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| − | Stöger feierte mit dem Fußballverein [[SV Austria Salzburg|SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg]], sowie nach dessen Übernahme durch den [[Red Bull Salzburg|FC Red Bull Salzburg]], mit dem neu gegründeten [[Sportverein Austria Salzburg|SV Austria Salzburg]] seine bisher größten sportlichen Erfolge. War er Ende der [[1980er]] bis Mitte der [[1990er]]-Jahre in den Positionen als Trainer und Sportlichen Verantwortlichen („''Youth Manager''“) für den Amateur- und Jugendbereich zuständig, so begleitete er den neu gegründeten [[Sportverein Austria Salzburg]] von Null weg ab Sommer 2006 bis Ende 2015/Anfang 2016 von der letzten [[2. Klasse Nord A|(7.) Leistungsstufe]] bis hin zum Profi-Fußball in die [[Erste Liga|2. Leistungsstufe (Sky Go-Erste Liga)]]. Die Positionen waren hier Trainer, Sportdirektor/-manager, bzw. Vorstand Sport, der die sportliche Entwicklung, gemeinsam mit den jeweils amtierenden Trainern (inklusive ihm selbst), sei es bei denen mit der 1. Mannschaft und/oder denen im Jugendbereich, mit entsprechenden Meistertiteln und den damit verbundenen Aufstiegen, voran brachte. | + | Stöger feierte mit dem Fußballverein [[SV Austria Salzburg|SV Casino/Wüstenrot Austria Salzburg]], sowie nach dessen Übernahme durch den [[Red Bull Salzburg|FC Red Bull Salzburg]], mit dem neu gegründeten [[Sportverein Austria Salzburg|SV Austria Salzburg]] seine bisher größten sportlichen Erfolge. War er Ende der [[1980er]] bis Mitte der [[1990er]]-Jahre in den Positionen als Trainer und Sportlichen Verantwortlichen („''Youth Manager''“) für den Amateur- und Jugendbereich zuständig, so begleitete er [[Sportverein Austria Salzburg|SV Austria Salzburg]] "NEU" von Null weg ab Sommer 2006 bis Ende 2015/Anfang 2016 von der letzten [[2. Klasse Nord A|(7.) Leistungsstufe]] bis hin zum Profi-Fußball in die [[Erste Liga|2. Leistungsstufe (Sky Go-Erste Liga)]]. Die Positionen waren hier Trainer, Sportdirektor/-manager, bzw. Vorstand Sport, der die sportliche Entwicklung, gemeinsam mit den jeweils amtierenden Trainern im Herren- und Jugendbereich, sowie den daraus zahlreich entstandenen Meistertiteln und den damit verbundenen Aufstiegen, sehr schnell/zügig voran brachte. |
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| − | Der ausgebildete [[Tourismusschulen Salzburg|Gastronomie-/Tourismusfachmann]] begann seine Karriere als Spieler im Jugendbereich beim [[Lieferinger SV|LSV Salzburg]], war dort 1979 der erste angemeldete Fußballspieler beim, durch die Vereinsväter Hermann und Erwin Kainz, sowie Ernst Holzleitner, damals frisch gegründeten Verein. Im Übergang seiner Spielerkarriere, bzw. im Wechsel zwischen dem Jugend- und Herrenbereich, stellten sich zahlreiche Verletzungen in kurzer Zeit ein, dadurch und den damit verbundenen Operationen wurde die Spielerlaufbahn bereits vorzeitig beendet. | + | Der ausgebildete [[Tourismusschulen Salzburg|Gastronomie-/Tourismusfachmann]] begann seine Karriere als Spieler im Jugendbereich beim [[Lieferinger SV|LSV Salzburg]], war dort 1979 der erste angemeldete Fußballspieler beim, damals frisch gegründeten Verein. (Vereinsväter Hermann und Erwin Kainz, sowie Ernst Holzleitner) Im Übergang seiner Spielerkarriere, bzw. im Wechsel zwischen dem Jugend- und Herrenbereich, stellten sich in kurzen zeitlichen Abständen zahlreiche Verletzungen ein, dadurch und den damit verbundenen Operationen wurde die Spielerlaufbahn bereits vorzeitig beendet. |
