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Prof. Franz Gerstendörfer war als Lehrer, Fachgruppenvorstand der Bläser und Kammermusiker in den schwierigen Nachkriegsjahren am Mozarteum um die Jungbläser bemüht und hielt jährlich ein Bläser-Sommercamp in [[Mattsee]] ab. Eine Besonderheit bei diesen Bläserstudenten war die aktuelle Pflege des musikalischen Zusammenspiels auf dem Naturhorn, Parforce-Hornblasen, wie Jagdhornfanfaren, vor allem wichtig. Für die Mozarteum Studenten stand die musikalische Klangbereicherung im Vordergrund, aber auch erheiternde, wie ländliche Köstlichkeiten für die ausgehungerte Jugend waren in Mattsee ein Trumpf. In dem gut organisierten Camp wurden die Jungbläser bestens versorgt und verköstigt.
 
Prof. Franz Gerstendörfer war als Lehrer, Fachgruppenvorstand der Bläser und Kammermusiker in den schwierigen Nachkriegsjahren am Mozarteum um die Jungbläser bemüht und hielt jährlich ein Bläser-Sommercamp in [[Mattsee]] ab. Eine Besonderheit bei diesen Bläserstudenten war die aktuelle Pflege des musikalischen Zusammenspiels auf dem Naturhorn, Parforce-Hornblasen, wie Jagdhornfanfaren, vor allem wichtig. Für die Mozarteum Studenten stand die musikalische Klangbereicherung im Vordergrund, aber auch erheiternde, wie ländliche Köstlichkeiten für die ausgehungerte Jugend waren in Mattsee ein Trumpf. In dem gut organisierten Camp wurden die Jungbläser bestens versorgt und verköstigt.
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Während der Studienjahre und der Aufbruchszeit von 1948 1952 in Salzburg waren die Faschingsveranstaltungen, Gschnasfeste und Bälle im Mozarteum an der [[Schwarzstraße]] nicht nur kulinarisch mit großer Unterstützung der Amerikanischen Besatzung, wie auch musikalisch eine unübertroffene Besonderheit und an Fröhlichkeit nicht zu überbieten. Die Stiegenaufgänge und Säle waren mit fröhlicher musizierender Jugend, Jass Saxofonisten, Foxtrott, Tango, Swing, Boogie, Blues, Walzer tanzender Studenten mit einzigartiger Stimmung erfüllt.
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Während der Studienjahre und der Aufbruchszeit von 1948 bis 1952 in Salzburg waren die Faschingsveranstaltungen, Gschnasfeste und Bälle im Mozarteum an der [[Schwarzstraße]] nicht nur kulinarisch mit großer Unterstützung der Amerikanischen Besatzung, wie auch musikalisch eine unübertroffene Besonderheit und an Fröhlichkeit nicht zu überbieten. Die Stiegenaufgänge und Säle waren mit fröhlicher musizierender Jugend, Jass Saxofonisten, Foxtrott, Tango, Swing, Boogie, Blues, Walzer tanzender Studenten mit einzigartiger Stimmung erfüllt.
    
1952 schloss Hannes Sungler die Studien im Mozarteum sehr erfolgreich ab, eine sofortige Anstellung als Hornist im Tonkünstlerorchester in Wien folgte.
 
1952 schloss Hannes Sungler die Studien im Mozarteum sehr erfolgreich ab, eine sofortige Anstellung als Hornist im Tonkünstlerorchester in Wien folgte.
 
    
 
    
Schon während seiner Tischlerlehre in St. Wolfgang war Hannes Sungler in Zinkenbach Hornschüler bei Prof. [[Alexander Wunderer]] und spielte das Wiener Horn im örtlichen Musikverein und bei großen kirchenmusikalischen Veranstaltungen wie auch bei großen Messen, Krönungsmesse, Deutsche Messe, Vespern und musikalischen Aufführungen in der [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang|Wallfahrtskirche]] von St. Wolfgang. Im Kreise der [[Zinkenbacher Malerkolonie]] war Wunderer als Philharmoniker, Musikkünstler und Mitbegründer verankert. Wunderer unterrichtete während des [[Zweiten Weltkrieg]]es und bis zu seinem Tod 1955 zahlreiche Buben in Zinkenbach in seinem Privathaus, natürlich alle umsonst. Auch die Wolfganger Buben fuhren zur Unterrichtsstunde mit dem Traunerl nach Zinkenbach über den [[Wolfgangsee|See]]. Eine Besonderheit bei dieser Jugendarbeit war die Pflege der Jagdmusik für Naturhörner. Diese gut ausgebildeten Nachwuchsbläser waren eine große Bereicherung für die örtlichen Blasmuikkapellen und die Musikvereine rund um den Wolfgangsee. In Zinkenbach erinnert heute noch der "Wunderer-Weg" mit dem romantischen Häuschen der Familie Wunderer an den Komponisten und langjährigen Vorstand der Wiener Philharmoniker Alexander Wunderer.
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Schon während seiner Tischlerlehre in St. Wolfgang war Hannes Sungler in Zinkenbach Hornschüler bei Prof. [[Alexander Wunderer]] und spielte das Wiener Horn im örtlichen Musikverein und bei großen kirchenmusikalischen Veranstaltungen wie auch bei großen Messen, Krönungsmesse, Deutsche Messe, Vespern und musikalischen Aufführungen in der [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang|Wallfahrtskirche]] von St. Wolfgang. Im Kreise der [[Zinkenbacher Malerkolonie]] war Wunderer als Philharmoniker, Musikkünstler und Mitbegründer verankert. Wunderer unterrichtete während des [[Zweiten Weltkrieg]]es und bis zu seinem Tod 1955 zahlreiche Buben in Zinkenbach in seinem Privathaus, natürlich alle umsonst. Auch die Wolfganger Buben fuhren zur Unterrichtsstunde mit dem Traunerl nach [[Zinkenbach]] über den [[Wolfgangsee|See]]. Eine Besonderheit bei dieser Jugendarbeit war die Pflege der Jagdmusik für Naturhörner. Diese gut ausgebildeten Nachwuchsbläser waren eine große Bereicherung für die örtlichen Blasmuikkapellen und die Musikvereine rund um den Wolfgangsee. In Zinkenbach erinnert heute noch der "Wunderer-Weg" mit dem romantischen Häuschen der Familie Wunderer an den Komponisten und langjährigen Vorstand der Wiener Philharmoniker Alexander Wunderer.
 
                                                                                   
 
                                                                                   
 
Während der Sommermonate waren die Wiener Philharmoniker in Zinkenbach beim Adambauer und im Gasthof Huber in der Nähe der [[Salzburger Festspiele]] einquartiert. So manche kirchenmusikalische Aufführung in St. Wolfgang wurde durch die geschulten philharmonischen Musiker, die das ländliche Ensemble bereicherten, zu einem großen Festkonzert.
 
Während der Sommermonate waren die Wiener Philharmoniker in Zinkenbach beim Adambauer und im Gasthof Huber in der Nähe der [[Salzburger Festspiele]] einquartiert. So manche kirchenmusikalische Aufführung in St. Wolfgang wurde durch die geschulten philharmonischen Musiker, die das ländliche Ensemble bereicherten, zu einem großen Festkonzert.
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Hannes Sungler verstarb 1984. Er war seit 1969 mit Irmgard Zehetner verheiratet.
 
Hannes Sungler verstarb 1984. Er war seit 1969 mit Irmgard Zehetner verheiratet.
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[[Kategorie:Oberösterreich]]

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