Eignung des Baumes'' mit den Worten: ''Bei Neupflanzungen wird man diese alte Sorte durch wertvollere neue leicht ersetzen können.'' Man kann also davon ausgehen, dass diese Mostbirnensorte im Bundesland Salzburg heute gar nicht mehr oder nur mehr sehr selten und dabei am ehesten im [[Flachgau]] vorkommt.
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