| | Sauter aber wurde ein berühmter Gelehrter, der ab [[1838]] in [[Mittersill]] als Arzt tätig war. Am [[21. August]] [[1871]] trat er als hoch angesehener und weitum beliebter Arzt in den Ruhestand. Er erforschte die Flora des Landes Salzburg und hinterließ ein umfangreiches botanisches Werk. Eine Gattung und 17 Arten tragen seinen Namen. [[1860]] war er zudem Mitbegründer und von [[1864]] bis [[1874]] Vorstand der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Im Jahresbericht des „vaterländischen [[Salzburger Museum Carolino Augusteum|Museums Carolino-Augusteum]] der Landeshauptstadt Salzburg“ aus dem Jahre [[1855]] wurde über die „zur Vermehrung der Sammlung“ gebrachten Seeknödel aus dem Zeller See berichtet – „die den Boden des Zeller Sees bedecken, dass er wie mit grünen Kugeln gepflastert erscheint“. | | Sauter aber wurde ein berühmter Gelehrter, der ab [[1838]] in [[Mittersill]] als Arzt tätig war. Am [[21. August]] [[1871]] trat er als hoch angesehener und weitum beliebter Arzt in den Ruhestand. Er erforschte die Flora des Landes Salzburg und hinterließ ein umfangreiches botanisches Werk. Eine Gattung und 17 Arten tragen seinen Namen. [[1860]] war er zudem Mitbegründer und von [[1864]] bis [[1874]] Vorstand der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Im Jahresbericht des „vaterländischen [[Salzburger Museum Carolino Augusteum|Museums Carolino-Augusteum]] der Landeshauptstadt Salzburg“ aus dem Jahre [[1855]] wurde über die „zur Vermehrung der Sammlung“ gebrachten Seeknödel aus dem Zeller See berichtet – „die den Boden des Zeller Sees bedecken, dass er wie mit grünen Kugeln gepflastert erscheint“. |
| − | Eine Sammlung von „Zeller Seeknödeln“ ist im [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm]] ausgestellt. 1999 war ein Professor der Nihon Universität in Tokio (Japan) zu Besuch in Zell, der Forschungsarbeiten über die Seeknödel in ganz Europa machte. Am Samstag voriger Woche (28. Juni 2014) kam sogar ein TV-Team aus Japan , das eine umfassende Dokumentation über die Geschichte dieser Unterwasserpflanze/Alge-Mooskugel (u. a. „Zeller Seeknödel“) aufzeichnete, die bei Botanikern sehr beliebt, aber inzwischen weltweit sehr selten geworden ist. Koordiniert wurde das Team, das von Kensuke Azuma (Japan Broadcasting Corporation) angeführt wurde, von der Deutschen Martina Ramiga. Nach einem Dreh im Bezirksarchiv ging es hinaus auf den See, wo im Bereich des Südwestufers Aufnahmen gemacht wurden. | + | Eine Sammlung von „Zeller Seeknödeln“ ist im [[Stadt-Museum im Vogt- oder Kastnerturm]] ausgestellt. 1999 war ein Professor der Nihon Universität in Tokio (Japan) zu Besuch in Zell, der Forschungsarbeiten über die Seeknödel in ganz Europa machte. Am [[28. Juni]] [[2014]] kam sogar ein TV-Team aus Japan , das eine umfassende Dokumentation über die Geschichte dieser Unterwasserpflanze/Alge-Mooskugel (u. a. „Zeller Seeknödel“) aufzeichnete, die bei Botanikern sehr beliebt, aber inzwischen weltweit sehr selten geworden ist. Koordiniert wurde das Team, das von Kensuke Azuma (Japan Broadcasting Corporation) angeführt wurde, von der Deutschen Martina Ramiga. Nach einem Dreh im Bezirksarchiv ging es hinaus auf den See, wo im Bereich des Südwestufers Aufnahmen gemacht wurden. |