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Die '''Stadtpfarrkirche St. Antonius''' befindet sich in [[Salzburg]]-[[Itzling]].
 
Die '''Stadtpfarrkirche St. Antonius''' befindet sich in [[Salzburg]]-[[Itzling]].
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==Geschichte==
 
Der Bau der St. Antonius Kirche wurde [[1901]] begonnen, nachdem durch den großen Zuzug die Bewohner der vielen Neubauten wiederholt nach einem kirchlichen Zentrum verlangt hatten. Finanziert wurde der Kirchenbau durch großzügige Spenden von [[Kaiser Franz Joseph I.]], Erzbischof [[Johannes Katschthaler]] und dem Salzburger ''Rupertusverein''. Für die Planung und Ausführung der im historisierenden Stil einer romanischen Basilika mit doppelbogigen Fenstern und einem hohen Mittelschiff mit hölzerner Kassettendecke errichteten Kirche zeigten sich [[Jakob Ceconi]] als Baumeister und [[Karl Pirich]] als Architekt verantwortlich.  
 
Der Bau der St. Antonius Kirche wurde [[1901]] begonnen, nachdem durch den großen Zuzug die Bewohner der vielen Neubauten wiederholt nach einem kirchlichen Zentrum verlangt hatten. Finanziert wurde der Kirchenbau durch großzügige Spenden von [[Kaiser Franz Joseph I.]], Erzbischof [[Johannes Katschthaler]] und dem Salzburger ''Rupertusverein''. Für die Planung und Ausführung der im historisierenden Stil einer romanischen Basilika mit doppelbogigen Fenstern und einem hohen Mittelschiff mit hölzerner Kassettendecke errichteten Kirche zeigten sich [[Jakob Ceconi]] als Baumeister und [[Karl Pirich]] als Architekt verantwortlich.  
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Seit [[1912]] ist die Kirche eine eigene Pfarrkirche.   
 
Seit [[1912]] ist die Kirche eine eigene Pfarrkirche.   
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==Orgel==
 
Bei einem US-amerikanischen Bombenangriff auf Salzburg am [[20. Jänner]] [[1945]] wurde der hintere Eingangsbereich der Kirche und die Empore samt der Orgel zerstört. In der Nachkriegszeit wurde im linken Apsisbereich der Kirche eine einmanualige Orgel (11 Manual- und 2 Pedalregister) errichtet, deren Spieltisch sich nahe dem rechten vorderen Arkadenbogen des rechten Seitenschiffs befand. In der Folgezeit entschloss sich die Pfarre aber auch wieder zur Errichtung einer Orgel auf der hinteren Empore, die mit der Apsisorgel koppelbar war, aber nie vollständig ausgebaut wurde. Diese Orgel (7 Manualregister) war Wirkungsstätte des Langzeitorganisten Dr. Ernst Melzer (gestorben [[27. Mai]] [[1984]]), der u. a. als Präsident am [[Landesgericht Salzburg]] auch über 60 Jahre vor allem in Itzling kirchenmusikalisch tätig war.
 
Bei einem US-amerikanischen Bombenangriff auf Salzburg am [[20. Jänner]] [[1945]] wurde der hintere Eingangsbereich der Kirche und die Empore samt der Orgel zerstört. In der Nachkriegszeit wurde im linken Apsisbereich der Kirche eine einmanualige Orgel (11 Manual- und 2 Pedalregister) errichtet, deren Spieltisch sich nahe dem rechten vorderen Arkadenbogen des rechten Seitenschiffs befand. In der Folgezeit entschloss sich die Pfarre aber auch wieder zur Errichtung einer Orgel auf der hinteren Empore, die mit der Apsisorgel koppelbar war, aber nie vollständig ausgebaut wurde. Diese Orgel (7 Manualregister) war Wirkungsstätte des Langzeitorganisten Dr. Ernst Melzer (gestorben [[27. Mai]] [[1984]]), der u. a. als Präsident am [[Landesgericht Salzburg]] auch über 60 Jahre vor allem in Itzling kirchenmusikalisch tätig war.
 
Im Zuge der Kirchenrenovierung wurde die altersschwache Apsisorgel im Jahre 2002 abgetragen. Da die nunmehr noch bestehende Orgel auf der Empore nicht mehr den kirchenmusikalischen Erfordernissen entspricht, ist das die Pfarre gerade dabei, ein neues Instrument anzuschaffen. Eine endgültige Auftragserteilung an einen renommierten Orgelbauer soll Mitte Februar 2008 erfolgen.
 
Im Zuge der Kirchenrenovierung wurde die altersschwache Apsisorgel im Jahre 2002 abgetragen. Da die nunmehr noch bestehende Orgel auf der Empore nicht mehr den kirchenmusikalischen Erfordernissen entspricht, ist das die Pfarre gerade dabei, ein neues Instrument anzuschaffen. Eine endgültige Auftragserteilung an einen renommierten Orgelbauer soll Mitte Februar 2008 erfolgen.
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==Geläute==
 
   
Das heutige vierstimmige Geläute wurde am Himmelfahrtstag, [[27. Mai]] [[1954]], von Erzbischof  [[Andreas Rohracher]] geweiht. Es besteht aus der Marienglocke (ca. 1000 kg, Ton: E), der Antoniusglocke (ca. 570 kg, Ton: G), der Johannes- oder Rupertusglocke (ca. 425 kg, Ton: A) und der Schutzengelglocke (ca. 250 kg, Ton: C).
 
Das heutige vierstimmige Geläute wurde am Himmelfahrtstag, [[27. Mai]] [[1954]], von Erzbischof  [[Andreas Rohracher]] geweiht. Es besteht aus der Marienglocke (ca. 1000 kg, Ton: E), der Antoniusglocke (ca. 570 kg, Ton: G), der Johannes- oder Rupertusglocke (ca. 425 kg, Ton: A) und der Schutzengelglocke (ca. 250 kg, Ton: C).
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Bis [[1992]] mussten die Turmuhr und das Schlagwerk (Viertelstunden- und Stundenschläge) täglich händisch aufgezogen werden. Das Uhrwerk ist eine handwerkliche Kostbarkeit der ''J. Mannhardt´schen Königlich Bayrischen Hof-Thurmuhrfabrik'' in München.
 
Bis [[1992]] mussten die Turmuhr und das Schlagwerk (Viertelstunden- und Stundenschläge) täglich händisch aufgezogen werden. Das Uhrwerk ist eine handwerkliche Kostbarkeit der ''J. Mannhardt´schen Königlich Bayrischen Hof-Thurmuhrfabrik'' in München.
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'''Die Seelsorger der St.-Antonius-Kirche:'''
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==Die Seelsorger der St.-Antonius-Kirche==
 
   
 
   
'''Itzling als Expositur der Pfarre Gnigl von [[1904]] bis [[1912]]:'''
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===Itzling als Expositur der Pfarre Gnigl von [[1904]] bis [[1912]]===
 
   
*Josef Führnkranz (1904 - 1907)
 
*Josef Führnkranz (1904 - 1907)
 
*Gabriel Kellinger (1907 - 1911)
 
*Gabriel Kellinger (1907 - 1911)
 
*Josef Kepplinger (1911 - 1912)
 
*Josef Kepplinger (1911 - 1912)
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'''Itzling als eigene Pfarre:'''
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===Itzling als eigene Pfarre===
 
   
*Josef Kepplinger (1912 - 1937)
 
*Josef Kepplinger (1912 - 1937)
 
*Peter Paul Bramböck (1937 - 1949)
 
*Peter Paul Bramböck (1937 - 1949)
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