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− Die ersten größeren streitbaren Auftritte im akademischen Umfeld sind um [[1525]] an den Universitäten zu Freiburg im Breisgau und Straßburg nachgewiesen. Die Berufung zum Consiliarius von Basel ermöglichte Paracelsus in der Folge, den regelmäßigen Umgang und Gedankenaustausch mit Humanisten wie Erasmus von Rotterdam, Wolfgang Lachner oder auch Johannes Oekolampadius.
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− In den Jahren [[1527]] bis [[1528]] hielt Paracelsus als Stadtarzt von Basel im Rahmen seiner Lehrberechtigung erstmals Vorlesungen für Studenten. Entgegen damaliger Gepflogenheiten hielt er diese ausschließlich in deutscher Sprache, denn wie er meinte, dürfe "die Wahrheit nur deutsch gelehrt werden". Dieser Umstand und die heftigen Kritiken an der damaligen Ärzte- und Apothekerschaft, veranlassten seine Gegner zu Schmähschriften und offen vorgebrachten Bedrohungen, weshalb er im Februar [[1528]] vor einem aussichtslosen Gerichtsverfahren in das Elsass floh.
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− [[1529]] stellte Paracelsus die Bücher Paramirum und Paragranum sowie eine Reihe weiterer kleinerer medizinischer Schriften fertig, die jedoch nicht veröffentlicht wurden. Die Krönung seiner Bemühungen ist das im Jahre [[1537]] vollendete Werk "stronomia Magna" (auch bekannt als "Philosophia Sagax"). Vermutlich durch Berufung von Fürst Ernst, Pfalzgraf zu Rhein und Herzog von Bayern, zog Paracelsus [[1541]] nach Salzburg, wo er am [[24. September]] [[1541]] unter ungeklärten Umständen starb. Paracelsus wurde am [[Sebastianfriedhof]] in Salzburg beigesetzt.
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− == Werke ==
− Die wichtigsten alten Ausgaben im Originaltext:
− * ''Die große Wundarzney''. Ulm, 1536 (Hans Varnier); Augsburg (Haynrich Stayner (=Steyner)), 1536; Frankfurt/ M. (Georg Raben/ Weygand Hanen), 1536.
− * ''Wundt unnd Leibartznei''. Frankfurt/ M., 1549 (Christian Egenolff); 1555 (Christian Egenolff); 1561 (Chr. Egenolff Erben).
− * ''Von der Wundartzney'' : Ph. Theophrasti von Hohenheim, beyder Artzney Doctoris, 4 Bücher. (Peter Perna), 1577.
− * ''Kleine Wundartzney''. Basel (Peter Perna), 1579.
− * ''Opus Chirurgicum'', Bodenstein, Basel, 1581.
− * ''Husersche Quartausgabe'' (medizinische und philosophische Schriften), Basel, 1589.
− * ''Chirurgische Bücher und Schriften'' (Huser), Basel, 1591 und 1605 (Zetzner).
− * ''Straßburger Ausgabe'' (medizinische und philosophische Schriften), 1603.
− * ''Kleine Wund-Artzney''. Straßburg (Ledertz) 1608.
− * ''Opera omnia medico-chemico-chirurgica'', Genevae, Vol3, 1658.
− * ''Philosophia mag''na, tractus aliquot, Cöln, 1567.
− * ''Philosophiae et Medicinae utriusque compendi''um, Basel, 1568.
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− *{{Wikipedia2|Paracelsus|Paracelsus}}
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− * wikipedia, Kategorie Paracelsus
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Theophrast von Hohenheim (Quelltext anzeigen)
Version vom 8. März 2007, 17:59 Uhr
, 17:59, 8. Mär. 2007keine Bearbeitungszusammenfassung
== Leben ==
== Leben ==
Paracelsus wurde als Sohn des Arztes, Naturforschers und Alchemisten Wilhelm Bombast von Hohenheim bei der Teufelsbrücke an der Sihl in der Nähe des Ortes Einsiedeln in der Schweiz, geboren. [[1502]] kam Paracelsus als achtjähriger Knabe, der den frühen Tod der Mutter zu verschmerzen hatte, nach Villach in Kärnten, wo der Vater als Arzt arbeitete. In der Städtischen Lateinschule von Villach lernte Paracelsus Lesen und Schreiben.
Paracelsus wurde als Sohn des Arztes, Naturforschers und Alchemisten Wilhelm Bombast von Hohenheim geboren. Im Alter von 16 Jahren begann Paracelsus Medizin an der Universität zu Basel zu studieren. In diese Zeit fallen zwölf Wanderjahre des jungen Theophrastus. Nach Erlangung der Doktorwürde,
war Paracelsus von 1524-1525 als Arzt in [[Salzburg]] tätig, von 1526-1527 in [[Straßburg]] und von 1527-1528 Stadtarzt und Professor in [[Basel]].
