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| | Bereits am Freitagnachmittag kamen die ersten Teilnehmer im Fahrerlager an. Samstag war der technischen Abnahme (Sicherheits- und Markenkontrolle) und dem Training gewidmet, der Sonntag den beiden Gleichmäßigkeitsläufen. An diesen Wochendenden kamen bis zu 10.000 Zuschauer an den Ring. | | Bereits am Freitagnachmittag kamen die ersten Teilnehmer im Fahrerlager an. Samstag war der technischen Abnahme (Sicherheits- und Markenkontrolle) und dem Training gewidmet, der Sonntag den beiden Gleichmäßigkeitsläufen. An diesen Wochendenden kamen bis zu 10.000 Zuschauer an den Ring. |
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| − | Die erste Veranstaltung am [[5. Mai]] [[1974]] fand bei strömenden Regen statt. [[1979]], am Wochenende [[8. September | 8.]] und [[9. September]], feierte man gleich zwei Jubiläen: "50 Jahre Gaisbergrennen" (das letzte fand [[1968]] statt) und "40 Jahre TT-Sieg Schorsch Meier", sowie die 25jährige Wiederkehr des Todestag des bisher einzigen österreichischen Motorrad-Solo-Weltmeisters Rupert Hollaus ([[11. September]] [[1954]]). | + | Die erste Veranstaltung am [[5. Mai]] [[1974]] fand bei strömenden Regen statt. [[1979]], am Wochenende [[8. September | 8.]] und [[9. September]], feierte man gleich zwei Jubiläen: "50 Jahre [[Gaisbergrennen]]" (das letzte fand [[1968]] statt) und "40 Jahre TT-Sieg Schorsch Meier", sowie die 25jährige Wiederkehr des Todestag des bisher einzigen österreichischen Motorrad-Solo-Weltmeisters Rupert Hollaus ([[11. September]] [[1954]]). |
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| | Der "Oldtimer Grand Prix" musste dann aufgrund von verschärften Lärmschutzbestimmungen des Bundesland Salzburgs in den 90er Jahren eingestellt werden. Auch weil die österreichische oberste Sportkommission OSK die letzte Veranstaltung [[1994]] in letzter Minute mit einem verstaubten Passus aus der Sportgesetzgebung abzuwürgen versuchte: bei Veteranenveranstaltungen ist nur eine maximale Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h erlaubt (Anmerkung: [[1981]] wurde Spitzengeschwindigkeiten von 200 km/h gefahren, Durchschnittgeschwindigkeiten von 137 km/h!). | | Der "Oldtimer Grand Prix" musste dann aufgrund von verschärften Lärmschutzbestimmungen des Bundesland Salzburgs in den 90er Jahren eingestellt werden. Auch weil die österreichische oberste Sportkommission OSK die letzte Veranstaltung [[1994]] in letzter Minute mit einem verstaubten Passus aus der Sportgesetzgebung abzuwürgen versuchte: bei Veteranenveranstaltungen ist nur eine maximale Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h erlaubt (Anmerkung: [[1981]] wurde Spitzengeschwindigkeiten von 200 km/h gefahren, Durchschnittgeschwindigkeiten von 137 km/h!). |
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| | * Georg "Schorsch" Meier aus Bayern | | * Georg "Schorsch" Meier aus Bayern |
| | * Fritz Walcher, Sieger des ersten Nachkriegsrennen im Oktober [[1946]] in Salzburg-Nonntal | | * Fritz Walcher, Sieger des ersten Nachkriegsrennen im Oktober [[1946]] in Salzburg-Nonntal |
| − | * die Salzburger Brüder [[Ferdinand Kranavetvogel|Ferdinand]] und [[Eduard Kranavetvogel | Edi Kranavetvogel]], beide ehemalige Motorradrennfahrerl | + | * die Salzburger Brüder [[Ferdinand Kranavetvogl|Ferdinand]] und [[Eduard Kranavetvogl | Edi Kranavetvogl]], beide ehemalige Motorradrennfahrerl |
| | * Siegfried Cmyral, der von [[1929]] bis [[1932]] die Sagen umwobene Kompressor-Puch pilotierte | | * Siegfried Cmyral, der von [[1929]] bis [[1932]] die Sagen umwobene Kompressor-Puch pilotierte |
| | * August "Gustl" Hobl, DKW-Werksfahrer in den 50er Jahren, mehrfacher deutscher Meister | | * August "Gustl" Hobl, DKW-Werksfahrer in den 50er Jahren, mehrfacher deutscher Meister |
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| | Prominente als Zuschauer fanden sich ebenfalls ein, wie Prof. Eberan von Eberhorst, angesehener österreichischer Ingenieur, der vor allem an der Entwicklung und Bau von Grand-Prix-Rennwagen bei Auto Union in der Zwischenkriegszeit beteiligt war, Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, die früheren BMW-Konstrukteure Dipl.-Ing. Schleicher und Klaus von Rücker, die beide international bekannten Motorradexperten Dipl.-Ing. Helmut Hütten und Ing. H.W. Bönsch. | | Prominente als Zuschauer fanden sich ebenfalls ein, wie Prof. Eberan von Eberhorst, angesehener österreichischer Ingenieur, der vor allem an der Entwicklung und Bau von Grand-Prix-Rennwagen bei Auto Union in der Zwischenkriegszeit beteiligt war, Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, die früheren BMW-Konstrukteure Dipl.-Ing. Schleicher und Klaus von Rücker, die beide international bekannten Motorradexperten Dipl.-Ing. Helmut Hütten und Ing. H.W. Bönsch. |
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| − | Auch hinter den Kulissen waren bekannte Salzburger tätig, zum Beispiel [[Friedrich Stengl | Fritz Stengl]], Leiter der Zeitnahme (sein Vater war Rennleiter bei den Großglockner Automobil- und Motorradrennen [[1935]], [[1938]] und [[1939]], sowie schon vorher bei den Gaisbergrennen gewesen, sein Sohn [[Manfred Stengl]] erfolgreicher Motorradrennfahrer und Rodelsportler); | + | Auch hinter den Kulissen waren bekannte Salzburger tätig, zum Beispiel [[Friedrich Stengl | Fritz Stengl]], Leiter der Zeitnahme (sein Vater war Rennleiter bei den Großglockner Automobil- und Motorradrennen [[1935]], [[1938]] und [[1939]], sowie schon vorher bei den [[Gaisbergrennen]] gewesen, sein Sohn [[Manfred Stengl]] erfolgreicher Motorradrennfahrer und Rodelsportler); |
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| | ====Die Fahrzeuge==== | | ====Die Fahrzeuge==== |