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Das Bistum '''Lavant''' ist ein ehemaliges Eigenbistum des [[Erzbistum Salzburg]]s in Kärnten und dem benachbarten Slowenien.
 
Das Bistum '''Lavant''' ist ein ehemaliges Eigenbistum des [[Erzbistum Salzburg]]s in Kärnten und dem benachbarten Slowenien.
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Das Bistum Lavant wurde im Jahre [[1228]] von Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard II]]. in St. Andrä im Lavanttal errichtet. Erster Bischof war [[Ulrich von Haus]] (1228–1257). Die Bischöfe residierten lange in [[Friesach]] und konnten erst später den Bischofssitz zur Kathedrale nach [[St. Andrä]] verlegen. Dies war nicht unüblich, da auch andere Salzburger Suffraganbischöfe nicht an ihrer Kathedralkirche residierten.
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Welchen Sinn hatte ein Eigenbistum? Das große kirchliche Hoheitsgebiet des Salzburger Erzbischofs ging über seinen weltlichen Herrschaftsbereich als Reichsfürst weit hinaus und lag innerhalb der Herrschaftsgebiete mehrerer Landesfürsten in Bayern, in Österreich, in Kärnten und in der Steiermark. Nicht vorwiegend wegen seelsorglicher Gründe, sondern um etwaigen Bestrebungen der dortigen Landesfürsten entgegen zu treten, auf ihren Gebieten die Gründung eigener Landesbistümer zu erreichen, errichtete das Erzbistum Salzburg auf ihrem eigenem Diözesangebiet, so genannte "Eigenbistümer", deren Gründung natürlich vom Papst genehmigt werden musste. 
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Das Bistum Lavant war eines der vier salzburgischen Eigenbistümer (neben Gurk, Chiemsee und Seckau). Wegen der in dieser Region reichlich wachsenden Zwetschken wurde es auch als "Zwetschgenbistum" bezeichnet.
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Zu den insgesamt 24 Königshöfen, die König Ludwig der Deutsche (regierte von 840-876) 860 an das Erzbistum Salzburg schenkte, zählte auch einer "an der Lavant".Erzbischof Theotmar erwarb um 900 dazu noch weitere Güter und zwei Kapellen. Mittelpunkt dieser Besitzungen wurde
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wurde die Kirche des hl. Andreas, bei der sich der Ort St.Andrä im Lavanttal entwickelte. Die vermeintliche Auffindung der Gebeine der heiligen Vitus, Modestus und Crecentia 1223  veranlasste Erzbischof Eberhard II. von Regensberg (reg. 1200 -1246) 1225 zur Errichtung eines Augustiner-Chorherrnstiftes.
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Im Anschluss daran wurde im Jahre [[1228]] von Erzbischof [[Eberhard II. von Regensberg|Eberhard II]]. in St. Andrä im Lavanttal das Eigenbistum Lavant errichtet. Erster Bischof war [[Ulrich von Haus]] (1228–1257). Die Bischöfe residierten lange in [[Friesach]] und konnten erst später den Bischofssitz zur Kathedrale nach [[St. Andrä]] verlegen. Dies war nicht unüblich, da auch andere Salzburger Suffraganbischöfe nicht an ihrer Kathedralkirche residierten.
    
Ende des [[17. Jahrhundert]]s bestand das Bistum Lavant aus zwei Distrikten: dem Archidiakonat Unterkärnten in Sankt Andrä im Lavanttal und dem Kommissariat Groß St. Florian in der Weststeiermark. Zeit seines Bestehens war das Bistum immer arm. So wurden Ämter, die in anderen Diozösen von Priestern ausgeübt wurden, in Lavant von Priesteramtskandidaten ausgefüllt.
 
Ende des [[17. Jahrhundert]]s bestand das Bistum Lavant aus zwei Distrikten: dem Archidiakonat Unterkärnten in Sankt Andrä im Lavanttal und dem Kommissariat Groß St. Florian in der Weststeiermark. Zeit seines Bestehens war das Bistum immer arm. So wurden Ämter, die in anderen Diozösen von Priestern ausgeübt wurden, in Lavant von Priesteramtskandidaten ausgefüllt.

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