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'''Sigmund Graf von Thun und Hohenstein''' (* [[11. Juni]] [[1827]] in Klösterle, Böhmen; † [[7. September]] [[1897]] in [[Morzg]], [[Salzburg]]) war ein österreichischer Politiker, [[Landespräsident|Landespräsident von Salzburg]] und Statthalter des österreichischen Kaisers in Mähren.
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'''Sigmund Graf von Thun und Hohenstein''' (* [[11. Juni]] [[1827]] in Klösterle an der Eger, Böhmen; † [[7. September]] [[1897]] in [[Morzg]]) war ein österreichischer Politiker, [[Landespräsident|Landespräsident von Salzburg]] und Statthalter des Kaisers in Mähren.
 
[[Bild:Thun-Hohenstein Sigmund.jpg|thumb|Sigmund Graf von Thun und Hohenstein, 1894]]
 
[[Bild:Thun-Hohenstein Sigmund.jpg|thumb|Sigmund Graf von Thun und Hohenstein, 1894]]
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''"In dankbarer Anerkennung der großen Verdienste um die fortschreitende Entwicklung der Stadt Salzburg, insbesondere der erfolgreichen Bemühungen um die Herstellung einer neuen Stadtbrücke über die Salzach", deren Errichtung mit eisernem Oberbau vom Ministerium des Innern 1874 genehmigt wurde..."'' [[Ignaz Harrer]]: Die Gemeindeverwaltung der Landeshauptstadt Salzburg 1872 bis 1875. Bericht des Bürgermeisters.
 
''"In dankbarer Anerkennung der großen Verdienste um die fortschreitende Entwicklung der Stadt Salzburg, insbesondere der erfolgreichen Bemühungen um die Herstellung einer neuen Stadtbrücke über die Salzach", deren Errichtung mit eisernem Oberbau vom Ministerium des Innern 1874 genehmigt wurde..."'' [[Ignaz Harrer]]: Die Gemeindeverwaltung der Landeshauptstadt Salzburg 1872 bis 1875. Bericht des Bürgermeisters.
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Weitere Ehrenbürgerschaften wurden ihm später durch die Städte und Gemeinden [[Hallein]], [[Sankt Johann im Pongau]], [[Zell am See]], [[Tamsweg]], [[Oberndorf bei Salzburg|Oberndorf]], [[Morzg]], [[Kaprun]], sämtlicher Gemeinden des Gerichtssprengels [[Mittersill]] und seines Heimatortes Klösterle verliehen. Im Jahr [[1900]] stellte die Stadt Salzburg ihm zu Ehren posthum ein Denkmal am Giselakai auf, das allerdings der Metallsammlung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum Opfer fiel. Die nach ihm benannte "Sigmund-Thun-Brücke" in [[Hellbrunn]] wurde im August [[1959]] vom Hochwasser zerstört.  
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Weitere Ehrenbürgerschaften wurden ihm durch die Städte und Gemeinden [[Hallein]], [[Kaprun]], [[Morzg]], [[Oberndorf bei Salzburg|Oberndorf]], [[Sankt Johann im Pongau]], [[Tamsweg]], [[Zell am See]] und sämtliche Gemeinden des Gerichtssprengels [[Mittersill]] sowie seines Heimatortes Klösterle an der Eger verliehen. [[1900]] stellte die Stadt Salzburg ihm zu Ehren ein Denkmal am Giselakai auf, das allerdings der Metallsammlung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum Opfer fiel. Die nach ihm benannte "Sigmund-Thun-Brücke" in [[Hellbrunn]] wurde im August [[1959]] vom Hochwasser zerstört.  
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Thun und Hohenstein war Träger einer der höchsten preußischen Orden, dem "Rote-Adlerorden" und des persischen "Sonnen- und Löwen-Orden". Auf einem im Jahr [[1897]] gemalten Ölbild, das heute im [[Salzburger Landesarchiv]] aufbewahrt wird, trägt er die Dienstuniform eines Landespräsidenten, die Verdienstmedaille für die Teilnahme an mehreren Kriegseinsätzen und das Abzeichen der Tiroler Adelsmatrikel-Genossenschaft.
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Thun und Hohenstein war Träger eines der höchsten preußischen Orden, des "Roten-Adlerordens" und des persischen "Sonnen- und Löwen-Ordens". Auf einem im Jahr [[1897]] gemalten Ölbild, das heute im [[Salzburger Landesarchiv]] aufbewahrt wird, trägt er die Dienstuniform eines Landespräsidenten, die Verdienstmedaille für die Teilnahme an mehreren Kriegseinsätzen und das Abzeichen der Tiroler Adelsmatrikel-Genossenschaft.
    
=== Ableben ===
 
=== Ableben ===
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