Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Einfügung "gegen kleine Eintrittsgebühr"
Zeile 2: Zeile 2:     
== Name ==
 
== Name ==
Der Name "Altböckstein" kam Ende des [[19. Jahrhundert]]s auf. Früher hieß die nur landwirtschaftlich als Wiese genutzte Gegend einfach "Böckstein" und ist so seit [[1427]] bezeugt<ref>[[Salzburger Landesarchiv]], Lehenbuch II</ref>. Der Name hat höchstwahrscheinlich nichts mit "Böcken" (Mittelhochdeutsch Mz. "bocca") zu tun, sondern ist ein Übersetzungsname des nahegelegenen "die Peck" ([[Karantanien|karantanisch]]-altsüdslawisch für 'Ofen, wärmender Fels'), des Peck-Steins. Ein Herleitung des Wortes von (bergmännisch) "pochen" ist unrichtig.
+
Der Name "Altböckstein" kam Ende des [[19. Jahrhundert]]s auf. Früher hieß die nur landwirtschaftlich als Wiese genutzte Gegend einfach "Böckstein" und ist so seit [[1427]] bezeugt<ref>[[Salzburger Landesarchiv]], Lehenbuch II</ref>. Der Name hat höchstwahrscheinlich nichts mit "Böcken" (Mittelhochdeutsch Mz. "bocca") zu tun, sondern ist ein Übersetzungsname des nahegelegenen "die Peck" ([[Karantanien|karantanisch]]-altsüdslawisch für 'Ofen, wärmender Fels, wärmender Stein'), des Peck-Steins. Ein Herleitung des Wortes von (bergmännisch) "pochen" ist unrichtig.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Zeile 11: Zeile 11:  
Auf Anregung von Dr. [[Fritz Gruber]] bei der ''Tauerngold-Tagung'' der Geschichtsausschüsse des BVÖ und des DMG in Bad Gastein vom [[18. August|18.]] bis [[20. August]] [[1976]]  gründete sich ein Arbeitskreis aus Leobner Experten, dem die Unterschutzstellung des gesamten industrie-archäologisch höchst wertvollen Gebäudeensembles gelang. Der [[Denkmalschutz|Unterschutzstellungs]]-Bescheid wurde am [[31. Jänner]] [[1978]] vom österreichischen Bundesdenkmalamt mit ausführlicher Begründung erlassen.<ref>Zl. 504/78</ref>   
 
Auf Anregung von Dr. [[Fritz Gruber]] bei der ''Tauerngold-Tagung'' der Geschichtsausschüsse des BVÖ und des DMG in Bad Gastein vom [[18. August|18.]] bis [[20. August]] [[1976]]  gründete sich ein Arbeitskreis aus Leobner Experten, dem die Unterschutzstellung des gesamten industrie-archäologisch höchst wertvollen Gebäudeensembles gelang. Der [[Denkmalschutz|Unterschutzstellungs]]-Bescheid wurde am [[31. Jänner]] [[1978]] vom österreichischen Bundesdenkmalamt mit ausführlicher Begründung erlassen.<ref>Zl. 504/78</ref>   
   −
Heute sind in Altböckstein zwei Gebäude musealen Zwecken gewidmet und somit dem Besucherpublikum aus nah und fern frei zugänglich. Der Betreiber der Museen ist der [[Montanverein Altböckstein]] unter der Leitung von Dr. [[Roland Krenn]] und [[Michael Hemm]], Letzterer ist vor Ort die treibende Kraft. Wie schon in der erzbischöflichen Zeit wiederholt Besucher aus den Bergbaugebieten Sachsens nach Altböckstein kamen und die Anlagen bewunderten, so kommen heute tausende Besucher aus Österreich und den Nachbarstaaten. Autobus-Zufahrt ist möglich.
+
Heute sind in Altböckstein zwei Gebäude musealen Zwecken gewidmet und somit dem Besucherpublikum aus nah und fern gegen eine kleine Eintrittsgebühr frei zugänglich. Der Betreiber der Museen ist der [[Montanverein Altböckstein]] unter der Leitung von Dr. [[Roland Krenn]] und [[Michael Hemm]], Letzterer ist vor Ort die treibende Kraft. Wie schon in der erzbischöflichen Zeit wiederholt Besucher aus den Bergbaugebieten Sachsens nach Altböckstein kamen und die Anlagen bewunderten, so kommen heute tausende Besucher aus Österreich und den Nachbarstaaten. Autobus-Zufahrt ist möglich.
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
170

Bearbeitungen

Navigationsmenü