Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
101 Bytes hinzugefügt ,  18:01, 25. Jul. 2016
K
→‎Vorgestellt: Zwischenüberschriften eingefügt
Zeile 17: Zeile 17:     
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.
 
Betritt man heute seine Galerien in der Kastvilla in Salzburg oder an der Rue de Debelleyme in Paris, klingt das ein wenig kokett. Hier ist die Kunst im Hochglanz. Käufe erscheinen so sicher wie die Aufnahme von Blue-Chip-Aktien ins Portefeuille.
 +
 +
=====Vom Untergrund zum Establishment der Kunstwelt=====
    
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin "Art Review" für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als ''"one of Europe's foremost blue-chip gallerists"'' beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die "Art Review" in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.
 
Thaddaeus Ropac hat sich vom Maulwurf im Untergrund zu einem wundersamen Flugwesen in der Stratosphäre gewandelt. Nun ist er mit Künstlern wie Louise Bourgeois und Jasper Johns und dem Sammler Charles Saatchi zwar nicht an der Spitze, doch immerhin im achten Zehntel der 100 Mächtigsten der Kunstwelt, wie sie das britische Magazin "Art Review" für das Jahr 2009 in seiner November-Nummer aufgelistet hat. Thaddaeus Ropac wird dort als ''"one of Europe's foremost blue-chip gallerists"'' beschrieben. Er ist übrigens der einzige Österreicher, den die "Art Review" in die ästhetische Weltmacht eingereiht hat.
Zeile 28: Zeile 30:  
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.
 
Er ist großzügig: So ließ er dem Direktor des Salzburger Museums der Moderne, [[Toni Stooss]], freie Hand bei der Auswahl der zu schenkenden Werke aus dem Bestand der Galerie oder den Ateliers der Künstler.
   −
Er ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des "[[Young Directors Project]]" der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als "[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]" 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.
+
=====Gesellschaftliches Engagement=====
 +
Ropac ist gesellschaftlich engagiert: Ist seine Unterstützung erforderlich, steht Thaddaeus Ropac zur Verfügung oder meldet sich zu Wort. Seit Jahren ist er in der Jury des "[[Young Directors Project]]" der [[Salzburger Festspiele]]. Er war in der Findungskommission für den [[Intendanten der Salzburger Festspiele|Festspielintendanten]] ab [[2011]]. Als er von der [[Wirtschaftskammer|Salzburger Wirtschaftskammer]] als "[[Kunst- und Kulturpreis der Wirtschaftskammer Salzburg|Kunst- und Kulturpreis]]" 7000 Euro erhielt, spendete er diese für die [[Kollegienkirche]] und engagiert sich weiterhin für deren Renovierung.
    
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.
 
Er beweist Zivilcourage: Ohne ihn hätte das Zaudern um das [[Anselm-Kiefer-Haus]], das wochenlang im Gatsch des zur Umgestaltung aufgegrabenen [[Furtwänglergarten]]s stand, mit einer Blamage für Salzburg geendet. Thaddaeus Ropac sagte 30.000 Euro zu und besorgte von Gleichgesinnten weitere 70.000 Euro, um das Kunstwerk vom Grünlandfleck wegzusetzen.
21

Bearbeitungen

Navigationsmenü