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| kurzname = SV Grödig
 
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| langname = Sportverein Grödig
| gegründet = [[20. März]] [[1948]]
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| gegründet = [[20. März]] [[1948]] <br> als USK Grödig
 
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Der '''Sportverein Scholz Grödig''' ist ein Fußballverein aus der im [[Flachgau]] gelegenen Gemeinde [[Grödig]]. Der Verein spielte von [[2013]] bis [[2016]] in der Bundesliga, der höchsten Leistungsstufe im österreichischen Fußball.
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Der '''Sportverein Grödig''' ist ein Fußballverein aus der im [[Flachgau]] gelegenen Gemeinde [[Grödig]]. Der Verein spielte von [[2013]] bis [[2016]] in der Bundesliga, der höchsten Leistungsstufe im österreichischen Fußball.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Der Sportverein wurde am [[20. März]] [[1948]] gegründet und trägt die Klubfarben Dunkelblau und Weiß. Den ersten Erfolg verbuchten die Grödiger [[Fußballtabellen 1966/67|1966/67]] mit dem Aufstieg in die [[Landesliga]] (3. Spielstufe). Ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte fand am [[29. September]] [[1968]] statt. Anlässlich der Neueröffnung des Sportplatzes am Fuße des Untersbergs gastierte der deutsche Bundesligaverein Borussia Mönchengladbach mit Stars wie Günter Netzer, Berti Vogts oder Horst Köppel in Grödig. Der prominente Gegner siegte in dem Freundschaftsspiel mit 11:1.   
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Der Sportverein wurde am [[20. März]] [[1948]] als ''Union Sportklub Grödig'' von deutschsprachigen Flüchtlingen die in den Nachkriegsjahren im sogenannten [[Schwabenlager Grödig]] genannten [[Displaced Persons|DP-Lager]] lebten, gegründet. Nach der Aufnahme in den [[SFV]] als Schutzverein durfte der USK Grödig in der [[Fußballtabellen 1949/50|Saison 1949/50]] in der 2. Klasse B an der Meisterschaft teilnehmen. Vorerst jedoch ebenso wie die donauschwäbischen Schwesternvereine [[USK Danubia Salzburg|Danubia]] und [[USC Viktoria Salzburg|Victoria]] nur außer Konkurrenz, da die [[Donauschwaben]] in Österreich als Ausländer galten und das nicht mit der im Regulativ des ÖFB festgelegten "Nichtösterreicher-Beschränkung" vereinbar war. Inoffizieller Meister dieser Premierensaison wurde übrigens die Danubia vor dem offiziellen Meister [[USK Anif|Anif]]. Am [[4. September]] [[1955]] wurde der Union Sportklub in SV Grödig umbenannt. Heute ist Grödig nicht nur der erfolgreichste sondern auch der letzte noch bestehende von donauschwäbischen Flüchtlingen gegründete Fußballklub Salzburgs.
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Die Vereinsfarben sind Dunkelblau und Weiß. Den ersten Erfolg verbuchten die Grödiger [[Fußballtabellen 1966/67|1966/67]] mit dem Aufstieg in die [[Landesliga]] (3. Spielstufe). Ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte fand am [[29. September]] [[1968]] statt. Anlässlich der Neueröffnung des Sportplatzes am Fuße des Untersbergs gastierte der deutsche Bundesligaverein Borussia Mönchengladbach mit Stars wie Günter Netzer, Berti Vogts oder Horst Köppel in Grödig. Der prominente Gegner siegte in dem Freundschaftsspiel mit 11:1.   
    
[[Fußballtabellen 1976/77|1976/77]] qualifizierte sich der Verein als Vizemeister der Salzburger Liga hinter dem [[ASK Salzburg]] für die neu eingeführte drittklassige [[Alpenliga]] und erreichte im selben Jahr die zweite Runde im ÖFB-Pokal, in der Grödig allerdings am Grazer AK scheiterte. Nach mehreren von Misserfolg gekrönten Jahren, die im Abstieg bis in die letzte Spielklasse mündeten, konnte sich der Sportverein zu Beginn der [[1990er]] Jahre zwischen der 1. Klasse und der 2. Landesliga einpendeln. Seit dem [[Fußballtabellen 2002/03|Spieljahr 2002/03]] legte Grödig eine Erfolgsserie hin und spielte sich in zehn Jahren aus der [[1. Klasse Nord]] bis in die Bundesliga.
 
[[Fußballtabellen 1976/77|1976/77]] qualifizierte sich der Verein als Vizemeister der Salzburger Liga hinter dem [[ASK Salzburg]] für die neu eingeführte drittklassige [[Alpenliga]] und erreichte im selben Jahr die zweite Runde im ÖFB-Pokal, in der Grödig allerdings am Grazer AK scheiterte. Nach mehreren von Misserfolg gekrönten Jahren, die im Abstieg bis in die letzte Spielklasse mündeten, konnte sich der Sportverein zu Beginn der [[1990er]] Jahre zwischen der 1. Klasse und der 2. Landesliga einpendeln. Seit dem [[Fußballtabellen 2002/03|Spieljahr 2002/03]] legte Grödig eine Erfolgsserie hin und spielte sich in zehn Jahren aus der [[1. Klasse Nord]] bis in die Bundesliga.
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