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Textersetzung - „Sankt Gilgen“ durch „St. Gilgen“
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Weil [[Fuschl am See]] wesentlich näher zur hinteren Tiefbrunnau lag, hatte es Tradition, dass die dortigen Bewohner über das Perfalleck zum sonntäglichen Kirchenbesuch nach Fuschl gingen.  
 
Weil [[Fuschl am See]] wesentlich näher zur hinteren Tiefbrunnau lag, hatte es Tradition, dass die dortigen Bewohner über das Perfalleck zum sonntäglichen Kirchenbesuch nach Fuschl gingen.  
 
   
 
   
Aus dem selben Grund  gehörten vor der Einführung des motorisierten Verkehrs auch immer mehrere Musiker aus der Tiefbrunnau der  Musikkapelle in  [[Sankt Gilgen]] an.  Sie  gingen dabei zu den Proben und Veranstaltungen zu Fuß über die Kühleiten nach Sankt  Gilgen, weil hier die kürzeste Verbindung von Tiefbrunnau nach Sankt  Gilgen besteht.  
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Aus dem selben Grund  gehörten vor der Einführung des motorisierten Verkehrs auch immer mehrere Musiker aus der Tiefbrunnau der  Musikkapelle in  [[St. Gilgen]] an.  Sie  gingen dabei zu den Proben und Veranstaltungen zu Fuß über die Kühleiten nach Sankt  Gilgen, weil hier die kürzeste Verbindung von Tiefbrunnau nach Sankt  Gilgen besteht.  
 
   
 
   
 
Weiters hatte es früher Tradition, dass ein Teil der Bevölkerung aus der Tiefbrunnau am [[Palmsonntag]] stets die Palmweihe in Sankt  Gilgen besuchte. Noch heute nimmt alljährlich eine Gruppe aus der Tiefbrunnau an der Palmfeier in Sankt  Gilgen teil.  
 
Weiters hatte es früher Tradition, dass ein Teil der Bevölkerung aus der Tiefbrunnau am [[Palmsonntag]] stets die Palmweihe in Sankt  Gilgen besuchte. Noch heute nimmt alljährlich eine Gruppe aus der Tiefbrunnau an der Palmfeier in Sankt  Gilgen teil.  
 
   
 
   
Zudem gab es damals in der näheren Umgebung von Tiefbrunnau fast nur in Sankt Gilgen einen Absatzmarkt für bäuerliche Produkte (wie z. B. für Eier).  Durch die dortige bessere Wirtschaftslage befanden sich hier schon früher eher kaufkräftige Kunden. Denn das näher gelegene Fuschl war vor dem Beginn des Fremdenverkehrs wirtschaftlich noch nicht sehr entwickelt. Die Bewohner von Tiefbrunnau galten früher allgemein gesehen als ärmlich. Außer [[Holzknecht]]arbeit und Landwirtschaft gab es keine Gelegenheit für eine Beschäftigung.   
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Zudem gab es damals in der näheren Umgebung von Tiefbrunnau fast nur in St. Gilgen einen Absatzmarkt für bäuerliche Produkte (wie z. B. für Eier).  Durch die dortige bessere Wirtschaftslage befanden sich hier schon früher eher kaufkräftige Kunden. Denn das näher gelegene Fuschl war vor dem Beginn des Fremdenverkehrs wirtschaftlich noch nicht sehr entwickelt. Die Bewohner von Tiefbrunnau galten früher allgemein gesehen als ärmlich. Außer [[Holzknecht]]arbeit und Landwirtschaft gab es keine Gelegenheit für eine Beschäftigung.   
 
   
 
   
 
Wenn auch  die hinteren Talbewohner wegen der geringeren Entfernung für gewöhnlich die Sonntagmesse in Fuschl besuchten,  wurden aber dennoch die Verstorbenen von der Tiefbrunnau aber stets in Faistenau begraben. Sie wurden nach der damals üblichen Hausaufbahrung mit dem Pferdewagen zu einer etwa einen Kilometer vor Faistenau befindlichen Kapelle gebracht, dort erfolgte vom Priester die Einsegnung, anschließend bewegte sich der Trauerzug zum Pfarrfriedhof bei der Faistenauer Kirche.  
 
Wenn auch  die hinteren Talbewohner wegen der geringeren Entfernung für gewöhnlich die Sonntagmesse in Fuschl besuchten,  wurden aber dennoch die Verstorbenen von der Tiefbrunnau aber stets in Faistenau begraben. Sie wurden nach der damals üblichen Hausaufbahrung mit dem Pferdewagen zu einer etwa einen Kilometer vor Faistenau befindlichen Kapelle gebracht, dort erfolgte vom Priester die Einsegnung, anschließend bewegte sich der Trauerzug zum Pfarrfriedhof bei der Faistenauer Kirche.  

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