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Eine der schwierigsten Zeiten waren die Kriegsjahre während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], die Zeit des [[Nationalsozialismus]]. Alle Schwestern, die in den Schulen und Kindergärten tätig waren, mussten ihr Arbeitsfeld verlassen. Mit  der damaligen Visitatorin Sr. [[Anna Bertha Gräfin Königsegg|Anna Berta Königsegg]] hatte die Provinz in dieser Zeit eine Leitung, die es verstand. trotz aller Schwierigkeiten die Provinz sicher zu leiten.   
 
Eine der schwierigsten Zeiten waren die Kriegsjahre während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], die Zeit des [[Nationalsozialismus]]. Alle Schwestern, die in den Schulen und Kindergärten tätig waren, mussten ihr Arbeitsfeld verlassen. Mit  der damaligen Visitatorin Sr. [[Anna Bertha Gräfin Königsegg|Anna Berta Königsegg]] hatte die Provinz in dieser Zeit eine Leitung, die es verstand. trotz aller Schwierigkeiten die Provinz sicher zu leiten.   
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Als im Jahr [[1940]] geplant wurde, die Bewohner der Behinderteneinrichtung von Schernberg und Maria Tal abzutransportieren, begann  ihr Kampf um die Ärmsten und das "unwerte" Leben. Sr. Anna Berta Königsegg schrieb einen sehr eindrucksvollen Brief an den  Reichsverteidigungskommissar im Wehrkreis XVIII, [[Friedrich Rainer]], und bat um die Belassung  der Patienten auf Kosten der Gemeinschaft. Die Antwort darauf ließ nicht lange warten: zweimalige Verhaftung und schließlich Landesverweis. Schwester Anna Bertha gehörte zu den wenigen Unerschrockenen dieser Zeit, die den Mut aufbrachten, sich offen gegen die Vernichtung sogenannten "unwerten Lebens" durch die Nationalsozialisten zu stellen. Ihre Eingaben bezeugen dies auf eine sehr klare und deutliche Weise. Im Jahr [[1945]] kehrte sie aus der Verbannung zurück und übernahm wieder die Leitung der Provinz.
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Als im Jahr [[1940]] geplant wurde, die Bewohner und Bewohnerinnen der Pflegeanstalten im [[Schloss Schernberg]] und im [[Kloster Mariathal]] abzutransportieren, begann  ihr Kampf um die Ärmsten und das "unwerte" Leben. Sr. Anna Berta Königsegg schrieb einen sehr eindrucksvollen Brief an den  Reichsverteidigungskommissar im Wehrkreis XVIII, [[Friedrich Rainer]], und bat um die Belassung  der Patienten auf Kosten der Gemeinschaft. Die Antwort darauf ließ nicht lange warten: zweimalige Verhaftung und schließlich Landesverweis. Schwester Anna Bertha gehörte zu den wenigen Unerschrockenen dieser Zeit, die den Mut aufbrachten, sich offen gegen die Vernichtung sogenannten "unwerten Lebens" durch die Nationalsozialisten zu stellen. Ihre Eingaben bezeugen dies auf eine sehr klare und deutliche Weise. Im Jahr [[1945]] kehrte sie aus der Verbannung zurück und übernahm wieder die Leitung der Provinz.
    
Während in den ersten Jahrzehnten die Gemeinschaft wuchs und immer neue Werke begonnen werden konnten, folgte jetzt (Zeitangabe z. B. ab den [[1980er]] Jahren) eine Zeit, in der die Berufungen weniger wurden und nach und nach Niederlassungen geschlossen bzw. in andere Hände übertragen werden mussten.
 
Während in den ersten Jahrzehnten die Gemeinschaft wuchs und immer neue Werke begonnen werden konnten, folgte jetzt (Zeitangabe z. B. ab den [[1980er]] Jahren) eine Zeit, in der die Berufungen weniger wurden und nach und nach Niederlassungen geschlossen bzw. in andere Hände übertragen werden mussten.
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