Im Alter von 16 Jahren begann Paracelsus Medizin an der Universität zu Basel zu studieren. In diese Zeit fallen zwölf Wanderjahre des jungen Theophrastus. Nachgewiesen sind dabei Aufenthalte bei bekannten Alchemisten wie Sigmund Füger von Schwatz und Abt Bruno Graf von Spanheim. Nach einem vermuteten kurzzeitigen Aufenthalt in Ferrara zur Erlangung der Doktorwürde, führte ihn seine anschließende Betätigung als Wundarzt durch große Teile Europas. In diese Zeit fiel die Namensänderung des Theophrastus zu Paracelsus.
Die meiste Zeit seines Lebens jedoch zog er als Wander- bzw. Wundarzt durch ganz Europa. Paracelsus strebte eine grundlegende medzinische Reform an und bekämpfte in seinen Veröffentlichungen die Schulmedizin. In seinen medizinischen Werken untersuchte er Syphilis und Pest und die Berufskrankheiten der Berg- und Hüttenarbeiter. Weitere Werke galten der Chirurgie, Wundbehandlung und Heilquellen sowie einer allgemeinen Lehre von den Krankheitsursachen.
[[1520]] gelang ihm als ersten Wissenschafter die Darstellung von Zink. 1524/25 ließ er sich in Salzburg nieder. Weil er sich durch seine Unterstützung der Aufständischen im Bauernkrieg beim Erzbischof unbeliebt machte, verließ er die Stadt jedoch bald wieder.
Als Pionier der modernen Heilkunde und organischen Chemie, wurde Paracelsus Namenspatron der[[Privaten Medizinischen Universität]] in Salzburg, die im September [[2003]] ihren Lehrbetrieb aufnahm.
Als Pionier der modernen Heilkunde und organischen Chemie, wurde Paracelsus Namenspatron der[[Privaten Medizinischen Universität]] in Salzburg, die im September [[2003]] ihren Lehrbetrieb aufnahm.
Als Arzt agierte Paracelsus nicht gegen die Symptome eines kranken Menschen und einer kranken Gesellschaft, sondern nahm sich des Kranken an. Dem Hohenheimer ging es dabei um die Heilung, die er beim Individuum wie bei der menschlichen Gesellschaft in der Rückführung in göttliche Harmonie und Ordnung sah. Der Arzt Paracelsus fasste die Heilung von Krankheiten als göttlichen Auftrag auf und setzte damit ethische Maßstäbe im Bereich der Medizin.
Als Arzt agierte Paracelsus nicht gegen die Symptome eines kranken Menschen und einer kranken Gesellschaft, sondern nahm sich des Kranken an. Dem Hohenheimer ging es dabei um die Heilung, die er beim Individuum wie bei der menschlichen Gesellschaft in der Rückführung in göttliche Harmonie und Ordnung sah. Der Arzt Paracelsus fasste die Heilung von Krankheiten als göttlichen Auftrag auf und setzte damit ethische Maßstäbe im Bereich der Medizin.
== Literatur ==
== Literatur ==
== Weblinks ==
== Weblinks ==
*[http://www.paracelsusgesellschaft.at/ueber_paracelsus.htm Internationale Paracelsus-Gesellschaft in Salzburg]
*[http://www.paracelsusgesellschaft.at/ueber_paracelsus.htm Internationale Paracelsus-Gesellschaft in Salzburg]
*[http://www.bombastus-ges.de/index.htm Deutsche Bombastus-Gesellschaft e.V.]
*[http://www.bombastus-ges.de/index.htm Deutsche Bombastus-Gesellschaft e.V.]
* [http://www.philosophenlexikon.de/paracels.htm]
== Quellen ==
== Quellen ==
* Homepage der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft in Salzburg
* Homepage der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft in Salzburg
* Homepage der Deutschen Bombastus-Gesellschaft e.V.
* Homepage der Deutschen Bombastus-Gesellschaft e.V.
* Philosophenlexikon online, Stichwort Paracelsus
* Meyers grosses Taschenlexikon, Bd. 16, S. 262, Kategorie Paracelsus, BI-Taschenbuchverlag, Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich, 1995.
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Paracelsus]]
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Paracelsus]]
[[Kategorie:Salzburgs Söhne und Töchter|Paracelsus]]
[[Kategorie:Salzburgs Söhne und Töchter|Paracelsus]]
[[Kategorie:Wissenschaftler|Paracelsus]]
[[Kategorie:Wissenschaftler|Paracelsus]]