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===Trennung von Bayern vollzogen===
 
===Trennung von Bayern vollzogen===
[[Erzbischof Friedrich von Walchen]] ([[1270]] - [[1284]]) war ein treuer Parteigänger König Rudolfs I. von Habsburg. Er hatte entscheidenden Anteil an dessen Sieg über [[König Přemysl Otakar II. von Böhmen]] in der [[Schlacht bei Dürnkrut]] [[1278]] und der Festsetzung der Habsburger in Österreich. Als [[Erzbischof Friedrich III.]] den Habsburger Friedrich den Schönen im Kampf um die deutsche Königskrone unterstützte, erlitt er in der Schlacht bei Mühldorf [[1322]] eine schwere Niederlage gegen den späteren [[Kaiser Ludwig]] den Bayer. Die Auslösung der gefangenen Salzburger Soldritter und der von den Bayern eroberten Grenzstadt Tittmoning verursachte derart hohe Kosten, dass der Erzbischof die hohe Geistlichkeit und den Adel um die Erlaubnis bitten musste, von deren Hintersassen eine außerordentliche Steuer einzuheben. Auf Drängen des Adels erließ er 1328 ein umfangreiches Gesetz als erste "Landesordnung", mit der er sich demonstrativ vom Rechtsbereich des Herzogtums Bayern abgrenzte. [[Erzbischof Heinrich von Pirnbrunn]] sprach in der Bergordnung für [[Gastein]] und [[Rauris]] [[1342]] erstmals von seinem Land Salzburg und brachte damit deutlich zum Ausdruck, dass die Trennung Salzburgs vom "Mutterland" Bayern endgültig vollzogen war.
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[[Erzbischof Friedrich von Walchen]] ([[1270]] - [[1284]]) war ein treuer Parteigänger König Rudolfs I. von Habsburg. Er hatte entscheidenden Anteil an dessen Sieg über [[König Přemysl Otakar II. von Böhmen]] in der [[Schlacht bei Dürnkrut]] [[1278]] und der Festsetzung der Habsburger in Österreich. Als [[Erzbischof Friedrich III.]] den Habsburger Friedrich den Schönen im Kampf um die deutsche Königskrone unterstützte, erlitt er in der Schlacht bei Mühldorf [[1322]] eine schwere Niederlage gegen den späteren [[Kaiser Ludwig]] den Bayer. Die Auslösung der gefangenen Salzburger Soldritter und der von den Bayern eroberten Grenzstadt Tittmoning verursachte derart hohe Kosten, dass der Erzbischof die hohe Geistlichkeit und den Adel um die Erlaubnis bitten musste, von deren Hintersassen eine außerordentliche Steuer einzuheben. Auf Drängen des Adels erließ er [[1328]] ein umfangreiches Gesetz als erste "Landesordnung", mit der er sich demonstrativ vom Rechtsbereich des Herzogtums Bayern abgrenzte. [[Erzbischof Heinrich von Pirnbrunn]] sprach in der Bergordnung für [[Gastein]] und [[Rauris]] [[1342]] erstmals von seinem Land Salzburg und brachte damit deutlich zum Ausdruck, dass die Trennung Salzburgs vom "Mutterland" Bayern endgültig vollzogen war.
    
===Am Weg zum landesfürstlichen Absolutismus===
 
===Am Weg zum landesfürstlichen Absolutismus===

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