| Zeile 1: |
Zeile 1: |
| − | {{googlemapsort|Hofstallgasse_1+5020+Salzburg}} | + | [[Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 06 Hofmarstall.jpg|thumb|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich ; Stadtansicht von 1750, Detail Nr 06 ]]]]{{googlemapsort|Hofstallgasse_1+5020+Salzburg}} |
| | Der '''Alte Hofmarstall''' der [[Salzburger Fürsterzbischöfe]] befand sich in der Salzburger [[Altstadt]] und bildet heute den Kern des [[Festspielbezirk]]s (früher [[Fürstenstadt]]). | | Der '''Alte Hofmarstall''' der [[Salzburger Fürsterzbischöfe]] befand sich in der Salzburger [[Altstadt]] und bildet heute den Kern des [[Festspielbezirk]]s (früher [[Fürstenstadt]]). |
| | | | |
| Zeile 7: |
Zeile 7: |
| | [[1662]] wurde dieser Bau unter Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] erweitert und die [[Winterreitschule]] eingerichtet. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Die [[Felsenreitschule|Sommerreitschule]] und die Fassade der nördliche Schmalseite zum [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und zur [[Pferdeschwemme (Sigmundstor)|Marstallschwemme]] hin wurde nach Plänen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach|Fischer von Erlach]] [[1693]]/[[1694|94]] gestaltet. Der dortige marmorne Torbogen zeigt auf Postamenten sitzende allegorische Frauenfiguren (Europa und Asien darstellend), mit Einhörnern, den Wappentieren des Fürsterzbischofs Graf von Thun und Hohenstein. | | [[1662]] wurde dieser Bau unter Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] erweitert und die [[Winterreitschule]] eingerichtet. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Die [[Felsenreitschule|Sommerreitschule]] und die Fassade der nördliche Schmalseite zum [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und zur [[Pferdeschwemme (Sigmundstor)|Marstallschwemme]] hin wurde nach Plänen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach|Fischer von Erlach]] [[1693]]/[[1694|94]] gestaltet. Der dortige marmorne Torbogen zeigt auf Postamenten sitzende allegorische Frauenfiguren (Europa und Asien darstellend), mit Einhörnern, den Wappentieren des Fürsterzbischofs Graf von Thun und Hohenstein. |
| | | | |
| − | In der Zeit der Monarchie war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt. Später waren in Teilen des Hofmarstalls das [[Haus der Natur]] sowie das erste [[Kleines Festspielhaus|Festspielhaus]] untergebracht. Mitte des [[20. Jahrhundert]]s wurden die Pferdestallungen zum [[Großes Festspielshaus|großen Festspielhaus]] umgebaut. | + | In der Zeit der Monarchie war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt. Später waren in Teilen des Hofmarstalls das [[Haus der Natur]] sowie das erste [[Kleines Festspielhaus|Festspielhaus]] untergebracht. Mitte des [[20. Jahrhundert]]s wurden die Pferdestallungen zum [[Großes Festspielhaus|großen Festspielhaus]] umgebaut. |
| | | | |
| | ==Teile== | | ==Teile== |
| Zeile 15: |
Zeile 15: |
| | * die Sommerreitschule, heute [[Felsenreitschule]] genannt: das war eigentlich der Steinbruch im [[17. Jahrhundert]] für die Errichtung des neuen [[Dom]]s; [[1694]] ließ Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein im bereits wieder aufgelassenen Steinbruch Galerien in drei Geschossen aushauen; der Steinbruch diente fortan für Reiterspiele und Tierkämpfe, die aus dem Stein geschlagenen Galerien waren der "Zuschauerraum" | | * die Sommerreitschule, heute [[Felsenreitschule]] genannt: das war eigentlich der Steinbruch im [[17. Jahrhundert]] für die Errichtung des neuen [[Dom]]s; [[1694]] ließ Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein im bereits wieder aufgelassenen Steinbruch Galerien in drei Geschossen aushauen; der Steinbruch diente fortan für Reiterspiele und Tierkämpfe, die aus dem Stein geschlagenen Galerien waren der "Zuschauerraum" |
| | * die gedeckte Sommerreitschule, heute der Zuschauerraum und die Bühne des ''Hauses für Mozart'', war früher nur für die Sommermonate gedacht; nach ihrem Umbau [[1840]] war sie auch im Winter zu benutzen; | | * die gedeckte Sommerreitschule, heute der Zuschauerraum und die Bühne des ''Hauses für Mozart'', war früher nur für die Sommermonate gedacht; nach ihrem Umbau [[1840]] war sie auch im Winter zu benutzen; |
| − | * dem '''Magazingebäude''' für den Hofmarstall, in dem sich heute das Festspielbüro befindet (hinter der Pferdeschwemme; | + | * dem Magazingebäude für den Hofmarstall, in dem sich heute das Festspielbüro befindet (hinter der Pferdeschwemme; |
| | * der [[Pferdeschwemme (Sigmundstor)|Pferdeschwemme]] | | * der [[Pferdeschwemme (Sigmundstor)|Pferdeschwemme]] |
| − | | + | <!--=== Alte Ansichten === |
| − | === Alte Ansichten === | |
| | <gallery> | | <gallery> |
| − | Datei:Salzburg Kupferstich 1750 Detail Nr 06 Hofmarstall.jpg|[[Salzburg (Kupferstich) Johann Friedrich Probst|Probst, Johann Friedrich ; Stadtansicht von 1750, Detail Nr 06 ]]
| + | </gallery>--> |
| − | </gallery> | |
| − | | |
| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| | {{Quelle Heimatkunde Hübl}} | | {{Quelle Heimatkunde Hübl}} |