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==Wissenswertes==
 
==Wissenswertes==
Die Netzstruktur der Knollenhülle wurde im Mittelalter mit einem Kettenhemd oder Harnisch verglichen. Die Knollen wurden daher als Zeichen der Unverwundbarkeit angesehen und als Talisman getragen. Der Name „Sumpf-Siegwurz“ und die ältere Bezeichnung „Runder/Weiblicher Allermannsharnisch“ nehmen darauf Bezug. In Salzburg wurde die Sumpf-Siegwurz früher auch als "Johannishäuptl" bezeichnet, eine Anspielung auf die Blütezeit, deren Höhepunkt zumeist in die zweite Junihälfte (um Johanni) fällt.
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Die Netzstruktur der Knollenhülle wurde im Mittelalter mit einem Kettenhemd oder Harnisch verglichen. Die Knollen wurden daher als Zeichen der Unverwundbarkeit angesehen und als Talisman getragen. Der Name „Sumpf-Siegwurz“ und die ältere Bezeichnung „Runder/Weiblicher Allermannsharnisch“ nehmen darauf Bezug. In Salzburg wurde die Sumpf-Siegwurz früher auch als "Johannishäuptl" bezeichnet, eine Anspielung auf die Blütezeit, deren Höhepunkt - wenn auch standort- und witterungsbedingt differierend - zumeist in die zweite Junihälfte (um Johanni) fällt.
 
Man verwendete die Knolle früher auch, um in die Haut eingedrungene Splitter herauszuziehen. Die ätherisches Öl und Saponine enthaltende Knolle wurde ferner als Wundmittel in der Veterinärmedizin benutzt.
 
Man verwendete die Knolle früher auch, um in die Haut eingedrungene Splitter herauszuziehen. Die ätherisches Öl und Saponine enthaltende Knolle wurde ferner als Wundmittel in der Veterinärmedizin benutzt.
  
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