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, 17:23, 24. Nov. 2016
'''Robert Haas''' (*[[1898]] in Wien, † [[1997]] in New York) war ein österreichischer Fotograf.
==Leben==
Haas stammte aus einer Wiener jüdischen Familie und studierte Maschinenbau an der Technischen Hochschule in Wien, absolvierte aber zeitgleich eine Ausbildung im Bereich Grafik und Schriftkunst. Dies brachte ihn in Kontakt mit der Wiener Moderne der [[1920er]]-Jahre. Unter dem Einfluss von Trude Fleischmann, einer in der damaligen Zeit führenden Fotografin, wandte er sich der Fotokunst zu. Seine Fotos fanden den Weg in nationale und internationale Zeitungen und Zeitschriften. Sein Hauptaugenmerk legte er auf die Reportagefotografie.
[[1938]] konnte er vor den Nazionalsozialisten über London nach New York fliehen. In der Heimat wurde er vergessen, auch im Exil stockte seine Karriere als Fotograf ob der großen Konkurrenz. Wiederentdeckt wurde sein fotografisches Schaffen vom Fotohistoriker Robert Holzer, der bei der Vorberreitung einer Ausstellung von Trude Fleischmann auf seine Fotos stieß. Holzers Bemühungen ist es auch zu verdanken, dass sich heute das Archiv des Fotografen im Besitz des Wien Museums befinden.
==Haas und Salzburg==
[[1935]] kam Haas erstmals nach Salzburg. In den beiden darauffolgenden Jahren wurde er als offizieller [[Salzburger Festspiele|Festspielfotograf]] von der Bundesregierung nach Salzburg geschickt. Dabei entstanden Portraits von Festspielkünstlern wie Werner Krauß, aber auch Straßenszenen und das [[Hôtel de l'Europe]] fanden Eingang in sein Schaffen.
==Ausstellung==
*Robert Haas-Der Blick auf zwei Welten; Wien Museum bis [[26. Februar]] [[2017]]
==Quelle==
*Salzburger Nachrichten, 24. November 2016
[[Kategorie:Person|Haas, Robert]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Haas, Robert]]
[[Kategorie:Geschichte (Person)|Haas, Robert]]
[[Kategorie:Fotografie|Haas, Robert]]
[[Kategorie:Fotograf|Haas, Robert]]