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| | [[Datei:Rauriser Hochalm 6.jpg|thumb|Weiß-Germer, [[Jack-Hochalm]]]] | | [[Datei:Rauriser Hochalm 6.jpg|thumb|Weiß-Germer, [[Jack-Hochalm]]]] |
| | [[Datei:Rauriser Hochalm 5.jpg|thumb|Blüten des Weißen Germer]] | | [[Datei:Rauriser Hochalm 5.jpg|thumb|Blüten des Weißen Germer]] |
| − | Der '''Weiß-Germer''' (Veratrum album), auch Weißer Germer genannt, ist eine Pflanze, die auf vielen [[Salzburg]]er [[Alm]]en heimisch ist und zu den [[Giftpflanzen]] im [[Bundesland Salzburg]] und zu den [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]] zählt. | + | Der '''Weiß-Germer''' (''Veratrum album''), auch Weißer Germer genannt, ist eine Pflanze, die auf vielen [[Salzburg]]er [[Alm]]en heimisch ist und zu den [[Giftpflanzen]] im [[Bundesland Salzburg]] und zu den [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]] zählt. |
| | ==Beschreibung== | | ==Beschreibung== |
| | Der Weiß-Germer zählt zu den Liliengewächsen, kommt in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] vor und zählt zu den [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]]. Er erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern. Zahlreiche Blüten in endständiger Rispe sind innen weißlich bis hellgelb, außen meist grünlich. Die Blätter sind wechselständig und auf ihrer Unterseite flaumig. | | Der Weiß-Germer zählt zu den Liliengewächsen, kommt in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] vor und zählt zu den [[Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern]]. Er erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern. Zahlreiche Blüten in endständiger Rispe sind innen weißlich bis hellgelb, außen meist grünlich. Die Blätter sind wechselständig und auf ihrer Unterseite flaumig. |
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| | Häufig findet man die Pflanze an Stellen mit Rinderdung (auf sog. [[Lägerfluren]]), da sie stickstoffliebend ist. | | Häufig findet man die Pflanze an Stellen mit Rinderdung (auf sog. [[Lägerfluren]]), da sie stickstoffliebend ist. |
| − | Der Weiß-Germer kommt bis in Höhen von 2.000 m ü. A. vor. Er blüht erst nach mehreren Jahren und hat im Schwarzen Germer einen nahen Verwandten, dessen Blüten braunrot bis schwarz sind. Dieser wächst in den Südalpen vom Tessin ostwärts und ist eher selten, während der Weiße Germer in den [[Alpen]] häufig vorkommt. | + | Der Weiß-Germer kommt bis in Höhen von 2 000 [[m ü. A.]] vor. Er blüht erst nach mehreren Jahren und hat im Schwarzen Germer einen nahen Verwandten, dessen Blüten braunrot bis schwarz sind. Dieser wächst in den Südalpen vom Tessin ostwärts und ist eher selten, während der Weiße Germer in den [[Alpen]] häufig vorkommt. |
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| | ==Bemerkenswertes== | | ==Bemerkenswertes== |
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| | Früher wurde die Pflanze auch zu Heilzwecken verwendet und diente als Mittel gegen Ausschläge, Krätzen oder Flechten. Auch gegen Parasiten bei Mensch und Tier verwendete man den Weißen Germer. | | Früher wurde die Pflanze auch zu Heilzwecken verwendet und diente als Mittel gegen Ausschläge, Krätzen oder Flechten. Auch gegen Parasiten bei Mensch und Tier verwendete man den Weißen Germer. |
| − | == Weitere Bilder == | + | == Bilder == |
| | {{Commonscat|Veratrum album}} | | {{Commonscat|Veratrum album}} |
| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | * Michael Jungmeier und Judith Drapela, Almen im Nationalpark Hohe Tauern. Wissenschaftliche Schriften, S. 80. Nationalpark Hohe Tauern. Universitätsverlag Carinthia, 2004, Nationalparkrat. | + | * Michael Jungmeier und Judith Drapela: ''Almen im Nationalpark Hohe Tauern''. Wissenschaftliche Schriften, S. 80. Nationalpark Hohe Tauern. Universitätsverlag Carinthia, 2004, Nationalparkrat. |
| − | * Bruno P. Kremer, Was blüht in den Alpen?, S. 96 und 97, Kosmos-Naturführer | + | * Bruno P. Kremer: ''Was blüht in den Alpen?'', S. 96 und 97, Kosmos-Naturführer |
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| | [[Kategorie:Biologie]] | | [[Kategorie:Biologie]] |
| − | | + | [[Kategorie:Flora]] |
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| | [[Kategorie:Alpen]] | | [[Kategorie:Alpen]] |
| | [[Kategorie:Zentralalpen]] | | [[Kategorie:Zentralalpen]] |