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Dr.[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|iur. utr.]] '''Franz Mathias May''' († um 1668) war ein Salzburger [[Hofrat]] und Rechtsprofessor.
 
Dr.[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|iur. utr.]] '''Franz Mathias May''' († um 1668) war ein Salzburger [[Hofrat]] und Rechtsprofessor.
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==Leben==
 
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Er wurde 1652 in Ingolstadt zum Doktor iuris promoviert. Ab 1652 lehrte er an der Universität Salzburg  Institutionen, ab 1657 Pandekten.<ref>Die ''Digesten'' oder ''Pandekten'' sind einer der Hauptteile des ''Corpus iuris civilis'', der Grundlage des Römischen Rechts in seiner im Spät[[mittelalter]] und in der Neuzeit im [[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Heiligen Römischen Reich]] geltenden Form; vgl. den [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Corpus_iuris_civilis#Aufbau_des_Werks_und_Abfassungszeit ''Corpus iuris civilis''.]</ref> Dekan der Fakultät war er in den Jahren 1656/57, 1659/60, 1663/64 und 1667-68. Er war Hochfürstlicher Salzburgischer Hofrat und kaiserlicher Hofpfalzgraf, 1671 kam er als churfürstl. Bayr. Assessor des Reichkammergerichts nach Speyer. Danach wurde er kaiserlicher Reichshofrat in Wien und Concommisarius des Reichstags zu Regensburg.  
Franz Mathias May war Professor der Digesten<ref>Die ''Digesten'' oder ''Pandekten'' sind einer der Hauptteile des ''Corpus iuris civilis'', der Grundlage des Römischen Rechts in seiner im Spät[[mittelalter]] und in der Neuzeit im [[Reich#Heiliges_R.C3.B6misches_Reich|Heiligen Römischen Reich]] geltenden Form; vgl. den [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Corpus_iuris_civilis#Aufbau_des_Werks_und_Abfassungszeit ''Corpus iuris civilis''.]</ref> an der [[Universität Salzburg]].
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Das Amt des Dekans bekleidete er in den Jahren 1656/57, 1659/60, 1663/64 und 1667/68.<ref>Artikel [[Geschichte_der_Rechtswissenschaftlichen_Fakult%C3%A4t_der_Universit%C3%A4t_Salzburg#Dekane|Geschichte der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg]], gestützt auf [[Leopold Spatzenegger|Spatzenegger, Leopold]]: ''Verzeichniß der Decane der [[Universität Salzburg|Universität zu Salzburg]] vom Jahre 1652-1811'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde|Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18720005&zoom=2&seite=00000421 12, 1872, S.&nbsp;414-430, hier: S.&nbsp;421.]</ref>
      
Franz Mathias May war verheiratet mit Maria Anna geb. [[Weckherlin von Adlstetten|Weckherlin<sup>in</sup> von Adelstetten]]; die beiden erwarben in der Stadt Salzburg das sogenannte Krotachhaus.<ref>Schmid aaO S. 329 f Nr. 1159. Das kaufgegenständliche Haus wurde umschreiben als [[Bistum Chiemsee|fürstlich Chiemseeische]] „[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbars]]-Behausung“ in [[Krotachgasse|Krottach]], „gegen dem [[Berchtesgadener Hof|Berchtoldsgadner Hof]] über“, „sonst die Suntzingerische Behausung genannt“.</ref>
 
Franz Mathias May war verheiratet mit Maria Anna geb. [[Weckherlin von Adlstetten|Weckherlin<sup>in</sup> von Adelstetten]]; die beiden erwarben in der Stadt Salzburg das sogenannte Krotachhaus.<ref>Schmid aaO S. 329 f Nr. 1159. Das kaufgegenständliche Haus wurde umschreiben als [[Bistum Chiemsee|fürstlich Chiemseeische]] „[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbars]]-Behausung“ in [[Krotachgasse|Krottach]], „gegen dem [[Berchtesgadener Hof|Berchtoldsgadner Hof]] über“, „sonst die Suntzingerische Behausung genannt“.</ref>
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