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| | Josef Thorak war bis zuletzt vom „Endsieg“ Hitlerdeutschlands überzeugt. | | Josef Thorak war bis zuletzt vom „Endsieg“ Hitlerdeutschlands überzeugt. |
| − | [[Datei:Thorak,_Pietà.jpg|thumb|Josef Thorak: Pietà, [[Petersfriedhof]]]] | + | [[Datei:Thorak,_Pietà.jpg|thumb|Josef Thorak: Pietà, [[Friedhof von St. Peter]]]] |
| − | [[Datei:Thorak-Gruft_Reliefs.jpg|thumb|Josef Thorak: Kreuz aus Tonreliefplatten mit Szenen aus der Passionsgeschichte, Petersfriedhof]] | + | [[Datei:Thorak-Gruft_Reliefs.jpg|thumb|Josef Thorak: Kreuz aus Tonreliefplatten mit Szenen aus der Passionsgeschichte, Friedhof von St. Peter]] |
| | Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Thorak wegen seiner Nähe zum nationalsozialistischen Regime vor der Spruchkammer München angeklagt. Ihm wurde vorgeworfen, er habe in seinen Werken die nationalsozialistische Ideologie verbreitet und von der Gunst der Machthaber auch wirtschaftlich sehr profitiert. Er wurde jedoch in beiden Instanzen freigesprochen. | | Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Thorak wegen seiner Nähe zum nationalsozialistischen Regime vor der Spruchkammer München angeklagt. Ihm wurde vorgeworfen, er habe in seinen Werken die nationalsozialistische Ideologie verbreitet und von der Gunst der Machthaber auch wirtschaftlich sehr profitiert. Er wurde jedoch in beiden Instanzen freigesprochen. |
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| | ==Werke== | | ==Werke== |
| − | Neben dem Grab auf dem Petersfriedhof und der Paracelsus-Statue im Salzburger [[Kurgarten]] gibt es in Salzburg heute auch noch den "Kopernikus" neben dem [[Zauberflöten-Spielplatz]] im [[Mirabellgarten]] in der Stadt Salzburg. | + | Neben dem Grab auf dem Friedhof von St. Peter und der Paracelsus-Statue im Salzburger [[Kurgarten]] gibt es in Salzburg heute auch noch den "Kopernikus" neben dem [[Zauberflöten-Spielplatz]] im [[Mirabellgarten]] in der Stadt Salzburg. |
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| | Datei:Ullstein-Thorak-Mutter Erde fec.jpg|Erbbegräbnis Franz Ullstein, Friedhof Heerstraße, Berlin, um 1928 | | Datei:Ullstein-Thorak-Mutter Erde fec.jpg|Erbbegräbnis Franz Ullstein, Friedhof Heerstraße, Berlin, um 1928 |
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| − | ==Die Thorak-Grabstätte auf dem Petersfriedhof== | + | ==Die Thorak-Grabstätte auf dem Friedhof von St. Peter== |
| − | Für das Grab seiner Mutter Mathilde Thorak (* 1853, † 1948) schuf Josef Thorak auf dem [[Petersfriedhof]] das Skulpturenensemble ''Pietà''. Die Darstellung führt die Kreuzabnahme, die Beweinung Christi und die Grablegung in gleicher Weise vor Augen. Die Gottesmutter Maria hält ihren Sohn auf dem Schoß. Links kniet Maria Magdalena, rechts der Jünger Johannes – in dessen jugendlich-kraftvoll-männlicher Gestalt sich der Bildhauer selbst zu verewigen getrachtet hat. | + | Für das Grab seiner Mutter Mathilde Thorak (* 1853, † 1948) schuf Josef Thorak auf dem [[Friedhof von St. Peter]] das Skulpturenensemble ''Pietà''. Die Darstellung führt die Kreuzabnahme, die Beweinung Christi und die Grablegung in gleicher Weise vor Augen. Die Gottesmutter Maria hält ihren Sohn auf dem Schoß. Links kniet Maria Magdalena, rechts der Jünger Johannes – in dessen jugendlich-kraftvoll-männlicher Gestalt sich der Bildhauer selbst zu verewigen getrachtet hat. |
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| | Die Steinfiguren hatte Thorak bereits im Jahr [[1945]] geschaffen und auf das Grab gestellt. Er selbst bestimmte die Grabstätte und deren Ausstattung, in der seine sterblichen Überreste einmal neben seiner geliebten Mutter ruhen sollten. | | Die Steinfiguren hatte Thorak bereits im Jahr [[1945]] geschaffen und auf das Grab gestellt. Er selbst bestimmte die Grabstätte und deren Ausstattung, in der seine sterblichen Überreste einmal neben seiner geliebten Mutter ruhen sollten. |
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| | ==Lebensende== | | ==Lebensende== |
| − | Josef Thorak starb im Alter von 63 Jahren auf Schloss Hartmannsberg bei Endorf am [[Chiemsee]]. Er wurde am [[29. Februar]] 1952 im Beisein führender Politiker von Stadt und Land sowie von Vertretern der Künstlerschaft auf dem Salzburger Petersfriedhof (Arkadengrab Nr. XXV) beigesetzt. | + | Josef Thorak starb im Alter von 63 Jahren auf Schloss Hartmannsberg bei Endorf am [[Chiemsee]]. Er wurde am [[29. Februar]] 1952 im Beisein führender Politiker von Stadt und Land sowie von Vertretern der Künstlerschaft auf dem Salzburger Friedhof von St. Peter (Arkadengrab Nr. XXV) beigesetzt. |
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| | ==Würdigungen und Ehrungen== | | ==Würdigungen und Ehrungen== |