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Nach Hübners Rückkehr nach München übernahm der Salzburger Lehrer [[Franz Michael Vierthaler]] für sechs Jahre die Leitung der nun ''Staats-Zeitung von Salzburg'' betitelten Tageszeitung. Als Vierthaler [[1806]] nach Wien wechselte behielt er zwar vorerst das Verlagsrecht, sein redaktioneller Nachfolger wurde aber [[Benedikt Pillwein]]. Dieser übernahm später auch die Herausgeberschaft und hatte sie unter wechselnden Herrschern bis [[1816]] inne.
 
Nach Hübners Rückkehr nach München übernahm der Salzburger Lehrer [[Franz Michael Vierthaler]] für sechs Jahre die Leitung der nun ''Staats-Zeitung von Salzburg'' betitelten Tageszeitung. Als Vierthaler [[1806]] nach Wien wechselte behielt er zwar vorerst das Verlagsrecht, sein redaktioneller Nachfolger wurde aber [[Benedikt Pillwein]]. Dieser übernahm später auch die Herausgeberschaft und hatte sie unter wechselnden Herrschern bis [[1816]] inne.
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Nachdem 1816 Salzburg an Österreich gefallen war, wurde es Usus, dass die jeweilige Regierung die Herausgeberschaft ihrer Salzburger Zeitung in regelmäßigen Abständen versteigern ließ. So hielten zwischen [[1816]] und [[1838]] die [[Duyle'sche Buchdruckerei]], dann bis [[1847]] die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] und schließlich [[1847]] der Kunsthändler [[Johann Schön]], der in der [[Oberer'schen Buchdruckerei]] drucken ließ, die Verlagsrechte. Nachfolger Pillweins als Redakteur wurde 1816 [[Andrä Wallner]], ihm folgte [[1842]] [[Franz Anton von Braune]] nach und [[1848]] übernahm [[Ludwig Mielichhofer]] die Chefredaktion.
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Nachdem 1816 Salzburg an Österreich gefallen war, wurde es Usus, dass die jeweilige Regierung die Herausgeberschaft ihrer Salzburger Zeitung in regelmäßigen Abständen versteigern ließ. So hielten zwischen [[1816]] und [[1838]] die [[Duyle'sche Buchdruckerei]], dann bis [[1847]] die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] und schließlich [[1847]] der Kunsthändler [[Johann Schön]], der in der [[Oberer'sche Druckerei|Oberer'schen Buchdruckerei]] drucken ließ, die Verlagsrechte. Nachfolger Pillweins als Redakteur wurde 1816 [[Andrä Wallner]], ihm folgte [[1842]] [[Franz Anton von Braune]] nach und [[1848]] übernahm [[Ludwig Mielichhofer]] die Chefredaktion.
    
Da Schön nach der niedergeschlagenen Revolution des Jahres 1848 etwas zu eigenständig agierte, sah sich die Regierung veranlasst, die Verlagsrechte neu auszuschreiben. Allerdings konnte kein adäquates Versteigerungsergebnis erzielt werden, wodurch die Zeitung [[1849]] nicht erschien und Redakteur Mielichhofer zur [[Neue Salzburger Zeitung|Neuen Salzburger Zeitung]] wechselte. 1849 einigte man sich darauf, dass die Zeitung in Hinkunft drucktechnisch verpachtet werden sollte, die Redaktion hingegen von der Regierung zusammengestellt werde. [[Gottfried Oberlehner]] erhielt das Druckrecht, die Redaktion übernahm [[Ignaz von Kürsinger]] und die Zeitung konnte am [[1. Jänner]] [[1850]] unter dem Titel ''Salzburger Post'' wieder erscheinen.
 
Da Schön nach der niedergeschlagenen Revolution des Jahres 1848 etwas zu eigenständig agierte, sah sich die Regierung veranlasst, die Verlagsrechte neu auszuschreiben. Allerdings konnte kein adäquates Versteigerungsergebnis erzielt werden, wodurch die Zeitung [[1849]] nicht erschien und Redakteur Mielichhofer zur [[Neue Salzburger Zeitung|Neuen Salzburger Zeitung]] wechselte. 1849 einigte man sich darauf, dass die Zeitung in Hinkunft drucktechnisch verpachtet werden sollte, die Redaktion hingegen von der Regierung zusammengestellt werde. [[Gottfried Oberlehner]] erhielt das Druckrecht, die Redaktion übernahm [[Ignaz von Kürsinger]] und die Zeitung konnte am [[1. Jänner]] [[1850]] unter dem Titel ''Salzburger Post'' wieder erscheinen.

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