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Doch mit Jörg Haider kam auch in Salzburg die FPÖ wieder in Schwung. Schon [[1989]] katapultierte [[Volker Winkler]] die Partei wieder auf 16,4 Prozent. Es folgte der [[Saalbach]]er Arzt [[Karl Schnell]]. Er brachte die Partei [[1994]] erstmals knapp an die 20-Prozent-Marke heran und errang mit 8 Mandaten das beste Ergebnis der Geschichte und erstmals zwei Regierungssitze. Unter Schnell erlebte die Salzburger FPÖ aber auch ihre größte Krise: Innerparteiliche Spaltungen, der Hinauswurf aus der Regierung und [[Landtagswahl 2004|2004]] der Rückfall auf drei Mandate im Landtag folgten. [[Landtagswahl 2009|2009]] konnte man wieder zwei Mandate hinzugewinnen. [[Landtagswahl 2013|2013]] gewann die FPÖ ein weiteres Mandat hinzu, musste aber erstmals den dritten Platz im Landtag an die [[GRÜNE|Grünen]] abgeben.
 
Doch mit Jörg Haider kam auch in Salzburg die FPÖ wieder in Schwung. Schon [[1989]] katapultierte [[Volker Winkler]] die Partei wieder auf 16,4 Prozent. Es folgte der [[Saalbach]]er Arzt [[Karl Schnell]]. Er brachte die Partei [[1994]] erstmals knapp an die 20-Prozent-Marke heran und errang mit 8 Mandaten das beste Ergebnis der Geschichte und erstmals zwei Regierungssitze. Unter Schnell erlebte die Salzburger FPÖ aber auch ihre größte Krise: Innerparteiliche Spaltungen, der Hinauswurf aus der Regierung und [[Landtagswahl 2004|2004]] der Rückfall auf drei Mandate im Landtag folgten. [[Landtagswahl 2009|2009]] konnte man wieder zwei Mandate hinzugewinnen. [[Landtagswahl 2013|2013]] gewann die FPÖ ein weiteres Mandat hinzu, musste aber erstmals den dritten Platz im Landtag an die [[GRÜNE|Grünen]] abgeben.
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Die {{PAGENAME}} hat nach eigenen Angaben knapp über 4.000 Parteimitglieder in Stadt und Land Salzburg (2011). <ref>{{Quelle SN|7. Februar 2011}}</ref>.
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Die {{PAGENAME}} hatte im Jahr 2011 nach eigenen Angaben in Stadt und Land Salzburg knapp über 4.000 Parteimitglieder.{{Quelle SN|7. Februar 2011}}</ref>.
    
=====Bundespartei löst Landesvorsitzenden ab=====
 
=====Bundespartei löst Landesvorsitzenden ab=====
Im Frühjahr 2015 gab die FPÖ Salzburg ein zerrüttetes Bild ab: Landtagsabgeordneter [[Fritz Wiedermann]] war aus der Partei aus- und wieder eingetreten; die Landespartei unter der Doppelspitze von Landesparteiobmann [[Rupert Doppler]] und Klubchef [[Karl Schnell]] hatte langjährige Funktionäre ausgeschlossen und Mitarbeitern gekündigt. Teile der Flachgauer Bezirkspartei und der Stadtorganisation revoltierten gegen die beiden, es ging drunter und drüber. Die Querelen hatten Ausmaße angenommen, die Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache offenbar nicht mehr tatenlos hinnehmen wollte: er fuhr am [[9. Juni]] [[2015]] überraschend in [[Saalfelden]] vor und brachte gleich Verstärkung aus dem Bundesparteipräsidium mit in den [[Pinzgau]], wo eigentlich in aller Stille die Salzburger Landespartei ihren Disput hatte beilegen wollen. Dann kam alles anders: Gegen Mitternacht war die Sitzung zu Ende und Karl Schnell verkündete gegenüber den "[[Salzburger Nachrichten]]" seinen Parteiausschluss nach mehr als 20 Jahren an der Spitze der Salzburger Blauen. Als neuen Landesparteiobmann stellte Strache dann [[Andreas Schöppl]], der im Jänner überraschend als Klubobmann in der [[Stadt Salzburg]] von seinen Parteikollegen abgewählt worden war, vor<ref>[http://www.salzburg.com/153424 Strache schmeißt Schnell und Doppler aus FPÖ Salzburg]</ref>.  
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Im Frühjahr 2015 gab die FPÖ Salzburg ein zerrüttetes Bild ab: Landtagsabgeordneter [[Fritz Wiedermann]] war aus der Partei aus- und wieder eingetreten; die Landespartei unter der Doppelspitze von Landesparteiobmann [[Rupert Doppler]] und Klubchef [[Karl Schnell]] hatte langjährige Funktionäre ausgeschlossen und Mitarbeitern gekündigt. Teile der Flachgauer Bezirkspartei und der Stadtorganisation revoltierten gegen die beiden, es ging drunter und drüber. Die Querelen hatten Ausmaße angenommen, die Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache offenbar nicht mehr tatenlos hinnehmen wollte: er fuhr am [[9. Juni]] [[2015]] überraschend in [[Saalfelden]] vor und brachte gleich Verstärkung aus dem Bundesparteipräsidium mit in den [[Pinzgau]], wo die Salzburger Landespartei eigentlich ihren Disput in aller Stille hatte beilegen wollen. Dann kam alles anders: Gegen Mitternacht war die Sitzung zu Ende und Karl Schnell verkündete gegenüber den "[[Salzburger Nachrichten]]" seinen Parteiausschluss nach mehr als 20 Jahren an der Spitze der Salzburger Blauen. Als neuen Landesparteiobmann stellte Strache sodann [[Andreas Schöppl]], der im Jänner überraschend als Klubobmann in der [[Stadt Salzburg]] von seinen Parteikollegen abgewählt worden war, vor<ref>[http://www.salzburg.com/153424 Strache schmeißt Schnell und Doppler aus FPÖ Salzburg]</ref>.  
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==Landesparteiobmann==
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==Landesparteiobleute==
FPÖ-Landesparteiobmänner waren seit dem Gründungsjahr 1956:<ref>FPÖ Salzburg: [http://www.fpoe-salzburg.at/partei/chronik.html ''FPÖ-Landesparteiobmänner seit 1956]</ref>
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FPÖ-Landesparteiobmänner waren seit dem Gründungsjahr 1956:<ref>FPÖ Salzburg: [https://wayback.archive.org/web/20150612221952/http://www.fpoe-salzburg.at/partei/chronik.html ''FPÖ-Landesparteiobmänner seit 1956]</ref>
 
* 1956 – 1965: [[Gustav Zeillinger]]
 
* 1956 – 1965: [[Gustav Zeillinger]]
 
* [[1965]] – 1975: [[Walter Leitner]]
 
* [[1965]] – 1975: [[Walter Leitner]]
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* [[1992]] – 2013: Dr. [[Karl Schnell]]
 
* [[1992]] – 2013: Dr. [[Karl Schnell]]
 
* [[2013]] - 2015: [[Rupert Doppler]]
 
* [[2013]] - 2015: [[Rupert Doppler]]
* seit [[2015]]: [[Andreas Schöppl]]
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* [[2015]] - 2016: [[Andreas Schöppl]] (interimistisch)
 
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* seit [[2016]]: [[Marlene Svazek]]
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
<references/>
 
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