| − | Ropac ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des "[[Young Directors Project]]" der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als "[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]" 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung. | + | Ropac wird als gesellschaftlich engagiert beschrieben: Ist seine Unterstützung erforderlich, stehe Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder melde sich zu Wort. Seit Jahren ist er demgemaäß in der Jury des "[[Young Directors Project]]" der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als "[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]" 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung. |
| − | Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen. | + | Er beweise auch Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen. |
| − | Anlässlich seiner Schenkung ans MdM geht er mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, ''"dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern"'', kritisiert Thaddaeus Ropac. ''"Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre."'' In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n ''"in Vorzimmern abgehandelt"'' worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die "dritte Jacht" – seien ''"abschätzig"'', ''"ungemein arrogant"'' und ''"kontraproduktiv"''. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative "Kulturstadt Salzburg". Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese ''"für Salzburg unverzichtbar sind"''. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes "Eitzerl", das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ. | + | Anlässlich seiner Schenkung ans MdM ging er auch mit Politikern ins Gericht. Da werde ein tolles Museum gebaut, ''"dann lässt man den Direktor und sein Team verhungern"'', kritisiert Thaddaeus Ropac. ''"Es ist eine Schande, dass meine Schenkung so viel wert ist wie das Ankaufsbudget des Museums für zehn Jahre."'' In seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung empörte er sich zudem, dass Salzburger Politiker Zweifel an den [[Osterfestspiele]]n aufkommen haben lassen und dass Gespräche mit den [[Berliner Philharmoniker]]n ''"in Vorzimmern abgehandelt"'' worden seien. Äußerungen von Salzburger Politikern über Kunst und Mäzene – wie [[Gabi Burgstaller]]s Vergleich von privatem Engagement mit dem Verzicht auf die "dritte Jacht" – seien ''"abschätzig"'', ''"ungemein arrogant"'' und ''"kontraproduktiv"''. Drei Tage nach seiner Rede auf dem [[Mönchsberg]] formierten einige Bürger die Initiative "Kulturstadt Salzburg". Sie forderten Bekenntnisse von [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] und [[Landeshauptfrau]] Gabi Burgstaller zu den Osterfestspielen und versicherten den Berliner Philharmonikern per Brief, dass diese ''"für Salzburg unverzichtbar sind"''. Thaddaeus Ropacs Rede und deren Folgen waren vermutlich jenes "Eitzerl", das in den entscheidenden Sitzungen in Berlin die Waagschale für Salzburg um zwei Millimeter über jene von Baden-Baden steigen ließ. |