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Das '''Kraftwerk Dießbach''' wurde in den 60er Jahren errichtet und nutzt den Dießbach, den Weißbach und den Kallbrunnbach.
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Das '''Kraftwerk Dießbach''' ist ein [[Wasserkraftwerke|Wasserkraftwerk]] im [[Pinzgau]] und wurde in den [[1960er]] Jahren errichtet und nutzt den Dießbach, den Weißbach und den Kallbrunnbach.
    
==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
1961 begann man, lang gehegte Pläne nach einer umfangreichen geologischen und karsthydrologischen Untersuchung, den Ausbau.
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[[1961]] begann man, lang gehegte Pläne nach einer umfangreichen geologischen und karsthydrologischen Untersuchung, den Ausbau.
Durch den Aufstau des Dießbaches auf der Dießbachalm entstand ein Bergsee. Ein Stollen führt quer durch den Rauchkopf zum Wasserschloss in der Stoßwand. Von dort überwindet die Druckrohrleitung einen Höhenunterschied von 700 m und führt in das Krafthaus am Talgrund der Saalach, nahe der Bundesstraße Saalfelden – Lofer. 1964 in ging der erste Maschinensatz in Betrieb.
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Durch den Aufstau des Dießbaches auf der Dießbachalm entstand ein Bergsee. Ein Stollen führt quer durch den Rauchkopf zum Wasserschloss in der Stoßwand. Von dort überwindet die Druckrohrleitung einen Höhenunterschied von 700 m und führt in das Krafthaus am Talgrund der [[Saalach]], nahe der [[Bundesstraße]] [[Pinzgauer Straße|B 311]] [[Saalfelden]] [[Lofer]]. [[1964]] in ging der erste Maschinensatz in Betrieb.
Beim Endausbau 1967 wurden dem Dießbachstausee der Weißbach und der Kallbrunnbach beigeleitet. Ein zweiter Maschinensatz erforderte auch eine zusätzliche Druckrohrleitung, die Leistung des Kraftwerkes wurde verdoppelt.
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Zwischen 1996 und 1999 wurde die Leittechnik des Kraftwerkes komplett erneuert.
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Beim Endausbau [[1967]] wurden dem Dießbachstausee der Weißbach und der Kallbrunnbach beigeleitet. Ein zweiter Maschinensatz erforderte auch eine zusätzliche Druckrohrleitung, die Leistung des Kraftwerkes wurde verdoppelt. Zwischen [[1996]] und [[1999]] wurde die Leittechnik des Kraftwerkes komplett erneuert.
    
==Besonderheit==
 
==Besonderheit==
 
Der Speichersee musste mit einem ausgedehnten Injektionsschleier gegen den Untergrund abgedichtet werden. Die freiliegende Druckrohrleitung wurde aufwändig in der steilen und brüchigen, 700 m hohen, Felswand verankert. Die Schubsicherung des Krafthauses (ausgelegt für 1.000 Tonnen) wurde mit einem engmaschigen Kiespfahlnetz im tonigen Boden ausgeführt.
 
Der Speichersee musste mit einem ausgedehnten Injektionsschleier gegen den Untergrund abgedichtet werden. Die freiliegende Druckrohrleitung wurde aufwändig in der steilen und brüchigen, 700 m hohen, Felswand verankert. Die Schubsicherung des Krafthauses (ausgelegt für 1.000 Tonnen) wurde mit einem engmaschigen Kiespfahlnetz im tonigen Boden ausgeführt.
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Das Kraftwerk stellt eine technische Meisterleistung der 60er Jahre dar.
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Das Kraftwerk stellt eine technische Meisterleistung der 1960er Jahre dar.
    
====Technische Daten====
 
====Technische Daten====
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:Energieableitung über 3 Freileitungen 30 kV und 1 Freileitung 110 kV
 
:Energieableitung über 3 Freileitungen 30 kV und 1 Freileitung 110 kV
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Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich (Salzburg AG).
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Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich ([[Salzburg AG]]).
    
==Quelle==
 
==Quelle==

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