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| − | In dieser Phase (1986 bis 1988) absolvierte Stöger, aufgrund der Empfehlung der damaligen Vereinsverantwortlichen (z. B. Hanspeter Moitzi), diverse Trainerausbildungen, die mit der UEFA A-Lizenz Trainerprüfung beendet wurde, dies als einer der damals jüngsten Absolventen des ÖFB Trainer- und Kursreferates unter der Leitung von Georg Schmidt, Gerhard Hitzel und Paul Gludovatz. | + | In dieser Phase (1986 bis 1988) absolvierte Stöger, aufgrund der Empfehlung der damaligen Vereinsverantwortlichen (z. B. Hanspeter Moitzi), diverse Trainerausbildungen, die mit der UEFA A-Lizenz Trainerprüfung beendet wurde. Er schaffte dies als einer der damals jüngsten Absolventen des ÖFB Trainer- und Kursreferates, dass unter der Leitung von Georg Schmidt, Gerhard Hitzel und Paul Gludovatz stand. |
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| − | Die verschiedenen Positionen im Fußballsport erlernte er bereits in jungen Jahren „''von der Pike auf''“, begann als Jugendtrainer bei seinem Stammverein und startete damit seine Trainerlaufbahn. [[SV Austria Salzburg|SV Casino Austria Salzburg]] holte den damals jungen Trainer im Jahr 1988 in den Jugendbereich, auch dort trainierte er folglich alle Altersstufen, strukturierte und setzte die Neuorganisation der damaligen Jugendabteilung um. Der damalige „Finanzchef“ Richard Müller aus [[Puch bei Hallein]], betraute Stöger mit dieser Aufgabe bereits in dessen zweiten Saison (1988/89) beim Verein. Gemeinsam mit weiteren Vereinsverantwortlichen gelang es Stöger, das damals vom „ÖFB“ neu ins Leben gerufene [[Bundesnachwuchszentrum|Bundesliga-Nachwuchs-Zentrum (BNZ)]] für die „Violetten“ aus [[Lehen]], gegenüber der Konkurrenzvereine [[SAK 1914]] und [[FC Salzburg]] (USV Taxham), nach intensiven Verhandlungen, an Land zu ziehen. Hauptberuflich war er zu dieser Zeit noch beim [[Salzburger Fußball-Verband]] als Sekretär tätig, bis er vom Verein von dort abgeworben wurde und ihm nun „offiziell“ neben der Führung der Jugendabteilung, auch die des Nachwuchszentrums und der Amateure (U-21) übertragen wurde. Neben seiner Trainertätigkeit im „BNZ“ übernahm er damit die Leitung dieser Verantwortungsbereiche als Sportlicher Leiter/Adminstrator, bzw. „''Youth Manager''“. Mit der wirtschaftlichen Unterstützung des damals gegründeten „Fördervereins Kick-Off" und dessen Vorstand (Dr. [[Wolfgang Gmachl]], KR F. Steinocher, R. Michelag, [[Peter Haubner]]) galt das BNZ Salzburg in den folgenden Jahren zu den TOP-Nachwuchszentren in Österreich, diese mit dem österreichischen U-16 Meistertitel (1995/96) den Höhepunkt fanden. | + | Die verschiedenen Positionen im Fußballsport, bzw. deren Aufgaben-/Tätigkeitsfelder erlernte er bereits in jungen Jahren bereits „''von der Pike auf''“, begann nach seiner Spieleraktivität als Jugendtrainer bei seinem Stammverein, startete damit seine Trainerlaufbahn. [[SV Austria Salzburg|SV Casino Austria Salzburg]] holte den damals sehr jungen Trainer im Jahr 1988 für den Jugendbereich, auch dort trainierte er folglich alle Altersstufen, strukturierte und setzte die Neuorganisation der damaligen Jugendabteilung um. Der damalige „Finanzchef“ Richard Müller aus [[Puch bei Hallein]], betraute Stöger mit diesen Aufgaben bereits in dessen zweiten Saison (1988/89) beim Verein. Gemeinsam mit