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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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''R. leucatella'' ist nur durch zwei Funde aus dem Land Salzburg belegt. Den ersten Falter fand Mitterberger (1909) in [[Leopoldskron]] ([[Stadt Salzburg]], Zone Ia nach Embacher et al. 2011), den zweiten Falter fing Heimo Nelwek am 12.8.1987 in [[Bürmoos]] (Zone I, [[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]). Die beiden Fundorte liegen in rund 435 m Höhe. Über den natürlichen Lebensraum der Art in Salzburg ist nichts bekannt (Kurz & Kurz 2013). Es entwickelt sich nur eine Generation im Jahr, wobei die Falter von Ende Juni ab fliegen (Bland et al. 2002).
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''R. leucatella'' ist nur durch zwei Funde aus dem Land Salzburg belegt. Den ersten Falter fand Mitterberger (1909) in [[Leopoldskron]] ([[Stadt Salzburg]], Zone Ia nach Embacher et al. 2011), den zweiten Falter fing Heimo Nelwek am 12.8.1987 in [[Bürmoos]] (Zone I, [[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]). Die beiden Fundorte liegen in rund 435 m Höhe. Über den natürlichen Lebensraum der Art in Salzburg ist nichts bekannt ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2013). Es entwickelt sich nur eine Generation im Jahr, wobei die Falter von Ende Juni ab fliegen (Bland et al. 2002).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
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Biologie und Entwicklungsstadien von ''R. leucatella'' sind in Salzburg bisher nicht nachgewiesen. Nach Bland et al. (2002) sind die [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] nachtaktiv, was auch durch einen Fund in Niederösterreich zwischen 20 und 21 Uhr bestätigt wird (Kurz & Kurz 2013). Die Raupen fressen in zwei zusammen gesponnenen Blättern, wobei sie bezüglich der Nahrungspflanzen ein breites Spektrum zu nutzen vermögen. Angegeben werden Weißdorn (''Crataegus'' sp.), Apfel (''Malus'' sp.) und Vogelbeere (''[[Sorbus aucuparia]]'') (Bland et al. 2002), aber auch Zwetschke (''[[Prunus domestica]]''), Schlehe (''[[Prunus spinosa]]'') und Birne (''Pyrus'' sp.) (Huemer & Karsholt 1999). Da die Art recht auffällig ist, erscheint es unwahrscheinlich, dass sie bisher im Land übersehen wurde. Die Gründe für ihre Seltenheit sind aber unbekannt. Da zudem Daten zu Biologie und Lebensraum fehlen, ist zur Zeit eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung nicht möglich.
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Biologie und Entwicklungsstadien von ''R. leucatella'' sind in Salzburg bisher nicht nachgewiesen. Nach Bland et al. (2002) sind die [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] nachtaktiv, was auch durch einen Fund in Niederösterreich zwischen 20 und 21 Uhr bestätigt wird ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2013). Die Raupen fressen in zwei zusammen gesponnenen Blättern, wobei sie bezüglich der Nahrungspflanzen ein breites Spektrum zu nutzen vermögen. Angegeben werden Weißdorn (''Crataegus'' sp.), Apfel (''Malus'' sp.) und Vogelbeere (''[[Sorbus aucuparia]]'') (Bland et al. 2002), aber auch Zwetschke (''[[Prunus domestica]]''), Schlehe (''[[Prunus spinosa]]'') und Birne (''Pyrus'' sp.) (Huemer & Karsholt 1999). Da die Art recht auffällig ist, erscheint es unwahrscheinlich, dass sie bisher im Land übersehen wurde. Die Gründe für ihre Seltenheit sind aber unbekannt. Da zudem Daten zu Biologie und Lebensraum fehlen, ist zur Zeit eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung nicht möglich.
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==