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Auf deutschem Boden angekommen, folgte eine erneute Unterbringung in Lagern, beispielsweise in Wörgl in [[Tirol]], wo die Betroffenen wieder einer medizinischen Untersuchung und Desinfizierung unterzogen wurden. Anzumerken ist, dass die „Deutschen“ in den Erzählungen ehemaliger, im Pinzgau tätiger „Fremdarbeiter“ aber nicht nur negativ wegkommen, sondern auch erwähnt wird, dass manche von deutschen Soldaten auch Essen zugesteckt bekamen.
 
Auf deutschem Boden angekommen, folgte eine erneute Unterbringung in Lagern, beispielsweise in Wörgl in [[Tirol]], wo die Betroffenen wieder einer medizinischen Untersuchung und Desinfizierung unterzogen wurden. Anzumerken ist, dass die „Deutschen“ in den Erzählungen ehemaliger, im Pinzgau tätiger „Fremdarbeiter“ aber nicht nur negativ wegkommen, sondern auch erwähnt wird, dass manche von deutschen Soldaten auch Essen zugesteckt bekamen.
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Den polnischen Arbeitskräften wurde vor Beginn ihrer „Inmarschsetzung“ eine Arbeitskarte als Passersatz ausgestellt. Die Kriminalpolizei Salzburg führt ab Anfang 1942 ihre Identifizierungsmaßnahmen - wie die Erstellung von Fotos und die Abnahme von Fingerabdrücken - für den gesamten Reichsgau Salzburg in einem Lager in [[Liefering]] und später in einem Lager in [[Maria Plain]] durch. Auch wurden die Zwangsarbeiter über ihre „Pflichten beim Arbeitseinsatz“ belehrt. Vereinfacht bedeutete die angedrohte Sanktion für eine Widersetzlichkeit „KZ“ und für die Aufnahme einer Liebesbeziehung zu einer deutschen Frau „Aufhängen“.
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Den polnischen Arbeitskräften wurde vor Beginn ihrer „Inmarschsetzung“ eine Arbeitskarte als Passersatz ausgestellt. Die Kriminalpolizei Salzburg führt ab Anfang 1942 ihre Identifizierungsmaßnahmen - wie die Erstellung von Fotos und die Abnahme von Fingerabdrücken - für den gesamten Reichsgau Salzburg in einem Lager in [[Liefering]] und später in einem Lager in [[Maria Plain]] durch. Auch wurden die Zwangsarbeiter über ihre „Pflichten beim Arbeitseinsatz“ belehrt. Vereinfacht bedeutete die angedrohte St.ion für eine Widersetzlichkeit „KZ“ und für die Aufnahme einer Liebesbeziehung zu einer deutschen Frau „Aufhängen“.
    
Danach erging ein Sammeltransport nach [[Zell am See]]. Von dort wurden die Arbeitskräfte in die einzelnen Orte gebracht. Registrierungsmaßnahmen erfolgten auch noch einmal im [[Pinzgau]] selbst, wobei in den einzelnen Gemeinden die Daten auf- und die Fingerabdrücke abgenommen wurden. Die Aufteilung vor Ort führte die „Troika“ Ortsgruppenleiter, Ortsbauernführer und Bürgermeister durch.  
 
Danach erging ein Sammeltransport nach [[Zell am See]]. Von dort wurden die Arbeitskräfte in die einzelnen Orte gebracht. Registrierungsmaßnahmen erfolgten auch noch einmal im [[Pinzgau]] selbst, wobei in den einzelnen Gemeinden die Daten auf- und die Fingerabdrücke abgenommen wurden. Die Aufteilung vor Ort führte die „Troika“ Ortsgruppenleiter, Ortsbauernführer und Bürgermeister durch.  

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