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[[1633]] heiratete Dückher Maria Clara Spindlerin und bezog Schloss Rettenberg bei Kolsaß in Tirol, das im Pfandbesitz der Familie war.
 
[[1633]] heiratete Dückher Maria Clara Spindlerin und bezog Schloss Rettenberg bei Kolsaß in Tirol, das im Pfandbesitz der Familie war.
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Als die Mutter der Maria Clara starb, erbte diese die Besitzung [[Schloss Urstein]], die damals auf der anderen Seite der [[Salzach]] lag. Denn das uns bekannte Schloss wurde erst Jahrzehnte später von Dückhers Sohn Alfons erbaut. Nach kräftiger Renovierung siedelte Dückher mit seiner Familie [[1637]] von Rettenberg nach Urstein. Drei Jahre später trat er in die Dienste Erzbischofs [[Paris Graf Lodron]] als Hofrat und Oberstjägermeister, und wenige Monate später wurde er überdies noch Hofkammerrat.
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Als die Mutter der Maria Clara starb, erbte diese die Besitzung [[Schloss Urstein]], die damals auf der anderen Seite der [[Salzach]] lag. Denn das uns bekannte Schloss wurde erst Jahrzehnte später von Dückhers Sohn [[Alfons Dückher Freiherr von Haslau|Alfons]] erbaut. Nach kräftiger Renovierung siedelte Dückher mit seiner Familie [[1637]] von Rettenberg nach Urstein. Drei Jahre später trat er in die Dienste Erzbischofs [[Paris Graf Lodron]] als Hofrat und Oberstjägermeister, und wenige Monate später wurde er überdies noch Hofkammerrat.
    
Man vermutet, dass Dückher damals schon an seiner Chronik arbeitete. Damit wurde er der Zensur verdächtig. Das brachte ihm nicht nur Feinde, er fiel schließlich beim Erzbischof in Ungnade. So verließ er [[1644]] die erzbischöflichen Dienste, um ausschließlich an seiner Chronik zu arbeiten.  
 
Man vermutet, dass Dückher damals schon an seiner Chronik arbeitete. Damit wurde er der Zensur verdächtig. Das brachte ihm nicht nur Feinde, er fiel schließlich beim Erzbischof in Ungnade. So verließ er [[1644]] die erzbischöflichen Dienste, um ausschließlich an seiner Chronik zu arbeiten.  

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