weiteren Vereinsverantwortlichen gelang es Stöger, das damals vom „ÖFB“ neu ins Leben gerufene [[Bundesnachwuchszentrum|Bundesliga-Nachwuchs-Zentrum (BNZ)]] für die „Violetten“ aus [[Lehen]], gegenüber der Konkurrenzvereine [[SAK 1914]] und [[FC Salzburg]] (USV Taxham), nach intensiven Verhandlungen, an Land zu ziehen. Hauptberuflich war er zu dieser Zeit noch beim [[Salzburger Fußball-Verband]] als Sekretär tätig, bis er vom [[SV Austria Salzburg|SV Casino Austria Salzburg]] von dort abgeworben wurde und ihm nun „offiziell“ neben der Führung der Jugendabteilung, auch die des [[Bundesnachwuchszentrum|Nachwuchszentrums (BNZ)und der Amateure (U-21)]] übertragen wurde. Neben seiner Trainertätigkeit im [[Bundesnachwuchszentrum|"BNZ"]] übernahm er damit die Leitung dieser Verantwortungsbereiche als Sportlicher Leiter/Adminstrator, bzw. „''Youth Manager''“. Mit der wirtschaftlichen Unterstützung des damals gegründeten [[SV Austria Salzburg Amateure|„Fördervereins Kick-Off"]] und dessen Vorstand (Dr. [[Wolfgang Gmachl]], KR F. Steinocher, R. Michelag, [[Peter Haubner]]) galt das [[Bundesnachwuchszentrum|BNZ Salzburg]] in den folgenden Jahren zu den TOP-Nachwuchszentren in Österreich. Höhepunkt waren hier der U-16 BNZ Totoliga Cup-Sieg sowie in der Saison 1995/96 der österreichische U-16 Meistertitel in der damaligen BNZ Totoliga. |
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| − | Stöger verließ im Anschluss, aufgrund familiärer Umstände, sowie auf eigenen Wunsch, den Verein. Nach einer entsprechenden Pause lagen zwar Angebote seitens des FC Wacker Innsbruck und SK Sturm Graz vor, die sich jedoch kurz vor der Finalisierung, u.a. durch das damalige „Bosman“-Urteil und der damit verbundenen Umstrukturierung der Vereine zerschlugen. Er kehrte kurz zu seinem Stammverein LSV Salzburg zurück, stieg dort als Trainer in den Herrenbereich ein und reorganisierte die dortige Jugendabteilung im besonderen Ausmaß. | + | Stöger verließ im Anschluß (aufgrund familiärer Umstände, sowie auf eigenen Wunsch) den [[SV Austria Salzburg|SV Wüstenrot Austria Salzburg]]. Nach einer entsprechenden Pause lagen zwar Angebote seitens des FC Wacker Innsbruck und SK Sturm Graz vor, die sich jedoch kurz vor der Finalisierung, u.a. durch das damalige „Bosman“-Urteil und der damit verbundenen Umstrukturierung der Vereine, zerschlugen. Er kehrte kurz zu seinem Stammverein [[Lieferinger SV|LSV Salzburg]] zurück, stieg dort als Trainer in den Herrenbereich ein und reorganisierte die dortige Jugendabteilung im besonderen sowie großen Ausmaß. |
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| − | Als Trainer und Sportlich Verantwortlicher ab der Saison 1997/98 trainierte er einige Vereine/Mannschaften in Salzburg, [[Oberösterreich]] und im benachbarten [[Bayern]]. Zusätzlich betreute/organisierte er in diesem Zeitabschnitt einige Projekte und Auswahlmannschaften. In dieser Zeit war er in Salzburg, bei den Sportverbänden „[[Sportunion Salzburg|UNION]]“ und „[[ASKÖ Salzburg|ASKÖ]]“ tätig, arbeitete dort im Bereich Fußball mit. Höhepunkte in dieser Phase waren als verantwortlicher Trainer im Jahr 2003, einerseits der Weltmeistertitel mit der ASKÖ-Auswahl (Herrenbereich) in Turin, [[Italien]], der gemeinsam mit Adi Tschaut unter 16 Nationen erreicht werden konnte, andererseits die damit folgende Einladung zur Teilnahme im Jahr darauf (2004), an der CSIT Futsal-WM in Recife, Brasilien, bei