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| | Rudolf Lederer wurde 1907 als 4. von 11. Kindern der Kaufleute Peter und Anna Lederer in Saalfelden geboren. Nach Absolvierung der Bürgerschule in seiner Heimatgemeinde, stieg er früh in den elterlichen Betrieb ein und erlernte das Kaufmannsgewerbe. Es folgte eine Ausbildung zum Dekorateur in der Hansestadt Hamburg. | | Rudolf Lederer wurde 1907 als 4. von 11. Kindern der Kaufleute Peter und Anna Lederer in Saalfelden geboren. Nach Absolvierung der Bürgerschule in seiner Heimatgemeinde, stieg er früh in den elterlichen Betrieb ein und erlernte das Kaufmannsgewerbe. Es folgte eine Ausbildung zum Dekorateur in der Hansestadt Hamburg. |
| | 1934 starb Vater [[Peter Lederer]] woraufhin Alois und Rudolf Lederer die Geschicke der Firma Peter Lederer leiteten. Kurz vor dem Antritt des Militärdienstes heiratete Lederer seine Frau Anna aus der Gasthaus- und Brauhausbesitzerfamilie Huber in Kirchberg in Tirol. Im gleichen Jahr kommt Tochter Irmgard zur Welt, es folgten Tochter Herta und Sohn Peter. | | 1934 starb Vater [[Peter Lederer]] woraufhin Alois und Rudolf Lederer die Geschicke der Firma Peter Lederer leiteten. Kurz vor dem Antritt des Militärdienstes heiratete Lederer seine Frau Anna aus der Gasthaus- und Brauhausbesitzerfamilie Huber in Kirchberg in Tirol. Im gleichen Jahr kommt Tochter Irmgard zur Welt, es folgten Tochter Herta und Sohn Peter. |
| − | Im Sommer des Jahres 1939 erfolgte die Einberufung nach Lienz in Osttirol, wo Teile der 3. Gebirgsdivision ausgebildet wurden. In den Kriegsjahren 1939 bis 1943 nahm Lederer in der Tragtierkompanie des Gebirgsjäger-Regiments 139 der 3. Gebirgsdivision am Norwegen- und Russlandfeldzug teil. Ende 1943 starb unerwartet Bruder Alois und Lederer wurde vom Kriegsdienst freigestellt, um das gemeinsame Geschäft weiterführen zu können.
| + | Im Sommer des Jahres 1939 erfolgte die Einberufung nach Lienz in Osttirol, wo Teile der 3. Gebirgsdivision ausgebildet wurden. In den Kriegsjahren 1939 bis 1943 nahm Lederer in der Tragtierkompanie des Gebirgsjäger-Regiments 139 der 3. Gebirgsdivision am Norwegen- und Russlandfeldzug teil. Ende 1943 starb unerwartet Bruder Alois und Lederer wurde vom Kriegsdienst freigestellt, um das gemeinsame Geschäft weiterführen zu können. |
| | Rudolf Lederer führte von nun an den Betrieb alleinverantwortlich. Sehr bald erkannte er, dass die stärker werdende Konkurrenz den Lebensmittelhandel immer unattraktiver machte und er beschäftigte sich intensiv mit dem Aufbau eines breiten Textilsortiments. | | Rudolf Lederer führte von nun an den Betrieb alleinverantwortlich. Sehr bald erkannte er, dass die stärker werdende Konkurrenz den Lebensmittelhandel immer unattraktiver machte und er beschäftigte sich intensiv mit dem Aufbau eines breiten Textilsortiments. |
| | 1952 ging man daran, auf dem Areal des Simonwirtsstalles einen modernen und für damalige Verhältnisse großen Neubau zu errichten, der ausschließlich als Textilhaus genutzt werden sollte. 1956 wurde das neue Betriebsgebäude eröffnet. Es war das größte und fortschrittlichste Geschäft für Textilwaren im Land Salzburg . | | 1952 ging man daran, auf dem Areal des Simonwirtsstalles einen modernen und für damalige Verhältnisse großen Neubau zu errichten, der ausschließlich als Textilhaus genutzt werden sollte. 1956 wurde das neue Betriebsgebäude eröffnet. Es war das größte und fortschrittlichste Geschäft für Textilwaren im Land Salzburg . |