Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
43 Bytes hinzugefügt ,  19:10, 27. Mai 2016
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 9: Zeile 9:  
Der Stackelstecken wird seitlich auf der steilen Böschung, der Bergkante eingesetzt und gibt dadurch immer sicheren Halt.
 
Der Stackelstecken wird seitlich auf der steilen Böschung, der Bergkante eingesetzt und gibt dadurch immer sicheren Halt.
   −
Als der Skisport um den [[Wolfgangsee]] mit der Erschließung der Postalm Einzug hielt, wurden die "Bretteln" vom Wagnermeister Henn in [[St. Wolfgang]] erzeugt und anstelle der späteren zwei Skistöcke, lenkte man den Abfahrtslauf mit dem Stackelstecken wie 1910 Kajetan Köllerer, Wirt in St. Wolfgang und später die ganze Skiriege (siehe Bildergalerie).  
+
Als der Skisport um den [[Wolfgangsee]] mit der Erschließung der [[Postalm]] Einzug hielt, wurden die "Bretteln" vom Wagnermeister Henn in [[St. Wolfgang]] erzeugt und anstelle der späteren zwei Skistöcke, lenkte man den Abfahrtslauf mit dem Stackelstecken wie 1910 Kajetan Köllerer, Wirt in St. Wolfgang und später die ganze Skiriege (siehe Bildergalerie).  
   −
Für die Burschen war der Stackelstecken auch ein männliches Attribut. Man ließ sich im Fotoatelier in Salzburg und Bad Ischl in der damaligen Tracht mit dem gut 2 m langen Stecken abbilden (siehe Bildergalerie).
+
Für die Burschen war der Stackelstecken auch ein männliches Attribut. Man ließ sich im Fotoatelier in Salzburg und [[Bad Ischl]] in der damaligen Tracht mit dem gut zwei Meter langen Stecken abbilden (siehe Bildergalerie).
    
Ideal für das steile Gelände hauptsächlich aus dem leichten [[Haselnuss]]holz, mit starker Eisenspitze versehen, liegt der "Stackelstecken" schon seit Jahrhunderten in den kräftigen Fäusten von Jägern, Holzknechten, Vogelfängern und Bergsteigern. Jede Sennerin und Almdirn, jeder Kuahbua, Förster hatte seinen eigenen Stackelstecken, ohne den ging man nicht am Berg, verließ man keine Hütte.  
 
Ideal für das steile Gelände hauptsächlich aus dem leichten [[Haselnuss]]holz, mit starker Eisenspitze versehen, liegt der "Stackelstecken" schon seit Jahrhunderten in den kräftigen Fäusten von Jägern, Holzknechten, Vogelfängern und Bergsteigern. Jede Sennerin und Almdirn, jeder Kuahbua, Förster hatte seinen eigenen Stackelstecken, ohne den ging man nicht am Berg, verließ man keine Hütte.  
Zeile 33: Zeile 33:  
* Dieser Artikel wurde von Adele Sungler verfasst und als Word-Dokument an das [[Salzburgwiki]] gesandt.
 
* Dieser Artikel wurde von Adele Sungler verfasst und als Word-Dokument an das [[Salzburgwiki]] gesandt.
   −
[[Kategorie:Geschichte]]
+
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]
 +
[[Kategorie:Wandern]]

Navigationsmenü