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Die Familie Grindlinger lebte seit [[1918]] in Salzburg-[[Morzg]]. Nach dem frühen Tod des Vaters Josef Grindlinger im Jahre 1923 musste die Mutter Regina ihre vier Kinder alleine aufziehen. Sie übersiedelten in die Stadt Salzburg und wechselten öfters ihre Wohnungen. Die Kinder machten eine Handels- oder Handwerkslehre. Otto wurde Handelsangestellter, Stella Büroangestellte und Dorothea Schneiderin. Henriette, die jüngste Tochte, war noch Lehrmädchen, als die Familie im November [[1935]] ihren letzten Wohnsitz in Salzburg, [[Judengasse]] 17, 3. Stock, anmeldete.  
 
Die Familie Grindlinger lebte seit [[1918]] in Salzburg-[[Morzg]]. Nach dem frühen Tod des Vaters Josef Grindlinger im Jahre 1923 musste die Mutter Regina ihre vier Kinder alleine aufziehen. Sie übersiedelten in die Stadt Salzburg und wechselten öfters ihre Wohnungen. Die Kinder machten eine Handels- oder Handwerkslehre. Otto wurde Handelsangestellter, Stella Büroangestellte und Dorothea Schneiderin. Henriette, die jüngste Tochte, war noch Lehrmädchen, als die Familie im November [[1935]] ihren letzten Wohnsitz in Salzburg, [[Judengasse]] 17, 3. Stock, anmeldete.  
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1938, nach der Okkupation Österreichs, verloren alle ihre Arbeitsstelle und wurden aus Salzburg nach Wien vertrieben. Der Sohn Otto war bis [[28. November]] [[1938]] im KZ Dachau inhaftiert. In Wien versuchte die Familie, die als Polen galten, Visas für für Großbritannien und die USA zu erhalten. Die Geschwister Otto, Stella und Henriette konnten im April 1939 nach England flüchten, die Mutter aber hatte kein Visa erhalten und ihre Tochter Dorothea blieb bei ihr in Wien.
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1938, nach der Okkupation Österreichs, verloren alle ihre Arbeitsstelle und wurden aus Salzburg nach Wien vertrieben. Der Sohn Otto war bis [[28. November]] [[1938]] im [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] inhaftiert. In Wien versuchte die Familie, die als Polen galten, Visas für für Großbritannien und die USA zu erhalten. Die Geschwister Otto, Stella und Henriette konnten im April 1939 nach England flüchten, die Mutter aber hatte kein Visa erhalten und ihre Tochter Dorothea blieb bei ihr in Wien.
    
Regina und ihre Tochter Dorothea wurden am 14. September 1942 mit dem Transport Nr. 41/524 in die besetzte Sowjetunion  deportiert und am 18. September 1942 in Maly Trostinec bei Minsk ermordet. Zu ihrem Andenken wurden am [[22. Juni]] [[2009]]  in der Judengasse Nr.  17 zwei [[Stolpersteine]] verlegt.
 
Regina und ihre Tochter Dorothea wurden am 14. September 1942 mit dem Transport Nr. 41/524 in die besetzte Sowjetunion  deportiert und am 18. September 1942 in Maly Trostinec bei Minsk ermordet. Zu ihrem Andenken wurden am [[22. Juni]] [[2009]]  in der Judengasse Nr.  17 zwei [[Stolpersteine]] verlegt.

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