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Am [[5. November]] [[1948]] kommt es zu einer Räumungsklage gegen den Präsident der Salzburger Festspiele, [[Heinrich Puthon]], der sich geweigert hat, die Kündigung seiner Wohnung im [[Schloss Mirabell]] und die Bereitstellung einer Ersatzwohnung im Stadtzentrum anzunehmen. Nun prozessiert die Stadtgemeinde gegen Puthon. Puthon fordert die Rücknahme der Kündigung und droht mit einem internationalen Skandal. Die Stadtgemeinde verweist auf die herrschende Wohnungsnot.  
 
Am [[5. November]] [[1948]] kommt es zu einer Räumungsklage gegen den Präsident der Salzburger Festspiele, [[Heinrich Puthon]], der sich geweigert hat, die Kündigung seiner Wohnung im [[Schloss Mirabell]] und die Bereitstellung einer Ersatzwohnung im Stadtzentrum anzunehmen. Nun prozessiert die Stadtgemeinde gegen Puthon. Puthon fordert die Rücknahme der Kündigung und droht mit einem internationalen Skandal. Die Stadtgemeinde verweist auf die herrschende Wohnungsnot.  
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Das Jahr [[1950]] ist dann wieder ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Salzburger Festspiele. Das Bundesgesetz über die Errichtung des "Salzburger Festspielfonds" gewährleistet eine solide wirtschaftliche Basis der Veranstaltung, Bert Brecht wird die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen für die Zusage zur Mitarbeit auf Intervention von Gottfried von Einems ([[1947]]/[[1948|48]]).  
 
Das Jahr [[1950]] ist dann wieder ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Salzburger Festspiele. Das Bundesgesetz über die Errichtung des "Salzburger Festspielfonds" gewährleistet eine solide wirtschaftliche Basis der Veranstaltung, Bert Brecht wird die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen für die Zusage zur Mitarbeit auf Intervention von Gottfried von Einems ([[1947]]/[[1948|48]]).  
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Wegen seines Eintretens für die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an den marxistisch gesinnten Dramatiker Bert Brecht wird der Komponist Gottfried von Einem nach kurzer heftiger Debatte mit [[Landeshauptmann]] [[Josef Klaus]] (ÖVP) während der Kuratoriumssitzung der Salzburger Festspiele aus dem Direktorium ausgeschlossen. Von Einem bezeichnet dies als „inquisitorisches Vorgehen“.
 
Wegen seines Eintretens für die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an den marxistisch gesinnten Dramatiker Bert Brecht wird der Komponist Gottfried von Einem nach kurzer heftiger Debatte mit [[Landeshauptmann]] [[Josef Klaus]] (ÖVP) während der Kuratoriumssitzung der Salzburger Festspiele aus dem Direktorium ausgeschlossen. Von Einem bezeichnet dies als „inquisitorisches Vorgehen“.
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Am [[9. Jänner]] [[1952]] schlagen dann die Mitglieder des Direktoriums der [[Salzburger Festspiele]], Präsident [[Heinrich Puthon]], [[Bernhard Paumgartner]], [[Egon Hilbert]] und [[Josef Kaut]] dem Kuratorium die Rückberufung von [[Gottfried von Einem]] in das Führungsorgan der Salzburger Festspiele vor.
 
Am [[9. Jänner]] [[1952]] schlagen dann die Mitglieder des Direktoriums der [[Salzburger Festspiele]], Präsident [[Heinrich Puthon]], [[Bernhard Paumgartner]], [[Egon Hilbert]] und [[Josef Kaut]] dem Kuratorium die Rückberufung von [[Gottfried von Einem]] in das Führungsorgan der Salzburger Festspiele vor.
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Mit einer Kranzniederlegung vor dem [[Mozarplatz#Mozart Denkmal|Mozart Denkmal]] und dem Fackeltanz auf dem [[Residenzplatz]] werden die Eröffnungsfeiern am [[25. Juli]] eingeleitet. Am folgenden Tag eröffnet Bundespräsident Theodor Körner im [[Carabinierisaal]] der [[Alte Residenz|Residenz]] die Festspiele.  
 
Mit einer Kranzniederlegung vor dem [[Mozarplatz#Mozart Denkmal|Mozart Denkmal]] und dem Fackeltanz auf dem [[Residenzplatz]] werden die Eröffnungsfeiern am [[25. Juli]] eingeleitet. Am folgenden Tag eröffnet Bundespräsident Theodor Körner im [[Carabinierisaal]] der [[Alte Residenz|Residenz]] die Festspiele.  
  

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