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Cölestin Königsdorfer, Taufname Bernhard, war der Sohn eines Hufschmieds. Er besuchte von [[1768]] bis [[1776]] das  Gymnasium  der Jesuiten in Augsburg und trat am [[18. Oktober]] [[1776]] in die Benediktinerabtei zum heiligen Kreuz in Donauwörth ein. Am [[19. Oktober]] [[1777]] legte er dort die Profess ab. Nach dem Studium der Theologie wurde er am [[28. Dezember]] [[1780]] zum Priester geweiht und hielt am [[30. Dezember]] [[1780]] seine erste Messe.1781 studierte er Theologie und orientalische Sprachen an die Universität Ingolstadt. In diesen Jahren lernte er auch die italienische und französische Sprache. 1790 wurde er als Professor der Physik an die Benediktineruniversität Salzburg berufen und, als der Professor [[Dominikus Beck]] verstarb, unterrichtete er, bis ein Nachfolger gefunden wurde, Mathematik . Als er am [[15. Jänner]] [[1794]] zum Abt gewählt wurde, kehrte er nach Donauwörth zurück, wo er neben seinen Abtpflichten wieder in der Schule des Stifts unterrichtete und zweimal in der Zeit der Napoleonischen Kriege(1796 und 1800) die Besetzung des Klosters durch die Franzosenerleben musste.
 
Cölestin Königsdorfer, Taufname Bernhard, war der Sohn eines Hufschmieds. Er besuchte von [[1768]] bis [[1776]] das  Gymnasium  der Jesuiten in Augsburg und trat am [[18. Oktober]] [[1776]] in die Benediktinerabtei zum heiligen Kreuz in Donauwörth ein. Am [[19. Oktober]] [[1777]] legte er dort die Profess ab. Nach dem Studium der Theologie wurde er am [[28. Dezember]] [[1780]] zum Priester geweiht und hielt am [[30. Dezember]] [[1780]] seine erste Messe.1781 studierte er Theologie und orientalische Sprachen an die Universität Ingolstadt. In diesen Jahren lernte er auch die italienische und französische Sprache. 1790 wurde er als Professor der Physik an die Benediktineruniversität Salzburg berufen und, als der Professor [[Dominikus Beck]] verstarb, unterrichtete er, bis ein Nachfolger gefunden wurde, Mathematik . Als er am [[15. Jänner]] [[1794]] zum Abt gewählt wurde, kehrte er nach Donauwörth zurück, wo er neben seinen Abtpflichten wieder in der Schule des Stifts unterrichtete und zweimal in der Zeit der Napoleonischen Kriege(1796 und 1800) die Besetzung des Klosters durch die Franzosenerleben musste.
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Nach der Aufhebung der Abtei erhielt er eine Pension auf Lebenszeit und Wohnung im Kloster. Hier verfasste er eine dreibändige Geschichte seines Klosters. Er hoffte bis zu seinem Tod am 16. März 1840 hoffte er auf die Wiederherstellung seiner Abtei. Er wurde auf dem Klosterfriedhof beigesetzt.
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Nach der Aufhebung der Abtei erhielt er eine Pension auf Lebenszeit und Wohnung im Kloster. Hier verfasste er eine dreibändige Geschichte seines Klosters. Er hoffte bis zu seinem Tod am 16. März 1840 auf die Wiederherstellung seiner Abtei. Er wurde auf dem Klosterfriedhof beigesetzt.
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==Werke==
 
==Werke==
 
*Sieben- und dreyßig Predigten. Augsburg 1814  
 
*Sieben- und dreyßig Predigten. Augsburg 1814  
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