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| | Als Schulleiter legte er ein landwirtschaftliches Versuchsfeld an, das von [[1953]] bis [[1961]] in Betrieb war. Er züchtete Bienen und war sehr bemüht, den Schülern die Natur und Heimat nahe zu bringen. Dabei begann er in den sechziger jahren mit dem Sammeln alter und seltener Mundartbegriffe der "Taugler Mundart" und baute sein Mundartarchiv auf. Er stellte sich mit vielen eigenen Werken - Gedichte, Lebensgeschichten, Mundartmessen und Liedern der Öffentlichkeit als Mundartdichter vor. | | Als Schulleiter legte er ein landwirtschaftliches Versuchsfeld an, das von [[1953]] bis [[1961]] in Betrieb war. Er züchtete Bienen und war sehr bemüht, den Schülern die Natur und Heimat nahe zu bringen. Dabei begann er in den sechziger jahren mit dem Sammeln alter und seltener Mundartbegriffe der "Taugler Mundart" und baute sein Mundartarchiv auf. Er stellte sich mit vielen eigenen Werken - Gedichte, Lebensgeschichten, Mundartmessen und Liedern der Öffentlichkeit als Mundartdichter vor. |
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| − | Von [[1964]] bis [[1969]] war er auch Gemeindevertreter der [[ÖVP]]. | + | Von [[1964]] bis [[1969]] war der ''Oberlehrer'' auch Gemeindevertreter der [[ÖVP]]. |
| | [[1967]] übersiedelte die Volksschule in den Neubau und August Rettenbacher legte großen Wert auf die Einrichtung einer ''Schulheimatstube''. In einem eigens dafür geschaffenen Ausstellungsraum im Mitteltrakt der Schule wurden seltene Handwerkszeuge, bäuerliches Gerät und sonstige seltene Gegenstände gesammelt und ausgestellt. | | [[1967]] übersiedelte die Volksschule in den Neubau und August Rettenbacher legte großen Wert auf die Einrichtung einer ''Schulheimatstube''. In einem eigens dafür geschaffenen Ausstellungsraum im Mitteltrakt der Schule wurden seltene Handwerkszeuge, bäuerliches Gerät und sonstige seltene Gegenstände gesammelt und ausgestellt. |
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| − | Nach dem Tod seiner ersten Frau begegnete er bei einer gemeinsamen Lesung [[Barbara Höllwerth]]. Nach der Eheschließung begann er im [[Pinzgau]], seiner zweiten Heimat, gemeinsam mit seiner Frau eine neue Schaffensperiode. | + | Nach dem Tod seiner ersten Frau begegnete er bei einer gemeinsamen Lesung [[Barbara Höllwerth]]. Nach der Eheschließung begann er im [[Pinzgau]], seiner zweiten Heimat, gemeinsam mit seiner Frau eine neue Schaffensperiode, auch in Niedernsill war er wieder Organist. |
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| | == Leistungen == | | == Leistungen == |
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| | *Mei Berghoamat | | *Mei Berghoamat |
| | *Hiatz kimmt des schön Fruahjahr | | *Hiatz kimmt des schön Fruahjahr |
| − | *Va Sunnawendn bis Kathrein | + | *Aus tiafn Brunn; Verlag Welsermühl, Wels (1974 |
| − | *Aus tiafn Brunn | + | *Va Sunnawendn bis Kathrein; Verlag der Salzburger Druckerei, Salzburg (1977) |
| − | *''Unter der hohen Arche'', Verskunst und Erzählungen, Niedernsill und die Heilige Luzia, TAURISKA-Verlag, Neukirchen am Großvenediger, (1988) | + | *Ba ins in der Taugl, Burgfried-Verlag, Hallein (1980) |
| − | *''Die Petruslegenden'', TAURISKA-Verlag, Neukirchen am Großvenediger, (1991) | + | *Ba ins in der Taugl II, Burgfried-Verlag, Hallein (1983) |
| | + | *Ba ins in der Taugl III, Burgfried-Verlag, Hallein (1984) |
| | + | *Ba ins in der Taugl IV, Halleiner Druckerei Mayr, Hallein (1988) |
| | + | *''Unter der hohen Arche'', Verskunst und Erzählungen, Niedernsill und die Heilige Luzia, TAURISKA-Verlag, Neukirchen am Großvenediger (1988) |
| | + | *Ba ins in der Taugl V, Eigenverlag Bildungswerk St. Koloman, Halleiner Druckerei Mayr, Hallein (1990) |
| | + | *''Die Petruslegenden'', TAURISKA-Verlag, Neukirchen am Großvenediger (1991) |
| | + | *Ba ins in der Taugl VI, Eigenverlag Bildungswerk St. Koloman, Halleiner Druckerei Mayr, Hallein (1995) |
| | *Veröffentlichungen in der ''Salzburger Volkskultur'': | | *Veröffentlichungen in der ''Salzburger Volkskultur'': |
| | ::1994, Heft 1: Alois Grasmayr, der Faust vom Mönchsberg, Seite 111 | | ::1994, Heft 1: Alois Grasmayr, der Faust vom Mönchsberg, Seite 111 |