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| − | Die '''Konsum Union''' war eine Österreich weite Handelskette, die auch in [[Salzburg]] ein bedeutendes Unternehmen darstellte. In Salzburg hieß sie '''Salzburger Lebensmittelwerke "Union"'''. Sie ist [[1995]] in Konkurs gegangen. | + | Die '''Konsum Union''' war eine österreichweite Handelskette, die auch in [[Salzburg]] ein bedeutendes Unternehmen darstellte. In Salzburg hieß sie '''Salzburger Lebensmittelwerke "Union"'''. Sie ist [[1995]] in Konkurs gegangen. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
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| | [[1974]] wies die Verbrauchsgenossenschaft 34.644 Mitgliederhaushalte aus. Jeder, der bei Konsum einkaufte, konnte eine Rabattkarte bekommen, auf der er je nach Umfang seines Einkaufs eine entsprechende Anzahl von Marken kleben konnte. Am Jahresende gab man diese Karte ab und erhielt einen Bonus entsprechend der Anzahl der geklebten Marken. | | [[1974]] wies die Verbrauchsgenossenschaft 34.644 Mitgliederhaushalte aus. Jeder, der bei Konsum einkaufte, konnte eine Rabattkarte bekommen, auf der er je nach Umfang seines Einkaufs eine entsprechende Anzahl von Marken kleben konnte. Am Jahresende gab man diese Karte ab und erhielt einen Bonus entsprechend der Anzahl der geklebten Marken. |
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| − | 1974 gab es in Stadt und [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] 64 Filialen, davon neun Konsummärkte. Etwa drei Viertel aller Filialen waren damals schon auf der Basis Selbstbedienung. Das Filialnetz reichte von [[Braunau am Inn]] bis [[Uttendorf]] im [[Pinzgau]]. Der Jahresumsatz betrug [[1972]] 398 Mio. Schilling (rund 29 Mio. Euro). Für rund 72 Mio Schilling (rund 5,2 Mio Euro) wurden jährlich in den dazu gehörenden Produktionsbetrieben Bäckerei- und Konditoreiwaren, Fleisch- und Wurstwaren sowie Marmeladen erzeugt und Bohnenkaffee geröstet. 1978 waren im Salzburger Filialnetz 724 Arbeitnehmer beschäftigt. | + | 1974 gab es in Stadt und [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] 64 Filialen, davon neun Konsummärkte. Etwa drei Viertel aller Filialen waren damals schon auf der Basis Selbstbedienung. Das Filialnetz reichte von [[Braunau am Inn]] bis [[Uttendorf]] im [[Pinzgau]]. Der Jahresumsatz betrug [[1972]] 398 Mio. Schilling (rund 29 Mio. Euro). Für rund 72 Mio. Schilling (rund 5,2 Mio. Euro) wurden jährlich in den dazugehörenden Produktionsbetrieben Bäckerei- und Konditoreiwaren, Fleisch- und Wurstwaren sowie Marmeladen erzeugt und Bohnenkaffee geröstet. 1978 waren im Salzburger Filialnetz 724 Arbeitnehmer beschäftigt. |
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| | Damit waren die Konsum-Filialen und die Union-Werke in der Karl-Wurmb-Straße auch der größte Lehrlingsbetrieb auf dem Lebensmittelsektor im Land Salzburg. | | Damit waren die Konsum-Filialen und die Union-Werke in der Karl-Wurmb-Straße auch der größte Lehrlingsbetrieb auf dem Lebensmittelsektor im Land Salzburg. |
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| | ==Der Niedergang== | | ==Der Niedergang== |
| − | Zum Zeitpunkt des Mega-Konkursesdes Unternehmens 1995 war Gerharter Geschäftsführer gewesen, der 2006 und 2007 wieder im Zusammenhang mit dem BAWAG Konkurs und Elsner auftauchte. 18.000 Arbeitsplätze gingen in Österreich bei diesem Konkurs verloren. | + | Zum Zeitpunkt des Mega-Konkurses des Unternehmens 1995 war Gerharter Geschäftsführer gewesen, der 2006 und 2007 wieder im Zusammenhang mit dem BAWAG-Konkurs und Elsner auftauchte. 18.000 Arbeitsplätze gingen in Österreich bei diesem Konkurs verloren. |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | *Josef Hübl ''Heimatkunde Stadt Salzburg'', [[Salzburger Druckerei]], 1974 | + | *Josef Hübl: ''Heimatkunde Stadt Salzburg'', [[Salzburger Druckerei]], 1974 |
| | *Internetrecherchen von [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]] | | *Internetrecherchen von [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]] |
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| | [[Kategorie:Geschichte]] | | [[Kategorie:Geschichte]] |
| | [[Kategorie:nicht mehr existierende Gebäude]] | | [[Kategorie:nicht mehr existierende Gebäude]] |