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Um 1856 entstand der Plan, die Orgel umzugestalten, [[Peter Singer|Pater Peter Singer]] empfahl, diese Arbeit dem Orgelbauer [[Matthäus Mauracher I.]] (1818–1884) zu überlassen. Mauracher wollte sie erweitern und nach hinten versetzen,<ref>Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 136.</ref> ließ sie aber dann entfernen und errichtete 1858 ein Instrument in zwei neuen Orgelkästen.<ref>Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 138–141.</ref> Er übernahm lediglich ein paar alte Register und die Balganlage der Egedacher-Orgel, ein Umstand, der dazu führte, dass der Kalkant Mühe hatte, genug Orgel-Wind zu liefern.<ref>Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 140.</ref> Erst 1892 behob [[Albert Mauracher]] (1858–1917) dieses Manko, indem er einen Parallelbalg einbaute, zudem veränderte er die Disposition und das Wellenbrett.<ref>Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 142.</ref> Nachdem die Orgel Anfang des 21. Jahrhunderts unspielbar geworden war, entschloss sich die Kirchenleitung, das Instrument durch den Orgelbauer Johann Pieringer restaurieren zu lassen. Er stellte die Disposition von 1858 wieder her, beließ aber die technischen Änderungen aus dem Jahre 1892.<ref>Johann Pieringer ''Restaurierbericht der Matthäus Mauracher Orgel (1858) in Maria Kirchental'', Stadt Haag 2002.</ref>
 
Um 1856 entstand der Plan, die Orgel umzugestalten, [[Peter Singer|Pater Peter Singer]] empfahl, diese Arbeit dem Orgelbauer [[Matthäus Mauracher I.]] (1818–1884) zu überlassen. Mauracher wollte sie erweitern und nach hinten versetzen,<ref>Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 136.</ref> ließ sie aber dann entfernen und errichtete 1858 ein Instrument in zwei neuen Orgelkästen.<ref>Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 138–141.</ref> Er übernahm lediglich ein paar alte Register und die Balganlage der Egedacher-Orgel, ein Umstand, der dazu führte, dass der Kalkant Mühe hatte, genug Orgel-Wind zu liefern.<ref>Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 140.</ref> Erst 1892 behob [[Albert Mauracher]] (1858–1917) dieses Manko, indem er einen Parallelbalg einbaute, zudem veränderte er die Disposition und das Wellenbrett.<ref>Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 142.</ref> Nachdem die Orgel Anfang des 21. Jahrhunderts unspielbar geworden war, entschloss sich die Kirchenleitung, das Instrument durch den Orgelbauer Johann Pieringer restaurieren zu lassen. Er stellte die Disposition von 1858 wieder her, beließ aber die technischen Änderungen aus dem Jahre 1892.<ref>Johann Pieringer ''Restaurierbericht der Matthäus Mauracher Orgel (1858) in Maria Kirchental'', Stadt Haag 2002.</ref>
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== Wallfahrtsmuseum ==
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Mit rund 1&nbsp;500 [[Votivtafel]]n besitzt Maria Kirchental die bedeutendste Sammlung ebensolcher in Österreich.<ref>Johannes Neuhardt: ''Wallfahrtsmuseum''. In: ''Maria Kirchental'', ohne Herausgeber, Salzburg 2007 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 393; 2. erweiterte Auflage), S. 22–26.</ref> Die Tafeln sind im Kircheninneren und im Obergeschoß der Wallfahrtskirche zu sehen. Die ältesten Tafeln stammen aus dem Jahr 1690. Damals stand zwar noch keine Kirche, wohl aber eine Waldkapelle.
    
==  Haus der Besinnung  ==
 
==  Haus der Besinnung  ==
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