der, der sehr gute 8. Platz unter zahlreichen Nationen und Teilnehmern erreicht werden konnte. | + | Als Trainer und Sportlich Verantwortlicher ab der Saison 1997/98 trainierte er einige Vereine/Mannschaften in [[Salzburg]], [[Oberösterreich]] und im benachbarten [[Bayern]]. Zusätzlich betreute/organisierte er in diesem Zeitabschnitt einige Projekte und Auswahlmannschaften. In dieser Zeit war ebenso bei diversen Sportverbänden „[[Sportunion Salzburg|UNION]]“ und „[[ASKÖ Salzburg|ASKÖ]]“ tätig, arbeitete dort im Fachbereich Fußball mit. Höhepunkte in dieser Phase war, als verantwortlicher/zuständiger Trainer im Jahr 2003, einerseits der Weltmeistertitel mit der ASKÖ-Auswahl (Herrenbereich) in Turin [[Italien]], der gemeinsam mit dem damaligen Delegationsleiter Adi Tschaut unter 16 Nationen erreicht werden konnte, andererseits im Jahr (2004) darauf, die damit folgende Einladung zur Teilnahme an der "CSIT Futsal-WM" in Recife/Brasilien, bei der man den guten 8. Platz unter zahlreichen Nationen und Teilnehmern erreichen konnte. |
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| | Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen „Gustl“ [[Gustav Kofler]], kam Gerhard Stöger in der Saison 2006/07 zum neu gegründeten SV Austria Salzburg, der damals praktisch bei Null in der letzten (7.) Leistungsstufe seinen eigenen, selbstständigen Spielbetrieb startete. Stöger war hier nachfolgend in so gut wie allen sportlichen Positionen tätig, sei es als Trainer, Sportdirektor, Vorstand Sport, etc., konnte hier gemeinsam mit dem jeweilig agierenden Vorstand ganz besondere Erfolge verzeichnen. Es gelangen vier (4) Meistertitel in Folge bei der 1. Mannschaft (ebenso bei der 2. Mannschaft/U-21/1b), damit der „Durchmarsch“ bis in die Regionalliga (3. Leistungsstufe). Unter der Führung von Stöger konnte man neben diesen Erfolgen im Erwachsenenbereich, auch die Jugendarbeit entsprechend quantitativ, wie auch qualitativ ausbauen. Waren es noch zu Beginn, die mindestens vorgeschrieben zwei Jugendmannschaften (ca. 15 - 20 Kinder), wurden diese in sehr kurzer Zeit auf zwölf Mannschaften mit insgesamt ca. 200 Nachwuchsspieler angehoben, zahlreiche Meistertitel am Feld und in der Halle stellten sich zeitgleich ein und trugen seine Handschrift. | | Gemeinsam mit seinem Trainerkollegen „Gustl“ [[Gustav Kofler]], kam Gerhard Stöger in der Saison 2006/07 zum neu gegründeten SV Austria Salzburg, der damals praktisch bei Null in der letzten (7.) Leistungsstufe seinen eigenen, selbstständigen Spielbetrieb startete. Stöger war hier nachfolgend in so gut wie allen sportlichen Positionen tätig, sei es als Trainer, Sportdirektor, Vorstand Sport, etc., konnte hier gemeinsam mit dem jeweilig agierenden Vorstand ganz besondere Erfolge verzeichnen. Es gelangen vier (4) Meistertitel in Folge bei der 1. Mannschaft (ebenso bei der 2. Mannschaft/U-21/1b), damit der „Durchmarsch“ bis in die Regionalliga (3. Leistungsstufe). Unter der Führung von Stöger konnte man neben diesen Erfolgen im Erwachsenenbereich, auch die Jugendarbeit entsprechend quantitativ, wie auch qualitativ ausbauen. Waren es noch zu Beginn, die mindestens vorgeschrieben zwei Jugendmannschaften (ca. 15 - 20 Kinder), wurden diese in sehr kurzer Zeit auf zwölf Mannschaften mit insgesamt ca. 200 Nachwuchsspieler angehoben, zahlreiche Meistertitel am Feld und in der Halle stellten sich zeitgleich ein und trugen seine Handschrift. |