'''Konrad von Liechtenstein''' (* um [[1290]]; † [[1354]]) war 1330 bis 1354 [[Bischöfe von Chiemsee|Bischof von Chiemsee]].
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'''Konrad von Liechtenstein''' (* um [[1290]]; † [[1354]]) war [[1330]] bis 1354 [[Bischof von Chiemsee]].
==Leben==
==Leben==
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Er entstammte einem steirischen [[Ministerialen]]<nowiki>geschlecht</nowiki>. Konrad studierte von 1314 bis 1319 an der Universität Bologna<ref>die älteste Universität des Abendlandes, heute Hauptstadt der Emilia Romagna, Italien</ref>. Er war [[Propst]] von Maria Saal und Kanoniker in Freising. Nach dem Tod seines Vorgängers ernannte der Salzburger [[Erzbischof]] [[Friedrich III. von Leibnitz]] ihn zu dessen Nachfolger. Zudem wirkte er wie seine Vorgänger auch als [[Weihbischof]] in [[Salzburg]]. 1338 erwarb er zur Erweiterung des Salzburger [[Chiemseehof]]s ein benachbartes Grundstück. Gegen Ende seines Lebens begann er dort mit dem Bau einer Marienkapelle, die erst [[1359]] von seinem Nachfolger geweiht werden konnte.
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Er entstammte einem steirischen [[Ministerialen]]<nowiki>geschlecht</nowiki>. Konrad studierte von 1314 bis 1319 an der Universität Bologna<ref>die älteste Universität des Abendlandes, heute Hauptstadt der Emilia Romagna, Italien</ref>. Er war [[Propst]] von Maria Saal und Kanoniker in Freising. Nach dem Tod seines Vorgängers ernannte der Salzburger [[Erzbischof]] [[Friedrich III. von Leibnitz]] ihn zu dessen Nachfolger. Zudem wirkte er wie seine Vorgänger auch als [[Weihbischof]] in [[Salzburg]]. [[1338]] erwarb er zur Erweiterung des Salzburger [[Chiemseehof]]s ein benachbartes Grundstück. Gegen Ende seines Lebens begann er dort mit dem Bau einer Marienkapelle, die erst [[1359]] von seinem Nachfolger geweiht werden konnte.