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==Blüte und Fruchtreife==
 
==Blüte und Fruchtreife==
 
Eschen blühen vor dem Laubausbruch in den Monaten April und Mai. Die Früchte reifen je nach Standort zwischen Juli und Oktober. Sie sind zu 65 % keimfähig und fliegen den Winter über vom Baum ab. Sie bleiben bis zu zwei Jahre keimfähig und keimen – im Frühjahr gesät – erst im darauffolgenden Frühjahr.
 
Eschen blühen vor dem Laubausbruch in den Monaten April und Mai. Die Früchte reifen je nach Standort zwischen Juli und Oktober. Sie sind zu 65 % keimfähig und fliegen den Winter über vom Baum ab. Sie bleiben bis zu zwei Jahre keimfähig und keimen – im Frühjahr gesät – erst im darauffolgenden Frühjahr.
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==Wachstum und Lebensdauer==
 
==Wachstum und Lebensdauer==
 
Eschen wachsen bis zum 40. Jahr rasch, dann etwas langsamer. Mit etwa 100 Jahren ist der Höhenwuchs, der dann bei 30 Metern liegt, beendet. Eschen können bis zu 250 Jahre alt werden und der Stammdurchmesser kann 1,7 m erreichen.
 
Eschen wachsen bis zum 40. Jahr rasch, dann etwas langsamer. Mit etwa 100 Jahren ist der Höhenwuchs, der dann bei 30 Metern liegt, beendet. Eschen können bis zu 250 Jahre alt werden und der Stammdurchmesser kann 1,7 m erreichen.
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Die Ausschlagfähigkeit aus Stock und Stamm ist erst gut, lässt aber bald nach.
 
Die Ausschlagfähigkeit aus Stock und Stamm ist erst gut, lässt aber bald nach.
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==Standort==
 
==Standort==
 
Eschen sind sehr anspruchsvoll, sie benötigen frische bis feuchte nährstoffreiche Böden und vertragen keine stehende Nässe. Ihre Wärmeansprüche sind gering, sie benötigen aber viel Licht. Auch sind sie gegen Spätfröste sehr empfindlich.  
 
Eschen sind sehr anspruchsvoll, sie benötigen frische bis feuchte nährstoffreiche Böden und vertragen keine stehende Nässe. Ihre Wärmeansprüche sind gering, sie benötigen aber viel Licht. Auch sind sie gegen Spätfröste sehr empfindlich.  
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Eschen sind Bäume der Niederungen und kommen häufig in Flussauen und Flusstälern vor (''Eschen-Au, Eschen-Bach''). In den [[Alpen]] wachsen sie auf geeigneten Böden vereinzelt bis in Höhen von 1.200 Metern (''Gebirgsesche, Kalkesche'').
 
Eschen sind Bäume der Niederungen und kommen häufig in Flussauen und Flusstälern vor (''Eschen-Au, Eschen-Bach''). In den [[Alpen]] wachsen sie auf geeigneten Böden vereinzelt bis in Höhen von 1.200 Metern (''Gebirgsesche, Kalkesche'').
    
==Verbreitung==
 
==Verbreitung==
 
Der Anteil der Esche am österreichischen Holzvorrat beträgt unter einem Prozent, wobei der Flurholzanteil in manchen Regionen hoch sein kann.
 
Der Anteil der Esche am österreichischen Holzvorrat beträgt unter einem Prozent, wobei der Flurholzanteil in manchen Regionen hoch sein kann.
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==Holz==
 
==Holz==
 
Eschenholz ist ringporig, weist einen breiten gelblichen Splint auf, während der Kern gleichfärbig bis hellbraun gefärbt ist. Eschenholz ist schwer, hart, zäh, elastisch, schwer spaltbar und wertvoll. Kennzeichnend sind die helle Farbe und der breite Porenkreis des Frühholzes. Es schwindet mäßig und ist im Freien nur bedingt haltbar.  
 
Eschenholz ist ringporig, weist einen breiten gelblichen Splint auf, während der Kern gleichfärbig bis hellbraun gefärbt ist. Eschenholz ist schwer, hart, zäh, elastisch, schwer spaltbar und wertvoll. Kennzeichnend sind die helle Farbe und der breite Porenkreis des Frühholzes. Es schwindet mäßig und ist im Freien nur bedingt haltbar.  
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==Quellen==
 
==Quellen==
* Gottfried Amann, Bäume und Sträucher des Waldes, S. 194 – 195, 13. Auflage, Neumann Verlag, Melsungen, 1976
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* Gottfried Amann: ''Bäume und Sträucher des Waldes'', S. 194 – 195, 13. Auflage, Neumann Verlag, Melsungen, 1976
 
* Heimisches Holz, Holzartenmustermappe, HG Bundesholzwirtschaftsrat, Wien, 1975
 
* Heimisches Holz, Holzartenmustermappe, HG Bundesholzwirtschaftsrat, Wien, 1975
* Deutsche Wikipedia, Stichwort Pfeil (Geschoss)
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* {{wikipedia-de|Pfeil_(Geschoss)|Pfeil (Geschoss)}}
* Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 22. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin – New York, 1989
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* Friedrich Kluge: ''Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache'', 22. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin – New York, 1989
* [[Leopold Ziller]], Die Salzburger Familiennamen, [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg, 1986
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* [[Leopold Ziller]]: ''Die Salzburger Familiennamen'', [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Salzburg, 1986
* [[Franz Hörburger]], [[Salzburger Ortsnamenbuch]], im Selbstverlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg, 1982
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* [[Franz Hörburger]]: [[Salzburger Ortsnamenbuch]], im Selbstverlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Salzburg, 1982
 
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[[Kategorie:Alpen]]
 
[[Kategorie:Alpen]]
 
[[Kategorie:Zentralalpen]]
 
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[[Kategorie:Ostalpen]]
 
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