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Textersetzung - „KZ Sachsenhausen“ durch „Konzentrationslager Sachsenhausen
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==Leben==
 
==Leben==
Josef Göls war von Beruf Maler. Er war mit Maria, der Schwester von [[Anton Rafetseder]], verheiratet. Gemeinsam lebten die beiden Ehepaare in der [[Römergasse]] 17 in Salzburg-[[Maxglan]]. Wie sein Schwager verweigerte er aus religiösen Gründen den Wehrdienst. Am [[10. Jänner]] [[1940]] wurde er verhaftet, am [[9. Februar]] 1940 ins KZ Sachsenhausen gebracht, von dort ins KZ Neuengamme und am [[1. August]] [[1942]] ins [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]]. Dort wurde er 51-jährig am 19. Februar 1945 ermordet.  
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Josef Göls war von Beruf Maler. Er war mit Maria, der Schwester von [[Anton Rafetseder]], verheiratet. Gemeinsam lebten die beiden Ehepaare in der [[Römergasse]] 17 in Salzburg-[[Maxglan]]. Wie sein Schwager verweigerte er aus religiösen Gründen den Wehrdienst. Am [[10. Jänner]] [[1940]] wurde er verhaftet, am [[9. Februar]] 1940 ins [[Konzentrationslager Sachsenhausen]] gebracht, von dort ins KZ Neuengamme und am [[1. August]] [[1942]] ins [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]]. Dort wurde er 51-jährig am 19. Februar 1945 ermordet.  
    
Noch im Jänner 1945 erhielt seine Frau einen Brief: ''[…] Und am 8. Jänner bekam ich aus Deiner unermüdlichen Hand mit größter Freude ein Esspaket mit Inhalt: ein halbes Laib Brot, eine Dose feine Konserven, zwei Käserl, vier Rollen Süßstoff und ein Blättchen Keks. Es schmeckte mir ausgezeichnet. […] Nun wollen wir uns auch zu unserer fünfjährigen Trennung mit noch tieferen Herzensküssen begrüßen als zuvor, weil wir nur wahrheitsgetreu gegen Gott d. Allm. [Allmächtigen] unser Ausharren beweisen wollen und dadurch in seiner segensreichen Zukunft doch in Bälde sich erfüllt. Der Herr sei mit Dir. Viele Grüße an alle. Dein Peppi.''
 
Noch im Jänner 1945 erhielt seine Frau einen Brief: ''[…] Und am 8. Jänner bekam ich aus Deiner unermüdlichen Hand mit größter Freude ein Esspaket mit Inhalt: ein halbes Laib Brot, eine Dose feine Konserven, zwei Käserl, vier Rollen Süßstoff und ein Blättchen Keks. Es schmeckte mir ausgezeichnet. […] Nun wollen wir uns auch zu unserer fünfjährigen Trennung mit noch tieferen Herzensküssen begrüßen als zuvor, weil wir nur wahrheitsgetreu gegen Gott d. Allm. [Allmächtigen] unser Ausharren beweisen wollen und dadurch in seiner segensreichen Zukunft doch in Bälde sich erfüllt. Der Herr sei mit Dir. Viele Grüße an alle. Dein Peppi.''

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