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'''Elke Ludewig''' (* [[1987]] in München, [[Bayern]], [[Deutschland]]) ist Meteorologin und leitet seit Anfang [[Mai]] [[2016]] das [[Observatorium Sonnblick|Observatorium]] am [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]].
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'''Elke Ludewig''' (* [[1987]] in [[München]], [[Bayern]], [[Deutschland]]) ist Meteorologin und leitet seit Anfang [[Mai]] [[2016]] das [[Observatorium Sonnblick|Observatorium]] am [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblick]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Von 2005 bis 2010 studierte sie Meteorologie an der Universität in Hamburg. 2009/10 schrieb sie in Kooperation mit dem Max Planck Institute für Meteorologie in Hamburg ihre Disseration ("''Evaluation of satellite cloud-top height measurements along stratocumulus to cumulus transition trajectories. Multi-Sensor analysis.''"). Die Vorstellung ihrer Arbeit beim ''AGU Fall Meeting 2010'' in San Francisco, [[USA]], führte zu dem ''Outstanding Student Paper award'', aufgelistet in  Eos, Vol.92, No. 18, 3. Mai 2011.  
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Von 2005 bis 2010 studierte sie Meteorologie an der Universität Hamburg. 2009/10 schrieb sie in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg ihre Disseration ("''Evaluation of satellite cloud-top height measurements along stratocumulus to cumulus transition trajectories. Multi-Sensor analysis.''"). Die Vorstellung ihrer Arbeit beim ''AGU Fall Meeting 2010'' in San Francisco, [[USA]], führte zu dem ''Outstanding Student Paper award''<ref>Aufgelistet in  Eos, Vol.92, No. 18, 3. Mai 2011</ref>.  
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Elke Ludewig war dann von Mai 2011 bis [[Jänner]] 2014  Studentin an der ''IMPRS for Maritime Affairs'''. Dann kam sie an das Ozeanische Institut in Hamburg. Im Jänner 2014 schloss sie ihre Ausbildung mit dem Werk "''Influence of wind farms on the atmosphere and oceanic circulation''" ab. Seit August 2014 ist Elke Ludewig Mitglied des Alfred-Wegener-Institute, Bremerhaven, und wurde im [[Dezember]] 2014 Leiterin des meteorologischen Observatoriums  der Neumayer Station in der Antarktis. Dort blieb sie als Mitglied des 35. Überwinterungs-Teams bis Februar 2016.  
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Elke Ludewig war dann von Mai 2011 bis [[Jänner]] 2014  Studentin an der ''IMPRS for Maritime Affairs'''. Dann kam sie an das Ozeanische Institut in Hamburg. Im Jänner 2014 schloss sie ihre Ausbildung mit dem Werk "''Influence of wind farms on the atmosphere and oceanic circulation''" ab. Seit August 2014 ist Elke Ludewig Mitglied des Alfred-Wegener-Instituts, Bremerhaven, und wurde im [[Dezember]] 2014 Leiterin des meteorologischen Observatoriums  der Neumayer-Station in der Antarktis. Dort blieb sie als Mitglied des 35. Überwinterungs-Teams bis Februar 2016.
    
Im Mai 2016 trat sie dann die Leitung des höchstgelegenen österreichischen Observatoriums am Sonnblick an.
 
Im Mai 2016 trat sie dann die Leitung des höchstgelegenen österreichischen Observatoriums am Sonnblick an.
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''Ihr Studium absolvierte sie an der Universität und dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Von Dezember 2014 bis Jänner 2016 leitete sie das meteorologische Observatorium der renommierten deutschen Neumayer-Polarforschungsstation in der Antarktis. Dort musste sie mit Wetterbedingungen zurechtkommen, die rauer als auf dem Sonnblick sind. „''Minus 20 bis minus 40 Grad sind in der Antarktis der Normalfall. Dazu kommen stürmische Windböen. Hatte es einmal nur minus 5 Grad, haben wir die T-Shirts ausgepackt.''“''
 
''Ihr Studium absolvierte sie an der Universität und dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Von Dezember 2014 bis Jänner 2016 leitete sie das meteorologische Observatorium der renommierten deutschen Neumayer-Polarforschungsstation in der Antarktis. Dort musste sie mit Wetterbedingungen zurechtkommen, die rauer als auf dem Sonnblick sind. „''Minus 20 bis minus 40 Grad sind in der Antarktis der Normalfall. Dazu kommen stürmische Windböen. Hatte es einmal nur minus 5 Grad, haben wir die T-Shirts ausgepackt.''“''
 
   
 
   
''Zumindest aus meteorologischer Sicht ist es in der Antarktis nicht eintönig. „''Licht und Wetter sind jeden Tag anders und es gibt viel Arbei''t“, sagt Ludewig. Die Freizeitmöglichkeiten sind allerdings eingeschränkt. „''Es gibt einen Sportraum, Billard, Tischfußball, Filme und Internet. Und wir hatten Fenster. Früher war die Station im Eis eingegraben.''“ Von Februar bis November ist die Station nicht erreichbar. Das Essen kam deshalb aus der Tiefkühltruhe und aus Dosen. „''Aber einer in dem neunköpfigen Team war ein Koch. Außerdem gab es einen Chirurgen und einen OP-Saal für Notfälle. Die medizinischen Geräte sind online mit einem Krankenhaus in Bremerhaven verbunden.''“''
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''Zumindest aus meteorologischer Sicht ist es in der Antarktis nicht eintönig. „''Licht und Wetter sind jeden Tag anders und es gibt viel Arbeit'', sagt Ludewig. Die Freizeitmöglichkeiten sind allerdings eingeschränkt. „''Es gibt einen Sportraum, Billard, Tischfußball, Filme und Internet. Und wir hatten Fenster. Früher war die Station im Eis eingegraben.''“ Von Februar bis November ist die Station nicht erreichbar. Das Essen kam deshalb aus der Tiefkühltruhe und aus Dosen. „''Aber einer in dem neunköpfigen Team war ein Koch. Außerdem gab es einen Chirurgen und einen OP-Saal für Notfälle. Die medizinischen Geräte sind online mit einem Krankenhaus in Bremerhaven verbunden.''“''
 
   
 
   
 
''Ihre neue Arbeit erledigt Ludewig vor allem in ihrem Büro bei der ZAMG Salzburg. Sie will aber so oft wie möglich selbst auf den Sonnblick schauen, wo jeweils zwei Techniker der ZAMG 14 Tage durchgehend Dienst haben und unter anderem dafür sorgen, dass die Messgeräte arbeiten. Seit der Errichtung im Jahr 1886 war das Observatorium nur an vier Tagen kurz nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nicht besetzt.''
 
''Ihre neue Arbeit erledigt Ludewig vor allem in ihrem Büro bei der ZAMG Salzburg. Sie will aber so oft wie möglich selbst auf den Sonnblick schauen, wo jeweils zwei Techniker der ZAMG 14 Tage durchgehend Dienst haben und unter anderem dafür sorgen, dass die Messgeräte arbeiten. Seit der Errichtung im Jahr 1886 war das Observatorium nur an vier Tagen kurz nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nicht besetzt.''
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* [http://www.maritimeaffairs.org/en/rs/people/alumni/ludewig_elke.cfm www.maritimeaffairs.org]
 
* [http://www.maritimeaffairs.org/en/rs/people/alumni/ludewig_elke.cfm www.maritimeaffairs.org]
 
* {{Quelle SN|12. Mai 2016}}
 
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<references/>
 
{{SORTIERUNG: Ludewig, Elke}}
 
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[[Kategorie:Person]]
 
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