| | '''Bucculatrix bechsteinella''' (''Tinea bechsteinella'' Bechstein & Scharfenberg, 1805) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Bucculatricidae]]. | | '''Bucculatrix bechsteinella''' (''Tinea bechsteinella'' Bechstein & Scharfenberg, 1805) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Bucculatricidae]]. |
| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== |
| − | ''B. bechsteinella'' ist in Salzburg aus den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II (nördliche Kalkalpen) gemeldet worden (Embacher et al. 2011, Kurz 2011f), allerdings erwies sich die Angabe für die Zonen I als Fehlbestimmung (Kurz & Kurz 2012). Der Fund in der [[Stadt Salzburg]] liegt zudem bereits mehr als 100 Jahre zurück (Mitterberger 1909). Trotzdem ist die Art vermutlich in Salzburg viel weiter verbreitet, als die bisherigen Funde vermuten lassen. Die Höhenverbreitung ist allerdings, so wie diejenige der Futterpflanze der Raupe, gering. Sie ist für Salzburg und das Berchtesgadener Land von 400 - 900 m dokumentiert (Kurz & Kurz 2012). Lebensraum der Art sind sonnige, abwechslungsreich strukturierte Waldränder und Galeriewälder. Wegen der zu geringen Anzahl an Funden ist die Generationsfolge in Salzburg noch unklar. | + | ''B. bechsteinella'' ist in Salzburg aus den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II (nördliche Kalkalpen) gemeldet worden (Embacher et al. 2011, Kurz 2011f), allerdings erwies sich die Angabe für die Zonen I als Fehlbestimmung ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). Der Fund in der [[Stadt Salzburg]] liegt zudem bereits mehr als 100 Jahre zurück (Mitterberger 1909). Trotzdem ist die Art vermutlich in Salzburg viel weiter verbreitet, als die bisherigen Funde vermuten lassen. Die Höhenverbreitung ist allerdings, so wie diejenige der Futterpflanze der Raupe, gering. Sie ist für Salzburg und das Berchtesgadener Land von 400 - 900 m dokumentiert ([[Michael Kurz|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]]2012). Lebensraum der Art sind sonnige, abwechslungsreich strukturierte Waldränder und Galeriewälder. Wegen der zu geringen Anzahl an Funden ist die Generationsfolge in Salzburg noch unklar. |
| | Die Raupen minieren jung in den Blättern von Weißdorn (in Salzburg an ''[[Crataegus monogyna]]'' festgestellt), wo sie meist nahe der Blattbasis kurze Gangminen erzeugen. Später leben sie frei an den Blättern. Wegen der ausreichenden Verfügbarkeit von Lebensräumen dürfte die Art in Salzburg nicht gefährdet sein, allerdings liegen bisher zu wenige Daten für eine zuverlässige Beurteilung vor. | | Die Raupen minieren jung in den Blättern von Weißdorn (in Salzburg an ''[[Crataegus monogyna]]'' festgestellt), wo sie meist nahe der Blattbasis kurze Gangminen erzeugen. Später leben sie frei an den Blättern. Wegen der ausreichenden Verfügbarkeit von Lebensräumen dürfte die Art in Salzburg nicht gefährdet sein, allerdings liegen bisher zu wenige Daten für eine zuverlässige Beurteilung vor. |