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Adalbert III. von Böhmen (Quelltext anzeigen)
Version vom 19. November 2007, 06:55 Uhr
, 06:55, 19. Nov. 2007→Leben
Sein Vater war König Vladislav II. von Böhmen und seine Mutter aus erster Ehe, Gertrud von Österreich, Tochter von Markgraf Leopold III. der Fromme; sein Vetter von Kaiser FRIEDRICH I.
Sein Vater war König Vladislav II. von Böhmen und seine Mutter aus erster Ehe, Gertrud von Österreich, Tochter von Markgraf Leopold III. der Fromme; sein Vetter von Kaiser FRIEDRICH I.
Am [[1. November]] [[1168]] bestieg er in Salzburg den Stuhl des Erzbischof, der mit der erzbischöfliche Weihe am [[15. März]] [[1169]] durch Adalbert durch Udalrich, Patriarch von Aquileja (Friaul, Italien) und noch etwas später durch den Erhlat des Palliums vom Papst Alexander III. kirchlich abgesegnet wurde. Adalbert übte auch alle weltlichen Herrschaftsrechte aus, obwohl er noch nicht von Kaiser Friedrich I. die Regalien empfangen.
Am [[1. November]] [[1168]] bestieg er in Salzburg den Stuhl des Erzbischof, der mit der erzbischöfliche Weihe am [[15. März]] [[1169]] durch Adalbert durch Udalrich, Patriarch von Aquileja (Friaul, Italien) und noch etwas später durch den Erhlat des Palliums vom Papst Alexander III. kirchlich abgesegnet wurde. Adalbert übte auch alle weltlichen Herrschaftsrechte aus, obwohl er noch nicht von Kaiser Friedrich I. die Regalien empfangen hatte.
Der erzürnte Kaiser ließ ihn daher, als er Pfingsten 1169 in Begleitung seines Vaters vor ihm in Bamberg erschien, nicht einmal vor. Beim Erscheinen des Kaisers im Salzburgischen von seinen Ministerialen im Stich gelassen, musste Adalbert vorerst auf seine Würde verzichten und ging in die österreichischen Klöster Admont und Vorau. Auf dem Hoftag von Regensburg [[1174]] wurde Adalbert, der sich auch das [[Salzburger Domkapitel]] und die Prälaten zu Feinden gemacht hatte, abgesetzt. Neuer Erzbischof wurde Propst [[Heinrich von Berchtesgaden]].
Der erzürnte Kaiser ließ ihn daher, als er Pfingsten 1169 in Begleitung seines Vaters vor ihm in Bamberg erschien, nicht einmal vor. Beim Erscheinen des Kaisers im Salzburgischen von seinen Ministerialen im Stich gelassen, musste Adalbert vorerst auf seine Würde verzichten und ging in die österreichischen Klöster Admont und Vorau. Auf dem Hoftag von Regensburg [[1174]] wurde Adalbert, der sich auch das [[Salzburger Domkapitel]] und die Prälaten zu Feinden gemacht hatte, abgesetzt. Neuer Erzbischof wurde Propst [[Heinrich von Berchtesgaden]].