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Die so genannte '''Grünlanddeklaration''' wurde am [[28. Juni]] [[1985]] vom [[Salzburger Gemeinderat]] beschlossen. Die Politikerinnen und Politiker wollten dadurch 3.500 Hektar gewidmetes Grünland auf Dauer erhalten und darin keine Bauten und Maßnahmen zulassen, die diesem Ziel widersprechen.
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{{Quellenangabe}}Die so genannte '''Grünlanddeklaration''' wurde am [[28. Juni]] [[1985]] vom [[Salzburger Gemeinderat]] beschlossen.  
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Einer der Baumeister der Grünlanddeklaration war der jetztige EU-Abgeordnete und damalige [[Bürgerliste Salzburg|Bürgerlisten]]-[[Stadtrat]] [[Johannes Voggenhuber]].
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== Geschichte ==
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Die Politiker wollten dadurch 3 500 Hektar gewidmetes Grünland auf Dauer erhalten und darin keine Bauten und Maßnahmen zulassen, die diesem Ziel widersprechen.
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Die Grünlanddeklaration war die Reaktion der Stadtpolitik auf den Aufstand der Bürger, die sich vehement gegen weitere  Verbauung des wertvollen Grünraumes der Stadt einsetzten. Vor allem in den Nachkreigszahren bis um 1980 wurde in der Landeshauptstadt ein Wohnblock nach dem anderen errichtet. Unter anderem war auch vorgesehen, die besonders wertvollen wertvollen Grünflächen in [[Freisaal]] uns beiderseits der eizigartigen Hellbrunner Allee zu verbauen. Auch eine Stadtautobahn quer durch die [[Stadt Salzburg]]s war in Diskussion.
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Einer der Baumeister der Grünlanddeklaration war der jetzige EU-Abgeordnete und damalige [[Bürgerliste Salzburg|Bürgerlisten]]-[[Stadtrat]] [[Johannes Voggenhuber]].
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Die Grünlanddeklaration war die Reaktion der Stadtpolitik auf den Aufstand der Bürger, die sich vehement gegen weitere  Verbauung des wertvollen Grünraumes der Stadt einsetzten. Vor allem in den Nachkriegsjahren bis um 1980 wurde in der Landeshauptstadt ein Wohnblock nach dem anderen errichtet. Unter anderem war auch vorgesehen, die besonders wertvollen wertvollen Grünflächen in [[Freisaal]] uns beiderseits der einzigartigen [[Hellbrunner Allee]] zu verbauen. Auch eine Stadtautobahn quer durch die [[Stadt Salzburg]] war in Diskussion.
    
[[1998]] wird die Deklaration inhaltlich und räumlich konkretisiert, die Deklarationsflächen werden wesentlich erweitert.
 
[[1998]] wird die Deklaration inhaltlich und räumlich konkretisiert, die Deklarationsflächen werden wesentlich erweitert.
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[[2001]] wird die Grünlanddeklaration dann in das Räumliche Entwicklungskonzept (REK 2001) der Stadt Salzburg integriert und ist damit wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung.
 
[[2001]] wird die Grünlanddeklaration dann in das Räumliche Entwicklungskonzept (REK 2001) der Stadt Salzburg integriert und ist damit wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung.
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Seit [[2006]] wird nun an einer Reform der Grünlanddeklaration gearbeitet. Sie soll einerseits gesetzlich im Salzburger Stadtrecht verankert werden, womit 3.700 Hektar Grünland einen rechtlichen Schutz erhalten würden. Änderungen daran sollen in Zukunft nur mehr durch Bürgerabstimmungen möglich sein und auch einer 3/4 Mehrheit im Stadtparlament bedürfen.
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Seit [[2006]] wird nun an einer Reform der Grünlanddeklaration gearbeitet. Sie soll einerseits gesetzlich im Salzburger Stadtrecht verankert werden, womit 3 700 Hektar Grünland einen rechtlichen Schutz erhalten würden. Änderungen daran sollen in Zukunft nur mehr durch Bürgerabstimmungen möglich sein und auch einer 3/4 Mehrheit im Stadtparlament bedürfen.
    
[[Kategorie:Politik]]
 
[[Kategorie:Politik]]

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