| − | Vor der Volksabstimmung im Jahr [[1938]] – Johann Klingler war damals 23 Jahre alt – ging er in der Taxenbacher Nachbarschaft von Hof zu Hof und versuchte die Bauern zu einer Stimmabgabe für ein selbständiges Österreich zu überreden. Als er dann selbst eingezogen wurde, sorgte die örtliche NSDAP-Leitung dafür, dass er bei den militärischen Behörden als religiöser Fanatiker und Regimegegner eingeführt wurde. Er musste in einer Strafkompanie dienen und wurde später an die Eismeerfront in Norwegen verlegt, wo er das Volk der Lappen kennen lernte und so beeindruckt war, dass er sich vornahm, nach dem Krieg zu ihnen als Missionar zu kommen. Er verlor während eines Fronturlaubes beide Eltern, überlebte den Krieg, war kurz in einem Kriegsgefangenenlager interniert und kam dann zurück nach Taxenbach. | + | Vor der Volksabstimmung im Jahr [[1938]] – Johann Klingler war damals 23 Jahre alt – ging er in der Taxenbacher Nachbarschaft von Hof zu Hof und versuchte die Bauern zu einer Stimmabgabe für ein selbständiges Österreich zu überreden. Als er dann selbst eingezogen wurde, sorgte die örtliche NSDAP-Leitung dafür, dass er bei den militärischen Behörden als religiöser Fanatiker und Regimegegner eingeführt wurde. Er musste in einer Strafkompanie dienen und wurde später an die Eismeerfront in [[Norwegen]] verlegt, wo er das Volk der Lappen kennen lernte und so beeindruckt war, dass er sich vornahm, nach dem Krieg zu ihnen als Missionar zu kommen. Er verlor während eines Fronturlaubes beide Eltern, überlebte den Krieg, war kurz in einem Kriegsgefangenenlager interniert und kam dann zurück nach Taxenbach. |
| | ==Kriegsende, Ordenseintritt und Priesterweihe== | | ==Kriegsende, Ordenseintritt und Priesterweihe== |