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Doch richtig, Wolf Dietrich und Markus Sittikus waren doch Cousins
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==Leben==
 
==Leben==
Der 38jährige Markus Sittikus verdankte seine Wahl zum Erzbischof dem massiven Eintreten der päpstlichen Kurie. Er musste das Erbe seines Neffen, Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] antreten, der einen enormen Umbruch in der Stadt Salzburg begonnen hatte.
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Der 38jährige Markus Sittikus verdankte seine Wahl zum Erzbischof dem massiven Eintreten der päpstlichen Kurie. Er musste das Erbe seines Cousins, Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] antreten, der einen enormen Umbruch in der Stadt Salzburg begonnen hatte.
    
Um den Beschlüssen des Konzils von Trient zum Durchbruch zu verhelfen, ordnete Markus Sittikus [[1613]] eine umfassende Visitation seines [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums]] an. Diese bis [[1617]] flächendeckend durchgeführte Visitation war die erste dieser Art überhaupt. Sie brachte nicht nur zahllose Mißstände ans Tageslicht, in ihrem Gefolge vollzogen sich auch tiefgreifende liturgische Neuerungen. Auch die Anlegung der Matrikenbücher (Personenstandsverzeichnisse) war eine Folge dieses Unternehmens.
 
Um den Beschlüssen des Konzils von Trient zum Durchbruch zu verhelfen, ordnete Markus Sittikus [[1613]] eine umfassende Visitation seines [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistums]] an. Diese bis [[1617]] flächendeckend durchgeführte Visitation war die erste dieser Art überhaupt. Sie brachte nicht nur zahllose Mißstände ans Tageslicht, in ihrem Gefolge vollzogen sich auch tiefgreifende liturgische Neuerungen. Auch die Anlegung der Matrikenbücher (Personenstandsverzeichnisse) war eine Folge dieses Unternehmens.
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