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| | ===Kapuzinerberg=== | | ===Kapuzinerberg=== |
| − | Auf dem Kapuzinerberg ließ Paris Lodron im Süden und im Osten des Berges einen über 2 km langen verwinkelten Mauerzug am Rand des Plateaus errichten. (Der Mauerzug im Osten vom Franziskischlössl zum Oberen Gnigler Kavalier ist dabei nur in kleinsten Resten erhalten). Das klug angelegte Verteidigungssystem auf diesem [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] besaß auch im Norden in den steilen Felsen hinein angelegte Verteidigungsstellungen, den Kleinen und den Großen Linzer Kavalier. So wurden die von Osten in die Stadt führenden Hauptstraße und die zugehörigen Wehrbauwerke von oben her überwacht. Zwei weitere Kavaliere, der obere un der untere Gnigler Kavalier wurden im Osten des Berges angelegt um die Gnigler Schanze in der Talenge ausreichend schützen zu können und gleichzeitig den Ostabhang des Kapuzinerberges. | + | * Mauerzug vom Kapuzinerkloster bis zum Franziskischlössl: Auf dem Kapuzinerberg ließ Paris Lodron im Süden und im Osten des Berges einen über 2 km langen verwinkelten Mauerzug am Rand des Plateaus errichten. (Der Mauerzug im Osten vom Franziskischlössl zum Oberen Gnigler Kavalier ist dabei nur in kleinsten Resten erhalten). |
| − | Weiters gab es auf dem Kapuzinerberg drei Pulvertürme, eine Roßmühle und verschiedene Ziehbrunnen. Als Militärbezirk war der Kapuzinerberg für Zivilisten bis zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s gesperrt.Text wird ergänzt | + | * Der Große und der Kleien Linzer Kavalier: Das klug angelegte Verteidigungssystem auf diesem [[Salzburger Stadtberge|Stadtberg]] besaß auch im Norden in den steilen Felsen hinein angelegte Verteidigungsstellungen. So wurden die von Osten in die Stadt führenden Hauptstraße und die zugehörigen Wehrbauwerke von oben her überwacht. |
| | + | * Der Untere und der Obere Gnigler Kavalier: Zwei weitere Kavaliere wurden im Osten des Berges angelegt um die Gnigler Schanze in der Talenge zum Neuhauser Schlossberg hin ausreichend schützen zu können und gleichzeitig den Ostabhang des Kapuzinerberges. |
| | + | * Weiters gab es auf dem Kapuzinerberg drei Pulvertürme, eine Roßmühle und verschiedene Ziehbrunnen. Als Militärbezirk war der Kapuzinerberg für Zivilisten bis zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s gesperrt. |
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| | [[Datei:Stadtbefestigung der Stadt Salzburg am Kapuzinerberg 01.jpg| thumb|Stadtbefestigung der Stadt Salzburg auf dem [[Kapuzinerberg]], gesehen von [[Hettwer-Bastei]] unterhalb des [[Kapuzinerkloster]] Ansicht: Nordwest nach Südost]] | | [[Datei:Stadtbefestigung der Stadt Salzburg am Kapuzinerberg 01.jpg| thumb|Stadtbefestigung der Stadt Salzburg auf dem [[Kapuzinerberg]], gesehen von [[Hettwer-Bastei]] unterhalb des [[Kapuzinerkloster]] Ansicht: Nordwest nach Südost]] |
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| | [[Datei:Kapuzinerberg Wehrmauer von Arenbergstraße.jpg|thumb|Kapuzinerberg Wehrmauer von der [[Arenbergstraße]]]] | | [[Datei:Kapuzinerberg Wehrmauer von Arenbergstraße.jpg|thumb|Kapuzinerberg Wehrmauer von der [[Arenbergstraße]]]] |
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| − | Die Wehrbauten aus der Zeit der ''3. Stadtbefestigungen'' bezogen auch den Garten des [[Kapuzinerkloster]]s in die Befestigungsanlagen ein, die [[Imbergstiege]] wurde aus der [[Steingasse]] (damals noch aus Holz gefertigt), und der [[Prügelweg]] von der Linzer Gasse auf wurde mit wehrhaften Torbögen versehen. | + | * Die Basteien zur Steingasse und zum Platzl hin: Die Wehrbauten aus der Zeit der ''3. Stadtbefestigungen'' bezogen auch den Garten des [[Kapuzinerkloster]]s in die Befestigungsanlagen ein, die [[Imbergstiege]] wurde aus der [[Steingasse]] (damals noch aus Holz gefertigt), und der [[Prügelweg]] von der Linzer Gasse auf wurde mit wehrhaften Torbögen versehen. |
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| | ===Linksseitige Altstadt=== | | ===Linksseitige Altstadt=== |