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Zu jener Zeit ist diese "wilde Ehe“ eine kaum tolerierte Ungehörigkeit und so verstoßen Salomes Eltern ihre Tochter und die politischen Gegner des Erzbischofs spielten seine Liebe zu der jungen Frau gegen ihn aus. Aber Salome Alt ist Wolf Dietrich laut den spärlichen persönlichen Quellen sehr zugetan. Noch in den letzten Lebensjahren bezeichnet sie Wolf Dietrich als ihren "lieben guten Herrn". Wolf Dietrich ist der Meinung, dass die Erlaubnis für Priesterehen nur noch eine Frage von Tagen sein könne. Daran glaubt er seit dem ersten Tag der Bekanntschaft mit Salome.  
 
Zu jener Zeit ist diese "wilde Ehe“ eine kaum tolerierte Ungehörigkeit und so verstoßen Salomes Eltern ihre Tochter und die politischen Gegner des Erzbischofs spielten seine Liebe zu der jungen Frau gegen ihn aus. Aber Salome Alt ist Wolf Dietrich laut den spärlichen persönlichen Quellen sehr zugetan. Noch in den letzten Lebensjahren bezeichnet sie Wolf Dietrich als ihren "lieben guten Herrn". Wolf Dietrich ist der Meinung, dass die Erlaubnis für Priesterehen nur noch eine Frage von Tagen sein könne. Daran glaubt er seit dem ersten Tag der Bekanntschaft mit Salome.  
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Da es ihm nicht gelingt, die Verbindung doch zu legalisieren, verhält er sich aber sehr standesgemäß und lässt für Salome Alt nach 22-jährigem Konkubinat und zehn gemeinsamen Kindern[[1606]] außerhalb der Stadtmauern vor dem [[Bergstraßtor|Bergstraßtor]]  eine Sommerresidenz errichten, die er "[[Schloss Altenau|Altenau]]“ nennt. Das Landschloss jenseits der [[Salzach]] lässt Wolf Dietrich mit herrlichen [[Mirabellgarten|Gartenanlagen]] ausstatten. Nach dem Tode Wolf Dietrichs wird Schloss Altenau von seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] umgebaut und in [[Schloss Mirabell]] umbenannt. Oft wird behauptet, dass vom Schloss Altenau "kaum ein Stein mehr zu finden" sei. Tatsächlich aber ist der Keller fast unverändert in der Südhälfte des Gartentraktes von Schloss Mirabell erhalten. Wahrscheinlich gehören auch alle aufgehenden Hauptmauern und zahlreiche Trennmauern dieses Bereiches der ältesten Bauphase an, da dieser beim Umbau von [[Lukas von Hildebrandt]] nachweislich in den Neubau einbezogen worden ist. Somit lassen sich Dimensionen und Grundriss des ursprünglichen Adelssitzes recht gut abschätzen.
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Da es ihm nicht gelingt, die Verbindung doch zu legalisieren, verhält er sich aber sehr standesgemäß und lässt für Salome Alt nach 22-jährigem Konkubinat und zehn gemeinsamen Kindern[[1606]] außerhalb der Stadtmauern vor dem [[Bergstraßtor]]  eine Sommerresidenz errichten, die er "[[Schloss Altenau|Altenau]]“ nennt. Das Landschloss jenseits der [[Salzach]] lässt Wolf Dietrich mit herrlichen [[Mirabellgarten|Gartenanlagen]] ausstatten. Nach dem Tode Wolf Dietrichs wird Schloss Altenau von seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] umgebaut und in [[Schloss Mirabell]] umbenannt. Oft wird behauptet, dass vom Schloss Altenau "kaum ein Stein mehr zu finden" sei. Tatsächlich aber ist der Keller fast unverändert in der Südhälfte des Gartentraktes von Schloss Mirabell erhalten. Wahrscheinlich gehören auch alle aufgehenden Hauptmauern und zahlreiche Trennmauern dieses Bereiches der ältesten Bauphase an, da dieser beim Umbau von [[Lukas von Hildebrandt]] nachweislich in den Neubau einbezogen worden ist. Somit lassen sich Dimensionen und Grundriss des ursprünglichen Adelssitzes recht gut abschätzen.
    
Salome Alt nimmt am Gesellschaftsleben des Salzburger Hofes in weitem Umfang teil. Am [[28. August]] [[1609]] wird sie von Kaiser Rudolf II. in Prag in den Reichsadelsstand erhoben, und ihre Kinder damit vom Makel der unehelichen Geburt befreit. Zitat<ref>Quelle Ein Beitrag von [[Franz Martin]] in ''Salzburg Chronik'', [[Verlag "Das Bergland-Buch"]], 1960</ref>: ''dasß sie bei einer fürnemben geistlichen Person etliche Kinder, deren eltiste zwei mit Namen Hannibal und Helna ledigs Stands erzeugt und geboren'', dieselben ''von ihr unschuldig empfangenen Mackel und Gebrechen irer unehelichen Geburt in Ansehung der ersprießlichen und willigen Dienst obberierter geistlicher Person.''
 
Salome Alt nimmt am Gesellschaftsleben des Salzburger Hofes in weitem Umfang teil. Am [[28. August]] [[1609]] wird sie von Kaiser Rudolf II. in Prag in den Reichsadelsstand erhoben, und ihre Kinder damit vom Makel der unehelichen Geburt befreit. Zitat<ref>Quelle Ein Beitrag von [[Franz Martin]] in ''Salzburg Chronik'', [[Verlag "Das Bergland-Buch"]], 1960</ref>: ''dasß sie bei einer fürnemben geistlichen Person etliche Kinder, deren eltiste zwei mit Namen Hannibal und Helna ledigs Stands erzeugt und geboren'', dieselben ''von ihr unschuldig empfangenen Mackel und Gebrechen irer unehelichen Geburt in Ansehung der ersprießlichen und willigen Dienst obberierter geistlicher Person.''

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