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==Einführung==
 
==Einführung==
 
Aufmerksamen Bergwanderern, denen das Gipfelerlebnis allein nicht genügt, fallen in Bergtälern, in denen oft heute noch [[Almwirtschaft]] betrieben wird, gelegentlich Strukturen im Gelände in das Auge. Manche bilden die Überreste verfallener Almhütten ([[Almwüstung|Alm-Wüstungen]]) oder ehemaliger Hirtenunterstände ([[Halterhütte]]n) und dort wo [[Goldbergbau]] betrieben wurde, auch Ruinen ehemaliger [[Berghaus|Berghäuser]]. Daneben finden sich andere Klaubsteingebilde, die aufgrund ihrer Größe und Lage nur als frühere Pferchanlagen - auch ''Pfrenger'' genannt - gedeutet werden können.
 
Aufmerksamen Bergwanderern, denen das Gipfelerlebnis allein nicht genügt, fallen in Bergtälern, in denen oft heute noch [[Almwirtschaft]] betrieben wird, gelegentlich Strukturen im Gelände in das Auge. Manche bilden die Überreste verfallener Almhütten ([[Almwüstung|Alm-Wüstungen]]) oder ehemaliger Hirtenunterstände ([[Halterhütte]]n) und dort wo [[Goldbergbau]] betrieben wurde, auch Ruinen ehemaliger [[Berghaus|Berghäuser]]. Daneben finden sich andere Klaubsteingebilde, die aufgrund ihrer Größe und Lage nur als frühere Pferchanlagen - auch ''Pfrenger'' genannt - gedeutet werden können.
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==Etymologie==
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Der Begriff Pferch, mittelhochdeutsch pferrich, althochdeutsch pferrih, pfarrih, mittelniederdeutsch perk, mittelniederländisch par(ri)c, per(ri)c, mundartlich je nach Region „Pförch“ oder auch „Pfrenga“ (Salzburger Pinzgau) genannt, ist eine gallo-romanische Ableitung zu einem iberischen parra (Spalier). <ref> Kluge, Friedrich, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Walter de Gruyter – Berlin – New York 1989, S. 539</ref>
    
==Form und Lage==
 
==Form und Lage==
28.595

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