Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
164 Bytes hinzugefügt ,  15:34, 29. Mai 2016
K
Tippfehler
Zeile 7: Zeile 7:  
Alle Triebe unterirdisch, sodass (meist) nur die Laubblätter oberirdisch zu sehen sind. Der Rand der rundlichen Blätter ist gesägt-gezähnt. Die Höhe beträgt nur 2 bis 3 cm, selten bis 8 cm. Ein wesentliches Merkmal ist die lockere, rasenähnliche Verbreitung.
 
Alle Triebe unterirdisch, sodass (meist) nur die Laubblätter oberirdisch zu sehen sind. Der Rand der rundlichen Blätter ist gesägt-gezähnt. Die Höhe beträgt nur 2 bis 3 cm, selten bis 8 cm. Ein wesentliches Merkmal ist die lockere, rasenähnliche Verbreitung.
 
== Vorkommen ==
 
== Vorkommen ==
Die Kraut-Weide liebt feuchten Schutt und Schneetälchen und kommt hauptsächlich in der alpinen Vegetationsstufe vor. In Österreich fehlt sie nur in Wien und im Burgenland. In Salzburg ist sie in entsprechender Höhenlage inner Gebirg anzutreffen, speziell auf kalkarmen oder kalkfreien Substraten. Als besonders interessanter Fall stellt sich das Gräbmer Kar in Sportgastein dar, auf ca.2&nbsp;440 Meter Seehöhe; es ist ein südlicher Teil des Ödenkares am Kreuzkogel-Massiv <ref>Die Stelle liegt südlich unter den Gebäuderesten des St. Thomas Baus, vgl. auch [[Dr. Fritz Gruber Weg]].</ref> In früher Zeit gab es da eine große Lacke, die nach und nach versandete, sodass sie heute eine völlig glatte und völlig ebene Fläche bildet. Diese gesamte Fläche, grob geschätzt rund 500 m², ist praktisch lückenlos von den Blättern der Kraut-Weide bedeckt, wobei anzunehmen ist, dass der Unterboden ein geschlossenes Geflecht, bestehend aus den Wurzeln dieser Pflanze, bildet. Nur ab und zu taucht ein vereinzeltes Exemplar von Bürstlingsrasen auf, sonst alles Kraut-Weide. Es darf angenommen werden, dass es sich hier um einen einmaligen Fall handelt.
+
Die Kraut-Weide liebt feuchten Schutt und Schneetälchen und kommt hauptsächlich in der alpinen Vegetationsstufe vor. In Österreich fehlt sie nur in Wien und im Burgenland. In Salzburg ist sie in entsprechender Höhenlage inner Gebirg anzutreffen, speziell auf kalkarmen oder kalkfreien Substraten. Als besonders interessanter Fall stellt sich das Gräbmer Kar in Sportgastein dar, auf ca. 2&nbsp;440 Meter Seehöhe; es ist ein südlicher Teil des Ödenkares am Kreuzkogel-Massiv <ref>Die Stelle liegt südlich unter den Gebäuderesten des St. Thomas Baus, vgl. auch [[Dr. Fritz Gruber Weg]].</ref> In früher Zeit gab es da eine große Lacke, die nach und nach versandete, sodass sie heute eine völlig glatte und völlig ebene Fläche bildet. Diese gesamte Fläche, grob geschätzt rund 500 m², ist praktisch lückenlos von den Blättern der Kraut-Weide bedeckt, wobei anzunehmen ist, dass der Unterboden ein geschlossenes Geflecht, bestehend aus den Wurzeln dieser Pflanze, bildet. Nur ab und zu taucht ein vereinzeltes Exemplar von Bürstlingsrasen auf, sonst alles Kraut-Weide. Damit wird übrigens auch verständlich, weshalb die gegenständliche Pflanze im alten heimischen Dialekt "Schneehühnerweide" hieß. Vom Vorkommen im Gräbmer Kar darf angenommen werden, dass es sich dabei um einen einmaligen Fall handelt.  
 
<gallery>
 
<gallery>
 
Datei:Kraut-Weide auf ca. 500 m², dunkelgrün, in Bildmitte.JPG| Kraut-Weide auf ca. 500 m", in Bildmitte, dunkelgrün  
 
Datei:Kraut-Weide auf ca. 500 m², dunkelgrün, in Bildmitte.JPG| Kraut-Weide auf ca. 500 m", in Bildmitte, dunkelgrün  
170

Bearbeitungen

Navigationsmenü