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==Modernisierung==
 
==Modernisierung==
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Nach der Tunnelkatastrophe von [[Kaprun]] wurde die Tauernschleuse zwischen [[2000]] und [[2004]] modernisiert. 61 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert, Ziel war vor allem die Erhöhung der Sicherheit sowie die Modernisierung der Technik. So wurden die Kommunikationsmöglichkeiten im Tunnel verbessert, Fluchtwege mit Orientierungsbeleuchtung geschaffen und eine fixe Löschwasserleitung integriert. Vor den Tunnelportalen wurden Hubschrauber gerechte Rettungsplätze errichtet. Um die Tunnelsicherheit zu erhöhen, gibt es seither im Tunnel keine einzige Weiche mehr. Die Schienenstränge verlaufen voneinander unabhängig.
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Nach der [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun]] im Jahr 2000 wurde die Tauernschleuse zwischen [[2000]] und [[2004]] modernisiert. 61 Millionen Euro wurden in den Umbau investiert, Ziel war vor allem die Erhöhung der Sicherheit sowie die Modernisierung der Technik. So wurden die Kommunikationsmöglichkeiten im Tunnel verbessert, Fluchtwege mit Orientierungsbeleuchtung geschaffen und eine fixe Löschwasserleitung integriert. Vor den Tunnelportalen wurden Hubschrauber gerechte Rettungsplätze errichtet. Um die Tunnelsicherheit zu erhöhen, gibt es seither im Tunnel keine einzige Weiche mehr. Die Schienenstränge verlaufen voneinander unabhängig.
    
Im April [[2005]] wurde ein Tunnelrettungszug in Böckstein stationiert: Entwickelt und gebaut wurde der Rettungszug von der Firma Dräger Safety AG. Mit Überdrucktechnologie gegen das Eindringen von Rauch und Gasen, autarker Energieversorgung und Atemluftregeneration kann er sechs Stunden im Tunnel zu Rettungsmaßnahmen eingesetzt werden. Der Zug besteht aus einer Feuerwehreinheit mit Niederflurwaggons für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Energie-, Löschmittel- und Mannschaftscontainer und einer Rettungseinheit mit einem Container für 60 Personen. Das Containersystem bietet vor allem Schutz vor Hitze. Zwischen beiden Einheiten treibt eine Diesellokomotive den Zug an.
 
Im April [[2005]] wurde ein Tunnelrettungszug in Böckstein stationiert: Entwickelt und gebaut wurde der Rettungszug von der Firma Dräger Safety AG. Mit Überdrucktechnologie gegen das Eindringen von Rauch und Gasen, autarker Energieversorgung und Atemluftregeneration kann er sechs Stunden im Tunnel zu Rettungsmaßnahmen eingesetzt werden. Der Zug besteht aus einer Feuerwehreinheit mit Niederflurwaggons für die Feuerwehrfahrzeuge, einem Energie-, Löschmittel- und Mannschaftscontainer und einer Rettungseinheit mit einem Container für 60 Personen. Das Containersystem bietet vor allem Schutz vor Hitze. Zwischen beiden Einheiten treibt eine Diesellokomotive den Zug an.